Technische Daten
| Produkttyp | kurzer Motorradschuh, urbaner Schnitt |
|---|---|
| Zertifizierung | CE nach EN 13634, Kategorie II der PSA-Verordnung laut TCX |
| Leistungsstufen nach EN 13634 | weist TCX auf der Produktseite nicht einzeln aus |
| Obermaterial | Wildleder laut TCX (Suede); Händlerangaben nennen teils Vollnarbenleder mit Nubuk-Finish |
| Membran | T-Dry, wasserdicht und atmungsaktiv laut TCX |
| Knöchelschutz | D3O am Innen- und Außenknöchel |
| Weitere Verstärkungen | Zehenkappe und Fersenbereich |
| Zwischensohle | ZPLATE, geformte Polymer-Einlage |
| Laufsohle | Groundtrax Gummi, selbstreinigendes Profil mit Sechskant-Stollen |
| Fußbett | Ortholite, herausnehmbar, dämpfend und atmungsaktiv |
|---|---|
| Verschluss | Schnürung mit verdecktem elastischem Ösensystem, Senkelfixierung an der Zunge |
| Schafthöhe | ca. 11 cm in Größe 44 laut Händlerangabe |
| Größen | 36 bis 48 (EU) |
| Ausführung | unisex; die Damenvariante läuft als Street 3 Lady WP |
| Artikelnummer | 2017700063 |
| Hersteller | TCX, Dainese S.p.A. |
| Farben | unter anderem Schwarz/Weiß, Grau, Braun |
| Gewährleistung | 2 Jahre gesetzlich |
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Zertifizierter Schutz in einem Schuh, den man den ganzen Tag anbehalten kann, das schließt die Lücke zwischen Turnschuh und Tourenstiefel
- D3O am Knöchel bleibt beim Gehen weich und versteift erst bei Schlagbelastung, ein starrer Kunststoffbecher kann das nicht
- Die ZPLATE-Einlage macht die Sohle quer steif und längs flexibel, damit bleibt Abrollen möglich und Quetschung erschwert
- Groundtrax-Sohle mit selbstreinigendem Profil greift auf Fußrasten ebenso wie auf nassem Asphalt
- Größenband von 36 bis 48 deckt kleine und große Füße ab, viele Wettbewerber starten erst bei 39
- Für einen zertifizierten, wasserdichten Motorradschuh ein fairer Kurs
Das spricht dagegen
- TCX weist die einzelnen Leistungsstufen nach EN 13634 auf der Produktseite nicht aus, damit bleibt die Schutzhöhe für Abrieb, Schnitt und Quersteifigkeit offen
- Rund 11 cm Schafthöhe schützen den Knöchel, das Schienbein bleibt frei
- Zum Obermaterial widersprechen sich die Quellen: TCX nennt Wildleder, einzelne Händler Vollnarbenleder mit Nubuk-Finish
- Wildleder verlangt mehr Pflege als glattes Leder und nimmt Streusalz und Straßenschmutz sichtbarer an
- Ein Schaltschutz aus Leder wie beim Hero 2 WP fehlt, die Verstärkung sitzt an der Zehenkappe
Zwischen Turnschuh und Tourenstiefel klafft eine Lücke: Der eine schützt nichts, der andere lässt sich nach dem Absteigen kaum den Tag über tragen. Der TCX Street 3 WP zielt genau dorthin. Er ist nach EN 13634 zertifiziert, trägt D3O am Knöchel und kostet bei Amazon 159 € (Amazon-Preis: Stand 18.10.2026, 17:37 MESZ · Details). Grundlage der Einordnung sind die TCX-Produktangaben zum Street 3 WP, Händlerdaten zu Maßen und Materialien sowie die Norm selbst.
