Dreirad-Auto der DDR: das Duo, Technik und Führerschein

Das Dreirad-Auto der DDR heißt Duo, ein Versehrtenfahrzeug aus Brandis mit Schwalbe-Motor und rund 60 km/h. Geschichte, Technik und Führerschein heute.

Motorrad-Trikes Veröffentlicht am 8 Min. Lesezeit

Wer nach dem Dreirad-Auto der DDR fragt, meint in aller Regel ein kleines Gefährt mit Planverdeck, zwei Sitzen und Schwalbe-Motor. Es hieß Duo, kam nur auf Antrag und mit ärztlichem Attest zu seinen Besitzern und ist heute ein gesuchtes Liebhaberstück.

Welches Dreirad-Auto gab es in der DDR?

Das bekannteste dreirädrige Fahrzeug der DDR mit Dach ist das Duo. Es war als motorisierter Krankenfahrstuhl für Menschen mit Gehbehinderung gedacht und bot Platz für zwei Personen. Ein Gestänge über den Sitzen trug eine Plane mit Fensterausschnitten als Wetterschutz. So entstand der Eindruck eines kleinen Autos, technisch steckte darunter ein Kleinkraftrad.

Die großen Pkw-Werke der DDR bauten ausschließlich vierrädrige Autos, vom Trabant bis zum Wartburg. Dreiräder mit Kabine entstanden dort, wo es um Mobilität für Menschen mit Behinderung ging. Deshalb landet die Suche nach einem DDR-Dreirad mit Motor fast immer beim Duo, ob sie nun nach einem Auto oder nach einem Moped fragt. Beides trifft zu. Aufbau und Sitzposition erinnern an ein Auto, Motor und Bauteile stammen aus dem Mopedbau.

Bedient wurde das Duo vollständig mit den Händen. Gas, Gangwahl und Bremse liegen am Lenker, Pedale gibt es keine. Gebremst wird, indem man den Lenker in Fahrtrichtung drückt, die Bremsen wirken dann auf alle drei Räder. Dazu kommt eine Feststellbremse. Einen Rückwärtsgang hat das Duo nicht.

Vom Piccolo zum Duo: die Geschichte

Die Wurzeln liegen bei der Krankenfahrzeugfabrik Louis Krause in Leipzig, gegründet 1880. Nach dem Krieg übernahm Joachim Kunsch die Firma und begann Ende der 1940er Jahre mit dem Bau motorisierter Fahrzeuge für Versehrte. 1955 kam der einsitzige Piccolo Trumpf heraus, ab dem Jahr standen Motoren von Simson zur Verfügung. 1961 folgte mit dem Piccolo Duo der erste Zweisitzer, und mit ihm der Name, der bis zum Ende blieb.

Bis Anfang der 1970er Jahre blieben die Stückzahlen klein. Vom Duo/2 aus der Mitte der 1960er Jahre wurden laut Wikipedia nur rund 60 Exemplare gebaut, der Duo/3 lief etwa von 1967 bis 1971. Den Durchbruch brachte 1972 die Teilverstaatlichung. Die Fertigung ging an den VEB Fahrzeugbau und Ausrüstungen Brandis, und erstmals entstanden Fahrzeuge in größerer Serie.

Zeitachse von 1950 bis 2000 mit den Bauphasen des Duo. Piccolo Trumpf ab 1955 bei Krause in Leipzig, Duo/2 und Duo/3 von 1965 bis 1971 in Kleinserie mit rund 60 Stück beim Duo/2, Piccolo Duo 4 von 1972 bis 1973 mit rund 900 Stück, Duo 4/1 von 1973 bis 1981 bei FAB Brandis mit rund 7.000 Stück, Duo 4/1 von 1981 bis 1989 bei VEB Robur mit rund 10.000 Stück, Duo 4/2 von 1989 bis März 1991 mit rund 7.900 Stück und ab 1992 eine Nachfertigung in Bohmte in geringer Stückzahl. Eine gestrichelte Linie beim 28. Februar 1992 markiert den Stichtag der Führerscheinregel in § 76 Nr. 8 FeV, nur die Nachfertigung aus Bohmte liegt dahinter.

