Welcher Akku steckt im E-Trike 25 V.3?
Rolektro baut in das E-Trike 25 V.3 einen Lithium-Akku mit 60 Volt und 30 Amperestunden ein. Das Handbuch nennt als Zellchemie NMC, also Nickel-Mangan-Cobalt, wie sie auch in vielen E-Bikes steckt. Der Akku sitzt in einer schwarzen Kunststoffbox mit Tragegriff unter der Sitzbank und versorgt den 1.000-Watt-Motor an der Hinterachse.
| Wert | Angabe |
|---|---|
| Spannung | 60 V |
| Kapazität | 30 Ah |
| Energie (gerechnet) | 1.800 Wh |
| Zellchemie | Lithium NMC |
| Gewicht | 14,5 kg |
| Maße (L × B × H) | ca. 350 × 250 × 170 mm |
| Ladezeit | 4 bis 6 Stunden |
| Ladezyklen | 800 (Handbuch), 800 bis 1.000 (Shop) |
| Selbstentladung | ca. 10 % im Monat (Shop) |
| Garantie | 6 Monate |
Die Werte stammen aus dem Handbuch zum E-Trike 25 V.3 (Ausgabe August 2024) und aus der Ersatzteilseite im Rolektro-Shop. Derselbe Ersatzakku passt laut Rolektro auch ins E-Trike 15 V.3, im E-Quad 15 und 25 V.3, in den Premium-Varianten und in den Deisla-Modellen DS3 und DS4. Für die Premium-Version des E-Trike 25 V.3 nennt der Shop eine Ladezeit von 6 bis 7 Stunden bei gleichem Akku.
Wichtig ist die Versionsnummer. Die V.2 des E-Trike 25 fährt mit einem fest verbauten Blei-Gel-Akku mit 60 Volt und 20 Amperestunden, der laut Rolektro bis zu 45 Kilometer schafft und nur am Fahrzeug geladen wird. Herausnehmen lässt sich der Akku nur bei der V.3. Wer vor dem Kauf steht und in der Wohnung laden will, braucht also die Lithium-Version.
So nimmst du den Akku heraus
Das Handbuch beschreibt den Ausbau in wenigen Schritten. Dafür reicht der Zündschlüssel.
- Sitzbank öffnen: Zündschlüssel ins Schloss unter dem Sitz stecken und nach rechts drehen, dann die Sitzbank hochklappen. Darunter liegen Akku, Ladebuchse und Hauptsicherung.
- Hauptsicherung auf OFF: Der Schalter sitzt neben dem Akku. Unten heißt aus, oben heißt Strom fließt. Rolektro schreibt ausdrücklich, das vor dem Herausnehmen zu prüfen.
- Steckverbindung lösen: Das Kabel vom Fahrzeug zur Akkubox abziehen.
- Akku am Griff nach oben ziehen: Er wiegt 14,5 Kilogramm, das Handbuch warnt ausdrücklich davor. Am besten aus den Knien heben und den Akku nah am Körper halten.
Der Einbau läuft rückwärts. Akku einsetzen, Stecker fest verbinden, Hauptsicherung auf ON, Sitzbank schließen. Zeigt das Display danach keine Akkuanzeige und der Motor reagiert nicht, nennt die Fehlertabelle im Handbuch zuerst diese beiden Ursachen: Hauptsicherung noch aus oder Akku nicht richtig angeschlossen.
Mit 14,5 Kilogramm wiegt der Akku etwa so viel wie ein Kasten Wasser in Glasflaschen. Wer im dritten Stock ohne Aufzug wohnt, lädt im Alltag besser in Garage oder Carport am Fahrzeug und nimmt den Akku nur im Winter mit nach oben.
Laden im Fahrzeug oder in der Wohnung
Geladen wird mit dem mitgelieferten Ladegerät an einer normalen 230-Volt-Steckdose. Dafür gibt es zwei Wege.
Im Fahrzeug: Die Ladebuchse sitzt ebenfalls unter der Sitzbank. Hauptsicherung auf ON stellen, Ladegerät an die Buchse am Roller und an die Steckdose anschließen, Ladegerät hinten einschalten. Während des Ladens ist das E-Trike nicht fahrbereit, der Motor bleibt gesperrt.