Was die Zertifizierung aussagt und was offen bleibt
TCX nennt zwei Dinge in einem Satz, die getrennt gehören. CE Kategorie II bezieht sich auf die europäische Verordnung über persönliche Schutzausrüstung. Sie sagt, dass ein Baumuster von einer benannten Stelle geprüft wurde, sie sagt nichts über die Höhe der Schutzwirkung. EN 13634 ist die Norm für Schutzschuhe für Motorradfahrer und beschreibt, was genau geprüft wird.
Diese Norm arbeitet mit Leistungsstufen. Geprüft werden unter anderem Abriebfestigkeit, Schnittfestigkeit und die Quersteifigkeit der Sohle, jeweils mit Stufe 1 als Mindestanforderung und Stufe 2 als erhöhtem Wert. Dazu kommt die geprüfte Schafthöhe. Auf dem Etikett steht das üblicherweise als Zahlenkolonne.
| Prüfbereich | mögliche Stufen | Bedeutung |
|---|---|---|
| Schafthöhe | Kategorie nach gemessener Höhe | wie viel vom Bein die Prüfung abdeckt |
| Abriebfestigkeit | 1 oder 2 | wie lange das Material auf der Straße hält |
| Schnittfestigkeit | 1 oder 2 | Widerstand gegen scharfe Kanten |
| Quersteifigkeit | 1 oder 2 | Widerstand gegen seitliches Zusammendrücken |
Für den Street 3 WP weist TCX auf der Produktseite die einzelnen Stufen nicht aus. Damit bleibt offen, ob der Schuh in den Einzelprüfungen Stufe 1 oder Stufe 2 erreicht. Wer die Angabe braucht, findet sie im eingenähten Etikett. Diese Lücke ist branchenüblich und trotzdem eine Lücke, denn zwischen 1-1-1 und 2-2-1 liegen Welten.
D3O am Knöchel: weich gehen, hart aufschlagen
Der Knöchel ist beim Motorradfahren die verletzungsanfälligste Stelle am Fuß, weil er seitlich kaum Muskulatur hat und die Bänder schnell überdehnen. Klassische Lösung ist ein starrer Kunststoffbecher. Der schützt und stört bei jedem Schritt.
TCX setzt an beiden Knöcheln D3O ein. Das Material verhält sich im Ruhezustand weich und formbar, bei schlagartiger Belastung versteifen sich die Molekülketten binnen Millisekunden und verteilen die Energie über eine größere Fläche. Danach wird es wieder weich. Genau diese Eigenschaft macht einen Schuh möglich, den man beim Einkaufen anbehält und der im Ernstfall trotzdem arbeitet.
Zusätzlich sind Zehenkappe und Fersenbereich verstärkt. Beide Stellen treffen bei einem Sturz früh auf den Boden, und beide sind ohne Verstärkung nur von dünnem Leder gedeckt.
Die ZPLATE: warum eine Sohle zwei Eigenschaften braucht
Eine Motorradsohle muss zwei Dinge gleichzeitig können, die sich widersprechen. Sie soll quer steif sein, damit der Fuß bei einem Sturz nicht seitlich zusammengedrückt wird. Und sie soll längs flexibel sein, damit man normal abrollen und gehen kann.
TCX löst das mit der ZPLATE, einer geformten Polymer-Einlage in der Zwischensohle. Ihre Z-Form trennt die beiden Achsen: Quer wirkt sie wie eine durchgehende Platte, längs kann sie sich falten. Der praktische Gewinn zeigt sich in beide Richtungen. Beim Fahren liegt der Fuß stabil auf der Raste, ohne dass die Kante durchdrückt. Beim Gehen bleibt der Abrollvorgang erhalten.
Darunter sitzt die Groundtrax-Sohle aus Gummi mit selbstreinigendem Profil und Sechskant-Stollen. Der Gummi ist laut TCX so abgestimmt, dass er an den Bedienelementen des Fahrzeugs greift und gleichzeitig auf nassem Untergrund hält. Selbstreinigend heißt: Das Profil ist so geschnitten, dass sich Steinchen und Schmutz beim Gehen wieder lösen.