Fast die ganze Serie entstand vor dem Stichtag 28. Februar 1992. Nur Fahrzeuge aus der Nachfertigung in Bohmte fallen nicht unter die DDR-Regel der Fahrerlaubnis-Verordnung.

Die Typenübersicht von ddrmoped.de schlüsselt die Serienjahre nach Hersteller auf. Die Zahlen sind gerundete Circa-Werte, eine offizielle Gesamtstatistik gibt es nicht.

ModellBauzeitHerstellerStückzahl, ca.
Piccolo Duo 41972 bis 1973FAB Brandis900
Duo 4/11973 bis 1981FAB Brandis7.000
Duo 4/11981 bis 1989VEB Robur, Werk 510.000
Duo 4/21989VEB Robur, Werk 5900
Duo 4/21990 bis März 1991FAB Brandis GmbH7.000

1981 wurde das Werk in Brandis den Robur-Werken Zittau als Werk 5 angegliedert, aus derselben Kombinatsstruktur kam auch der Lastwagen LO. 1990 löste die Treuhand den Betrieb als Fahrzeugbau und Ausrüstungen Brandis GmbH wieder heraus. Im März 1991 lief die Betriebserlaubnis des Kraftfahrt-Bundesamts aus, und die Serienfertigung endete. 1992 gingen die Anlagen an eine Firma in Bohmte bei Osnabrück, die den Duo 4/1 und 4/2 noch in kleiner Zahl weiterbaute.

Ein Detail zeigt, wie viele Fahrzeuge insgesamt zusammenkamen. Die Fahrgestellnummern liefen seit den Anfängen bei Krause durchgehend weiter, über die Verstaatlichung hinweg. Ein Duo aus dem Jahr 1982 mit der Nummer 40000 war damit laut Schwalbennest-Wiki das 40.000. Krause-Fahrzeug, alle Vorgänger eingerechnet.

Technik des Duo 4/1 und 4/2

Unter der Plane steckt Mopedtechnik. Laut einem Beitrag im Simsonforum stammt der komplette Vorderbau mit Rad, Gabel und Schutzblech von der Simson Schwalbe, nur der Lenkhebel ist ein eigenes Duo-Teil. Dahinter sitzen zwei Räder unter eigenen Radkästen, dazwischen die Sitzbank und der Motor.

MerkmalDuo 4/1Duo 4/2
Bauzeit1973 bis 19891989 bis März 1991
MotorEinzylinder-Zweitakter, luftgekühlt, 49,6 cm³Simson M 542 E, 49,6 cm³
Leistung3,6 PS (2,65 kW)3,7 PS
Getriebe3 Gänge, Handschaltung, Fliehkraftkupplung4 Gänge
StartHandstartzusätzlich elektrischer Anlasser
Höchstgeschwindigkeitrund 55 bis 60 km/hrund 55 bis 60 km/h
Leergewichtrund 170 kgkeine Angabe
Sitzplätze22
Bremsenan allen drei Rädern, plus Feststellbremsean allen drei Rädern, plus Feststellbremse

Der Motor ist nahezu baugleich mit dem der Schwalbe KR 51/1 S, ebenso das Dreiganggetriebe mit automatischer Fliehkraftkupplung im Ölbad. Die Kupplung arbeitet selbsttätig, die Gänge wählt der Fahrer von Hand. Der Duo 4/1 bekam außerdem hydraulische Stoßdämpfer und eine Lenkung über ein Gelenkgestänge, die frühen Modelle lenkten noch über Seilzüge. Der Duo 4/2 erhielt 1989 eine Elektronikzündung, einen elektrischen Anlasser und ein viertes Gangpaar.