Außerhalb: Hauptsicherung auf OFF, Akku herausnehmen und das Ladegerät an die Ladebuchse an der Akkubox anschließen. So lädt der Akku in Flur oder Keller, während das Fahrzeug draußen steht.
In beiden Fällen zeigen zwei Leuchten am Ladegerät den Stand. LED 1 leuchtet dauerhaft rot, sobald das Gerät Strom hat. LED 2 bleibt rot, solange geladen wird, und wechselt auf Grün, wenn der Akku voll ist. Das dauert je nach Ladestand einige Minuten bis 6 Stunden. Länger soll das Ladegerät laut Handbuch nicht angeschlossen bleiben.
Rolektro gibt dazu einige Regeln vor, die bei einem Akku dieser Größe Sinn ergeben:
- Laden nur bei 0 bis 40 °C, am besten bei Raumtemperatur.
- Das Ladegerät steht während des Ladens auf dem Boden, nicht auf Sitz oder Trittbrett, und wird nicht abgedeckt.
- Nie unbeaufsichtigt laden und das Ladegerät nach dem Ende abziehen.
- Wird der Akku heiß, riecht seltsam oder verformt sich, darf er nicht weiter benutzt werden.
Vor der ersten Fahrt soll der Akku einmal voll geladen werden. Seine volle Kapazität erreicht er laut Handbuch erst nach vier bis fünf Ladevorgängen. Die ersten Fahrten fallen also kürzer aus, das ist kein Defekt.
Was eine Ladung kostet
Der Akku speichert rechnerisch 1,8 Kilowattstunden (60 Volt mal 30 Amperestunden). Mit den Verlusten beim Laden zieht eine Vollladung grob 2 Kilowattstunden aus der Steckdose. Bei einem Strompreis von 35 Cent je Kilowattstunde sind das rund 70 Cent je Vollladung. Mit realistischen 50 Kilometern je Ladung kostet der Strom 1,4 Cent je Kilometer.
Teurer ist der Verschleiß des Akkus. Rolektro rechnet mit 800 bis 1.000 Ladezyklen. Bei realistischen 50 Kilometern je Ladung hält ein Akku damit rechnerisch 40.000 bis 50.000 Kilometer. Verteilt man den Listenpreis von knapp 1.000 Euro für einen Ersatzakku darauf, kostet der Akku 2 bis 2,5 Cent je Kilometer und damit mehr als der Strom. Wer die Pflegeregeln weiter unten einhält, schiebt diesen Posten nach hinten.
Reichweite: 70 oder 75 Kilometer?
Beide Zahlen sind im Umlauf. Rolektro nennt im aktuellen Handbuch und im eigenen Shop bis zu 75 Kilometer. Die Händler-Listings bei OTTO und Amazon schreiben 70 Kilometer. Manche Händler und Ratgeberseiten führen das Modell auch als „E-Trike Crossover“, weil es von vorn wie ein normaler Elektroroller aussieht. Gemeint ist dasselbe Fahrzeug mit demselben Akku.
Entscheidender als die Differenz von fünf Kilometern sind die Bedingungen hinter dem Herstellerwert. Das Handbuch nennt sie offen: ebene Strecke, 75 Kilogramm Zuladung, defensive Fahrweise, 20 °C, kein Gegenwind. Jede Abweichung kostet Reichweite. Diese Faktoren zählt Rolektro auf:
- Zuladung: Fahrer plus Einkauf im Topcase. Laut Handbuch darf die Zuladung bis 162 Kilogramm betragen, mit 120 Kilogramm an Bord sinkt die Reichweite spürbar.
- Topografie: Die Steigfähigkeit liegt bei 12 Prozent. Jede Steigung zieht Strom, bergab wird nichts zurückgewonnen.
- Fahrweise: Ständig Vollgas verbraucht mehr als die mittlere Tempostufe mit 12 km/h.
- Reifendruck: Vorgeschrieben sind 2,48 bar (36 PSI). Zu wenig Luft erhöht den Rollwiderstand.
- Temperatur: Bei Minusgraden hat der Akku laut Handbuch bis zu 30 Prozent weniger Kapazität.