Am Trike: warum der kurze Schaft hier besser passt
Rund 11 Zentimeter Schafthöhe in Größe 44 laut Händlerangabe decken den Knöchel ab und lassen das Schienbein frei. An einem Zweirad ist das ein spürbarer Verzicht, denn dort kann das Fahrzeug bei einem Sturz auf dem Bein liegen bleiben oder im Stand umfallen.
Ein Trike verhält sich anders. Zwei Hinterräder halten es aufrecht, es kippt im Stand nicht um, und bei einem Sturz landet das Fahrzeuggewicht selten auf dem Bein des Fahrers. Was bleibt, ist der Kontakt des Fußes mit dem Asphalt und die Gefahr, dass der Knöchel seitlich weggedrückt wird. Beides deckt ein zertifizierter kurzer Schuh ab.
Dazu kommt ein praktischer Punkt: Am Trike steigt man häufiger ab und geht mehr, weil das Fahrzeug oft für Ausfahrten und Treffen genutzt wird. Wer die Terminübersicht auf der Trikertreffen-Seite durchgeht, sieht Veranstaltungen, bei denen man mehr Zeit neben dem Fahrzeug verbringt als darauf. Ein Schuh, den man dabei anlässt, hat einen echten Vorteil gegenüber dem Tourenstiefel im Topcase.
Recht: Pflicht ist nur der Helm
Auf einem Trike der Klasse L5e schreibt der Gesetzgeber genau ein Ausrüstungsstück vor. Nach § 21a Absatz 2 StVO muss auf Krafträdern mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h während der Fahrt ein geeigneter Schutzhelm getragen werden. Schuhe, Handschuhe, Jacke und Hose bleiben freiwillig. Rechtsstand: 9. September 2026. Was das im Einzelnen für dreirädrige Fahrzeuge bedeutet, steht ausführlich im Ratgeber zur Helmpflicht am Trike.
Die Entscheidung für zertifizierte Schuhe ist damit eine rein praktische. Ein Argument dafür liefert die Bauart des Fahrzeugs selbst: Ohne Verkleidung trifft alles, was von der Straße hochkommt, ungebremst auf die Füße, von Steinschlag bis Spritzwasser.
Der Widerspruch beim Obermaterial
Hier weichen die Quellen voneinander ab. TCX selbst beschreibt das Obermaterial als Wildleder, in der englischen Produktbeschreibung als suede leather. Die deutsche Händlerbeschreibung bei Amazon nennt ebenfalls Wildleder. Einzelne Händler sprechen dagegen von Vollnarbenleder mit Nubuk-Finish.
Technisch sind das verschiedene Dinge. Wildleder wird von der Fleischseite her aufgeraut, Nubuk von der Narbenseite. Nubuk gilt als abriebfester, weil die dichte Oberseite der Haut erhalten bleibt. Im Zweifel gilt die Herstellerangabe, also Wildleder. Für die Pflege bedeutet das in beiden Fällen dasselbe: bürsten statt wischen, bei Zimmertemperatur trocknen, Rauleder-Imprägnierung auffrischen.
Was der Preis im Umfeld bedeutet
| Modell | Bauform | Membran | Schaftschutz | Preis |
|---|---|---|---|---|
| TCX Street 3 WP | kurzer Schuh | T-Dry | D3O am Knöchel | 159 € |
| TCX Hero 2 WP | hoher Kurzstiefel | T-Dry | verstärkte Knöchel, Leder-Schaltschutz | ab 255 € |
Amazon-Preise: Stand 18.10.2026, 17:37 MESZ · Details
Der Aufpreis zum Hero 2 WP kauft eine andere Bauart: vollnarbiges Leder statt Rauleder, Sohlennaht-Konstruktion statt Klebung, seitlicher Reißverschluss und Schaltschutz. Wer viel geht und in der Stadt fährt, ist mit dem Street 3 WP besser bedient. Wer Touren fährt und Wetter abbekommt, findet im Hero 2 WP mehr Substanz.