Laut Wikipedia misst das Duo 2.145 Millimeter in der Länge, 1.450 in der Breite und 1.440 in der Höhe. Es ist damit kürzer als ein Smart Fortwo, aber fast so breit wie ein Kleinwagen.

Bei den Gewichtsangaben gehen die Quellen auseinander. Die Wikipedia nennt in der Übersicht 170 Kilogramm, an anderer Stelle 140 Kilogramm, ddrmoped.de für den Duo 4/1 ebenfalls 170 Kilogramm. Der höhere Wert ist der plausiblere, weil schon der Vorgänger Piccolo Duo 4 laut ddrmoped.de 165 Kilogramm wog.

Mit 3,6 PS und zwei Erwachsenen an Bord ist das Duo kein schnelles Fahrzeug. Ein Oldtimerhändler beschreibt es als gut brauchbar in der Ebene, an Steigungen und unter Last komme der Motor schnell an seine Grenze. Auf ebener Strecke erreicht es die 55 bis 60 km/h, die im Datenblatt stehen.

Warum es das Duo nur auf Antrag gab

Ein neues Duo konnte man in der DDR nicht einfach kaufen. Den Antrag stellten körperbehinderte Menschen bei der zuständigen Sozialversicherung, ein ärztliches Attest war Voraussetzung. Wegen der kleinen Stückzahlen dauerte es Monate, oft Jahre, bis das Fahrzeug kam.

Die Bedingungen waren dann großzügig. Das Fahrzeug kostete laut Wikipedia rund 2.900 Mark, Werkstattkosten und Verschleißteile trug die Versicherung. Nach sechs Jahren gab es ein neues Duo. Weil das Eigentum der Sozialversicherung nach einer gewissen Nutzungsdauer erlosch, durfte das alte Fahrzeug danach verkauft werden.

Auf diesem Weg kamen Duos auch zu Menschen ohne Behinderung. Gebrauchte Fahrzeuge durfte jeder erwerben und fahren. Für viele war das eine Möglichkeit, ohne Wartezeit auf einen Trabant zu einem Fahrzeug mit Dach zu kommen, wenn auch mit drei Rädern und Mopedmotor.

Ein Großteil der Produktion blieb gar nicht in der DDR. Laut Wikipedia ging rund die Hälfte nach Polen, ein weiteres Exportland war Albanien.

Warum alle Simson Duo sagen

Simson in Suhl hat das Duo nie gebaut. Der Name hat sich trotzdem durchgesetzt, weil Motor, Getriebe, Vorderbau, Radkästen und viele Kleinteile aus dem Baukasten der Simson Schwalbe stammen. Wer ein Duo von vorn sieht, erkennt die Schwalbe sofort.

Für Besitzer hat das einen praktischen Vorteil. Verschleißteile für Motor, Vergaser und Vorderrad gibt es bis heute in großer Auswahl, weil sie aus dem Simson-Ersatzteilmarkt kommen. Duo-spezifische Teile wie Lenkhebel, Rahmen oder Verdeckgestänge sind dagegen rar. Laut Wikipedia endete die offizielle Ersatzteilversorgung am 31. Dezember 1991.

Für die Kaufprüfung wichtig ist das Typenschild. Eine eingestanzte Fahrgestellnummer hat das Duo laut ddrmoped.de nicht. Das Typenschild sitzt unter dem Tank. Fehlt es, wird der Nachweis des Baujahrs schwierig, und genau der entscheidet über die Führerscheinfrage.

Welcher Führerschein für das Duo gilt

Für ein Duo aus DDR-Produktion genügt die Klasse AM. Die Grundlage steht in den Übergangsregeln der Fahrerlaubnis-Verordnung:

Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.

§ 76 Nr. 8 FeV, als Teil der Klasse AM

Die Regel ist der Grund, warum Duos mit ihren rund 60 km/h trotz der sonst geltenden 45-km/h-Grenze der Klasse AM fahren dürfen. Dasselbe gilt für die Simson-Mopeds S 50 und S 51. Entscheidend ist allein das Datum der ersten Inbetriebnahme, also der 28. Februar 1992.