Der Herstellerwert gilt für ebene Strecken bei 20 °C und 75 kg Zuladung. Im Winter und mit mehr Gewicht bleiben eher 50 Kilometer.
Rechnerisch verbraucht das E-Trike unter Idealbedingungen 24 Wattstunden je Kilometer (1.800 Wh geteilt durch 75 km). Für die Planung im Alltag sind rund 50 Kilometer ein vernünftiger Wert, im Winter eher etwas weniger. Für Einkauf, Arztbesuch und Ausflug in die Nachbarstadt reicht das bequem. Wer regelmäßig längere Touren fährt, stößt an die Grenze.
Der Notfallakku als Reserve
Für genau diesen Fall verkauft Rolektro einen Notfallakku mit 60 Volt und 5 Amperestunden. Er wiegt 3,25 Kilogramm, passt ins Topcase und bringt laut Hersteller 4 bis 6 Kilometer zusätzlich. Das reicht für den Heimweg oder bis zur nächsten Steckdose.
So kommt er zum Einsatz, laut Produktbeschreibung:
- Notfallakku vorher voll laden (2 bis 3 Stunden).
- Hauptsicherung ausschalten.
- Den Notfallakku senkrecht auf den Hauptakku unter dem Sitz setzen und am Griff der großen Akkubox fixieren.
- Den Anderson-Stecker vom Hauptakku auf den Notfallakku umstecken.
- Hauptsicherung einschalten und weiterfahren.
Ältere Fahrzeuge der V.3 mit grauem Ladeanschluss brauchen dafür einen Adapter (Art.-Nr. 35307). Der Listenpreis des Notfallakkus liegt bei 299,90 Euro plus 7,50 Euro Pfand. Wer zwei mitnimmt, kommt laut Rolektro auf bis zu 12 Kilometer Reserve.
Ersatzakku: welcher passt?
Irgendwann ist der Akku verschlissen. Das Handbuch bezeichnet Akkus ausdrücklich als Verschleißteile, die Reichweite sinkt dann trotz voller Ladung. Rolektro verkauft zwei Ausführungen, und welche passt, entscheidet der Tacho.
| Dein Tacho | Ersatzakku | Art.-Nr. | Listenpreis |
|---|---|---|---|
| Schwarz-Rot-Gelb | Lithium 60 V, 30 Ah, bis 2023 | 32736 | 999,90 € + 7,50 € Pfand |
| digital (Farbdisplay) | Lithium 60 V, 30 Ah, mit Kommunikation, ab 2023 | 34277 | 999,90 € + 7,50 € Pfand |
Der Akku ab 2023 tauscht Daten mit dem digitalen Tacho aus. Dadurch zeigt die Ladestandsanzeige genauer, wie viel noch drin ist. In ein älteres Fahrzeug mit Schwarz-Rot-Gelb-Tacho gehört dagegen die Version bis 2023. Beide haben dieselbe Kapazität, dasselbe Gewicht und dieselben Maße. Die Lieferzeit gibt Rolektro mit 10 bis 15 Werktagen an.
Gemessen am Listenpreis des Fahrzeugs von 2.799 Euro im Rolektro-Shop kostet ein neuer Akku gut ein Drittel des Neupreises. Im Handbuch steht dazu knapp der Satz „Der Akku ist im Nachkauf kostspielig.“ Ein verschlissener Akku drückt deshalb auch den Wert eines gebrauchten E-Trike deutlich. Beim Gebrauchtkauf lohnt die Frage nach Alter und Ladezyklen des Akkus.
Die Garantie auf den Akku beträgt laut Rolektro 6 Monate, für das Fahrzeug nennt das Handbuch zwei Jahre Gewährleistung. Im Garantiefall will Rolektro zuerst kontaktiert werden, bevor etwas eingeschickt wird. Wer einen Akku verschicken muss, findet die Regeln für Lithium-Akkus im Ratgeber zu Ersatzteilen für Elektro-Dreiräder.