Im Verhältnis zur übrigen Ausrüstung liegt der Preis stimmig. Ein Paar zertifizierte Sommerhandschuhe wie die Five TFX3 Airflow kostet bei Helm Express 67,92 €, eine Mesh-Jacke wie die Macna Velotura 109 €. Der Schuh ist damit das teuerste Einzelstück unterhalb des Helms und schützt eine Körperstelle, die bei fast jedem Sturz Kontakt bekommt.
Für wen der Street 3 WP passt
Er passt für Pendler und Alltagsfahrer, die nach der Fahrt weiterlaufen und den Schuh nicht wechseln wollen. Er passt für Trike-Fahrer, die zu Treffen und Ausfahrten unterwegs sind und dort viel neben dem Fahrzeug stehen. Und er passt für alle mit kleinen oder großen Füßen, denn das Größenband von 36 bis 48 ist breiter als bei vielen Wettbewerbern.
Weniger passend ist er für Vielfahrer auf langen Etappen bei jedem Wetter. Dort zahlt sich ein höherer Schaft aus, und vollnarbiges Leder steckt Dauerregen besser weg als Rauleder. Weniger passend ist er außerdem für alle, die vor dem Kauf die genauen Leistungsstufen nach EN 13634 kennen wollen, denn die stehen nur im Etikett.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Bauform | Zertifizierung | Obermaterial | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| TCX Street 3 WP | kurzer Schuh | CE, EN 13634 | Wildleder | 159 € | 4,0 |
| TCX Hero 2 WP | hoher Kurzstiefel | CE, EN 13634 | vollnarbiges Leder | ab 255 € | 4,1 |
Amazon-Preise: Stand 18.10.2026, 17:37 MESZ · Details
Fazit
Der TCX Street 3 WP löst eine Aufgabe, an der Turnschuhe und Tourenstiefel gleichermaßen scheitern. Er ist nach EN 13634 zertifiziert, trägt D3O an beiden Knöcheln und eine ZPLATE-Zwischensohle, die quer steif und längs flexibel arbeitet. Die T-Dry-Membran hält Regen draußen, die Groundtrax-Sohle greift auf Raste und Asphalt, und mit 36 bis 48 ist das Größenband ungewöhnlich breit. Für einen Motorradschuh dieser Preisklasse ist das ein stimmiges Paket.
Zwei Dinge bleiben offen. TCX nennt die einzelnen Leistungsstufen der Norm nicht, und der Schaft endet bei rund 11 Zentimetern. Am Trike wiegt das weniger schwer als am Zweirad, weil das Fahrzeug im Stand steht und bei einem Sturz selten auf dem Bein liegt. Wer mehr Substanz für lange Etappen sucht, findet sie im teureren TCX Hero 2 WP. Den Street 3 WP gibt es bei Amazon*.
Häufige Fragen
Ist der TCX Street 3 WP wirklich zertifiziert?
Ja. TCX gibt eine CE-Zertifizierung nach EN 13634 an, der Norm für Schutzschuhe für Motorradfahrer, und ordnet den Schuh der Kategorie II der PSA-Verordnung zu. Das bedeutet eine Baumusterprüfung durch eine benannte Stelle. Welche Leistungsstufen die Prüfung im Einzelnen ergab, steht auf der Produktseite allerdings nicht. Diese Angaben findet man im Etikett am Schuh selbst.
Was bedeuten die Leistungsstufen bei EN 13634?
Die Norm prüft unter anderem Abriebfestigkeit, Schnittfestigkeit und Quersteifigkeit der Sohle und vergibt dafür jeweils Stufe 1 oder Stufe 2. Stufe 1 ist die Mindestanforderung, Stufe 2 steht für höhere Werte. Zusätzlich nennt die Kennzeichnung die geprüfte Schafthöhe. Auf dem Etikett steht das oft als Zahlenkolonne wie 1-1-1 oder 2-2-1.
Was ist D3O und warum sitzt es am Knöchel?