Die Klasse AM ist in der Klasse B enthalten. Wer einen Autoführerschein hat, fährt ein solches Duo also ohne Zusatzprüfung. Allein erwerben lässt sich die Klasse AM ab 15 Jahren, bis zum 16. Geburtstag gilt sie nur im Inland.

Für Duos aus der Nachfertigung in Bohmte trägt die DDR-Regel nicht, weil sie erst nach dem Stichtag in den Verkehr kamen. Für sie gilt, was ihre Betriebserlaubnis an Höchstgeschwindigkeit und Fahrzeugklasse ausweist. Wer ein Duo kauft, sollte das Baujahr deshalb mit Typenschild und Papieren belegen können.

Zugelassen werden muss das Duo nicht. Es fährt mit einem Versicherungskennzeichen, das die Kfz-Versicherung für ein Versicherungsjahr ab dem 1. März ausgibt. Eine Hauptuntersuchung ist nicht vorgeschrieben.

Helm im Duo?

Laut ddrmoped.de macht der Käfig im Rahmen, der die Plane trägt, den Helm im Duo überflüssig. So wurde es zu DDR-Zeiten gehandhabt.

Heute regelt § 21a Abs. 2 StVO die Helmpflicht. Sie gilt für Krafträder und offene drei- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge über 20 km/h und entfällt nur, wenn vorgeschriebene Sicherheitsgurte angelegt sind. Gurte hat das Duo nicht. Ob der Planaufbau es zu einem geschlossenen Fahrzeug macht, beantwortet die Vorschrift nicht ausdrücklich. Wer auf Nummer sicher gehen will, fährt mit Helm, zumal die Plane bei einem Unfall wenig Schutz bietet. Die Systematik der Helmpflicht bei dreirädrigen Fahrzeugen erklärt der Ratgeber zur Helmpflicht beim Trike.

Andere Dreiräder aus der DDR

Neben dem Duo gab es in der DDR weitere motorisierte Versehrtenfahrzeuge, allerdings in deutlich kleineren Stückzahlen. Das Schwalbennest-Wiki nennt etwa ein Modell des VEB Medizintechnik Dohna mit einem MAW-Motor über dem Vorderrad und Vorderradantrieb. Vor der Zeit der Simson-Motoren ab 1955 nutzte Krause Motoren von MAW, MZ oder Sachs, frühe Fahrzeuge fuhren vermutlich auch mit Handantrieb.

Dreirädrige Kleinwagen für jedermann, wie Westdeutschland sie mit Messerschmitt-Kabinenroller und Fuldamobil oder Großbritannien mit Reliant kannte, spielten in der DDR keine Rolle. Wie sich die damaligen Kabinenroller und dreirädrigen Kleinwagen rechtlich einordnen, zeigt der Ratgeber zum Auto mit 3 Rädern.

Das Duo heute

Aus dem Krankenfahrstuhl ist ein Kultobjekt geworden. Seit 1992 treffen sich Duo-Fahrer jedes Jahr im niedersächsischen Emsen zur Duo-Weltmeisterschaft. Gefahren wird auf einem abgesteckten Rundkurs auf einem Feld, zu dem ein Wasserloch gehört.

Wer ein Duo kaufen will, findet Angebote auf Oldtimer- und Kleinanzeigenportalen. Die Preise schwanken stark nach Zustand, Originalität und Papieren. Drei Dinge sollten vor dem Kauf geklärt sein:

  1. Baujahr und Typenschild. Nur mit Nachweis der Inbetriebnahme bis 28. Februar 1992 gilt die AM-Regel mit 60 km/h.
  2. Rahmen und Verdeckgestänge. Diese Teile gibt es kaum noch, Rost an tragenden Stellen wiegt schwerer als ein müder Motor.
  3. Bremsen. Die Lenkerbremse wirkt auf alle drei Räder, das Gestänge dahin muss sauber arbeiten.