Das passende Ladegerät
Geht das Ladegerät kaputt, verkauft Rolektro ein Lithium-Ladegerät mit 60 Volt und 5 Ampere als Ersatzteil (Art.-Nr. 34824, Listenpreis 149,90 Euro). Es passt zu allen 60-Volt-Lithium-Modellen von Rolektro, vom E-Trike 15 und 25 V.3 über die E-Quads bis zum Maximus MX3.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Eingang | 220 bis 240 V, 50 bis 60 Hz |
| Ausgang | 60 V Gleichstrom, 5 A Ladestrom |
| Leistungsaufnahme | max. 420 W |
| Stecker | dreipolig, rund |
| Belegung | Pin 1 Plus, Pin 2 und Pin 3 Minus |
| Schutz | Überspannung, Verpolung, Lüfter mit Alugehäuse |
Laut Handbuch wird nur mit dem vorgesehenen Ladegerät geladen. Ein Ladegerät für Blei-Gel-Akkus, wie es Rolektro für die V.2 mit 3 oder 4 Ampere anbietet, hat eine andere Ladekennlinie und gehört nicht an den Lithium-Akku, auch wenn der Stecker passt. Universal-Ladegeräte aus dem Elektronikhandel sind ebenso wenig freigegeben. Bei Fremdgeräten garantiert Rolektro keine Kompatibilität.
Pflege und Winterpause
Ein Lithium-Akku altert durch Hitze, Tiefentladung und lange Standzeit bei vollem oder leerem Ladestand. Das Handbuch gibt dafür klare Regeln:
- Nach jeder Fahrt laden. Einen Memory-Effekt gibt es nicht, Zwischenladen schadet nicht.
- Tiefentladung vermeiden. Zum Beispiel kein Licht über Nacht brennen lassen.
- Bei längerer Standzeit die Hauptsicherung auf OFF. Das unterbricht kleine Verbraucher wie die Alarmanlage.
- Lagern bei etwa 50 Prozent, kühl und trocken, und spätestens alle vier Wochen nachladen.
- Ladegerät nicht dauerhaft anschließen. Weder am Fahrzeug noch am ausgebauten Akku.
Ein kleiner Widerspruch steckt im Wartungsplan desselben Handbuchs. Unter „Winterpause“ steht dort „Den Akku vollladen“, im Kapitel zur Lithium-Pflege dagegen „etwa 50 % Kapazität“. Für die Lagerung über Wochen gilt bei Lithium-Akkus allgemein der mittlere Ladestand als schonender. Wer im Winter gelegentlich fährt, lädt vor der Fahrt voll und lässt den Akku danach nicht wochenlang bei 100 Prozent stehen.
Im Winter gehört der ausgebaute Akku in einen frostfreien Raum. Laden darf man ihn ohnehin nur über 0 °C. Wer ihn morgens aus der kalten Garage holt, lässt ihn vor dem Laden auf Zimmertemperatur kommen.
Wenn der Akku nicht lädt oder die Reichweite schrumpft
Die Fehlertabelle im Handbuch ordnet die häufigsten Probleme so ein:
| Problem | mögliche Ursache | Lösung laut Handbuch |
|---|---|---|
| Zündung an, keine Akkuanzeige, Motor tot | Hauptsicherung aus, Akku nicht angeschlossen, interne Akkusicherung defekt | Hauptsicherung einschalten, Akkuanschlüsse prüfen, Sicherung wechseln |
| Akkuanzeige da, Motor reagiert nicht | Akku stark entladen, Bremshebel arretiert, Gasgriff defekt | Akku laden, Arretierung lösen, Gasgriff tauschen |
| Reichweite zu gering | Reifendruck, Zuladung, Steigungen, Kälte, schleifende Bremse, alter Akku | Luftdruck prüfen, Bremse justieren, Akku tauschen |
| Akku lädt nicht | Ladebuchse oder Stecker defekt, Verkabelung, Ladegerät, Tiefentladung | Buchse oder Ladegerät tauschen, Verkabelung prüfen, Akku tauschen |
Der letzte Punkt ist der teuerste. Ein tiefentladener Lithium-Akku wird vom Ladegerät unter Umständen nicht mehr erkannt. Dann hilft laut Handbuch nur der Tausch. Genau deshalb ist die Regel mit dem Nachladen alle vier Wochen so wichtig.