D3O ist ein Material, das im Ruhezustand weich und formbar bleibt und bei schlagartiger Belastung binnen Millisekunden versteift. Danach wird es wieder weich. Am Knöchel ist das der entscheidende Vorteil gegenüber einem starren Kunststoffbecher: Beim Gehen und beim Schalten stört nichts, beim Aufprall steht die Schutzwirkung trotzdem bereit.
Wofür ist die ZPLATE in der Zwischensohle gut?
Die ZPLATE ist eine geformte Polymer-Einlage mit Z-Form. Sie macht die Sohle quer steif und längs flexibel. Die Quersteifigkeit erschwert es, dass der Fuß bei einem Sturz seitlich zusammengedrückt wird, etwa unter dem Fahrzeuggewicht. Die Längsflexibilität erhält das normale Abrollen beim Gehen. Ohne diese Trennung wäre ein Schuh entweder schutzlos oder unbequem.
Ist der TCX Street 3 WP wasserdicht?
Laut TCX ja, über die hauseigene T-Dry-Membran, die als wasserdicht und atmungsaktiv beschrieben wird. Zwei Grenzen bleiben: Wasser läuft bei Regen am Bein herunter und kann von oben in den Schaft laufen, wenn die Hose nicht über dem Schuh liegt. Und eine Membran schützt nur, solange das Obermaterial darüber intakt ist.
Reicht ein kurzer Schuh am Trike aus?
Für den Knöchel ja, das Schienbein bleibt frei. Die rund 11 Zentimeter Schafthöhe in Größe 44 decken den Knöchel samt D3O-Einsatz ab. Ein Trike liegt bei einem Sturz nicht auf dem Bein, weil zwei Hinterräder es aufrecht halten, und im Stand kippt es nicht um. Das nimmt einem kurzen Schuh einen Teil des Risikos, das er am Zweirad hätte.
Muss ich am Trike überhaupt Motorradstiefel tragen?
Vorgeschrieben ist in Deutschland nur der Helm. Nach § 21a Absatz 2 StVO muss auf Krafträdern mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h ein geeigneter Schutzhelm getragen werden, und diese Vorschrift erfasst auch dreirädrige Fahrzeuge der Klasse L5e. Schutzkleidung an Füßen, Beinen und Händen bleibt freiwillig. Mehr dazu steht im Ratgeber zur Helmpflicht am Trike. Rechtsstand: 9. September 2026.
Wie fällt der TCX Street 3 WP in der Größe aus?
TCX führt den Schuh von 36 bis 48 in europäischen Größen. Zur Passform macht der Hersteller keine Angabe zu einer Abweichung von der Normgröße. Weil Motorradschuhe meist mit dickeren Socken getragen werden als Straßenschuhe, lohnt beim Grenzfall zwischen zwei Größen die größere Wahl. Der Schnürverschluss mit elastischem Ösensystem gleicht Weitenunterschiede in gewissem Rahmen aus.
Was ist der Unterschied zum TCX Hero 2 WP?
Das Konzept. Der Street 3 WP ist ein urbaner Schuh aus Wildleder mit D3O am Knöchel, ZPLATE-Zwischensohle und Groundtrax-Sohle. Der Hero 2 WP ist ein höherer Kurzstiefel aus vollnarbigem Leder mit Sohlennaht-Konstruktion, Leder-Schaltschutz und seitlichem Reißverschluss, er kostet spürbar mehr. Beide tragen die T-Dry-Membran und sind nach EN 13634 zertifiziert.
Wie pflege ich Wildleder am Motorradschuh?
Trocken bürsten statt nass wischen, dafür genügt eine Kreppbürste. Getrocknet wird bei Zimmertemperatur und ohne Heizung, weil Hitze das Leder hart macht und die Klebeverbindungen belastet. Imprägnierspray für Rauleder frischt die Wasserabweisung des Obermaterials auf. Die T-Dry-Membran arbeitet zwar darunter weiter, ein vollgesogenes Obermaterial wird jedoch schwer und trocknet langsam.