Fazit

Das Dreirad-Auto der DDR ist das Duo aus Leipzig und Brandis, ein Versehrtenfahrzeug mit Schwalbe-Technik, das in Serie gut 25.000 Mal gebaut wurde und heute als Liebhaberstück unterwegs ist. Mit Autoführerschein darfst du ein Duo aus DDR-Produktion fahren, ein Versicherungskennzeichen genügt.

Vor einem Kauf lohnt der Blick unter den Tank. Das Typenschild belegt das Baujahr, und an diesem Datum hängt die Frage, ob das Duo mit 60 km/h und Klasse AM unterwegs sein darf.

Häufige Fragen

Wie heißt das Dreirad-Auto aus der DDR?

Gemeint ist fast immer das Duo, ein zweisitziges Versehrtenfahrzeug mit Dach und drei Rädern. Entwickelt hat es die Firma Louis Krause in Leipzig, in großer Serie gebaut wurde es ab 1972 in Brandis bei Leipzig. Die bekanntesten Ausführungen sind der Duo 4/1 und der Duo 4/2 mit 49,6-cm³-Motor.

Ist das Duo ein Simson?

Nein, auch wenn es meist Simson Duo genannt wird. Gebaut wurde es von Krause in Leipzig, dann vom VEB Fahrzeugbau und Ausrüstungen Brandis und ab 1981 im Werk 5 der Robur-Werke Zittau. Den Namen verdankt es den vielen Bauteilen der Simson Schwalbe, vom Motor bis zum kompletten Vorderbau mit Rad, Gabel und Schutzblech.

Welchen Führerschein braucht man für ein Simson Duo?

Die Klasse AM. Nach § 76 Nr. 8 FeV gehören Kleinkrafträder im Sinne der DDR-Vorschriften zur Klasse AM, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind. Die Klasse AM steckt in jeder Klasse B, mit dem Autoführerschein darfst du ein solches Duo also fahren.

Wie schnell fährt ein Duo?

Auf ebener Strecke rund 55 bis 60 km/h. Die Typenübersicht von ddrmoped.de nennt für den Piccolo Duo 4 55 km/h, für den Duo 4 werden rund 60 km/h angegeben. Bergauf und mit zwei Personen sinkt das Tempo spürbar, der Motor leistet nur 3,6 bis 3,7 PS.

Braucht man für ein Duo ein Kennzeichen?

Ein Versicherungskennzeichen genügt. Das Duo ist nicht zulassungspflichtig, es braucht also keine Zulassung bei der Behörde und keine Hauptuntersuchung. Das Kennzeichen gibt es bei der Kfz-Versicherung für ein Versicherungsjahr, das jeweils am 1. März beginnt.

Wer durfte in der DDR ein Duo fahren?

Neue Fahrzeuge bekamen nur körperbehinderte Menschen. Sie stellten mit ärztlichem Attest einen Antrag bei der Sozialversicherung, die Wartezeit betrug Monate bis Jahre. Der Preis lag bei etwa 2.900 Mark, Wartung und Verschleißteile übernahm die Versicherung. Gebrauchte Duos durften auch Menschen ohne Behinderung kaufen und fahren.

Wie viele Duos wurden gebaut?

Eine Gesamtzahl hat kein Hersteller veröffentlicht. Die Typenübersicht von ddrmoped.de nennt für die Jahre 1972 bis März 1991 zusammen rund 25.800 Fahrzeuge, davon allein rund 10.000 Duo 4/1 aus den Robur-Werken. Etwa die Hälfte der Produktion ging laut Wikipedia nach Polen.

Hat das Duo einen Rückwärtsgang?

Nein. Das Getriebe hat beim Duo 4/1 drei, beim Duo 4/2 vier Vorwärtsgänge. Bei rund 170 Kilogramm Leergewicht schiebt man das Fahrzeug zum Rangieren von Hand.

Das könnte dich auch interessieren