Fazit
Der Akku des Rolektro E-Trike 25 V.3 ist herausnehmbar, wiegt 14,5 Kilogramm und lädt in 4 bis 6 Stunden an jeder Haushaltssteckdose. Plane mit rund 50 Kilometern im Alltag statt mit den 75 aus dem Handbuch, dann gibt es unterwegs keine Überraschung. Wer den Akku schonen will, lädt nach jeder Fahrt, lagert ihn über den Winter halb voll im Warmen und lädt ihn monatlich nach. Steht doch ein Ersatz an, entscheidet der Tacho über die Artikelnummer. Und bevor das E-Trike mit Kennzeichen auf die Straße geht, klärt der Ratgeber Dreirad ohne Führerschein, wer die Mofa-Prüfbescheinigung braucht.
Häufige Fragen
Kann man den Akku beim Rolektro E-Trike 25 herausnehmen?
Bei der Version V.3 ja. Ihr Lithium-Akku mit 60 Volt und 30 Amperestunden sitzt in einer Box mit Griff unter der Sitzbank. Nach dem Ausschalten der Hauptsicherung und dem Lösen der Steckverbindung lässt er sich nach oben herausziehen und in der Wohnung laden. Die ältere V.2 hat einen fest verbauten Blei-Gel-Akku, der nur am Fahrzeug geladen wird.
Wie schwer ist der Akku des E-Trike 25 V.3?
Laut Handbuch wiegt er 14,5 Kilogramm, der Rolektro-Shop nennt Maße von etwa 350 × 250 × 170 Millimetern. Rolektro warnt im Handbuch ausdrücklich vor dem Gewicht. Wer ihn regelmäßig in die Wohnung trägt, sollte Treppen und Wege vorher bedenken.
Wie lange dauert das Laden beim Rolektro E-Trike 25?
Rolektro nennt 4 bis 6 Stunden für eine Vollladung an einer 230-Volt-Steckdose. Länger als 6 Stunden soll das Ladegerät laut Handbuch nicht angeschlossen bleiben. Ist der Akku nur teilweise leer, dauert es entsprechend kürzer, die LED am Ladegerät springt von Rot auf Grün, sobald er voll ist.
Was kostet ein neuer Akku für das Rolektro E-Trike 25 V.3?
Im Rolektro-Shop kostet der passende Lithium-Akku mit 60 Volt und 30 Amperestunden 999,90 Euro Listenpreis plus 7,50 Euro Batteriepfand. Das gilt für beide Ausführungen, die bis 2023 und die ab 2023. Ein kleiner Notfallakku mit 5 Amperestunden kostet 299,90 Euro.
Welcher Ersatzakku passt in mein E-Trike 25?
Das entscheidet der Tacho. Fahrzeuge mit dem älteren Tacho in Schwarz-Rot-Gelb brauchen den Akku mit der Artikelnummer 32736 (bis 2023). Fahrzeuge mit digitalem Tacho brauchen die Nummer 34277 (ab 2023), deren Akku mit dem Tacho kommuniziert und den Ladezustand genauer anzeigt.
Wie weit fährt das E-Trike 25 V.3 mit einer Akkuladung?
Rolektro nennt bis zu 75 Kilometer, gemessen auf ebener Strecke mit 75 Kilogramm Zuladung bei 20 Grad ohne Gegenwind. Händler wie OTTO und Amazon geben 70 Kilometer an. Bei Minusgraden verliert der Akku laut Handbuch bis zu 30 Prozent Kapazität, dann bleiben rechnerisch gut 50 Kilometer.
Darf ich ein anderes Ladegerät für den Rolektro-Akku nehmen?
Das Handbuch erlaubt nur das mitgelieferte Ladegerät. Als Ersatz verkauft Rolektro ein Lithium-Ladegerät mit 60 Volt und 5 Ampere und dreipoligem Rundstecker für 149,90 Euro. Ein Ladegerät für Blei-Gel-Akkus, wie es an der V.2 hängt, ist für den Lithium-Akku tabu.
Wie überwintere ich den Akku des E-Trike 25?
Hauptsicherung unter der Sitzbank auf OFF stellen, den Akku kühl und trocken lagern und spätestens alle vier Wochen nachladen. Das Kapitel zur Lithium-Pflege im Handbuch empfiehlt einen Ladestand von etwa 50 Prozent für die Lagerung. Das Ladegerät bleibt in dieser Zeit nicht angeschlossen.