AGV Streetmodular

Klapphelm · AGV

AGV Streetmodular (Klapphelm)

  • Ultravision-Visier mit 190 Grad horizontalem Sichtfeld: der weiteste Blick nach schräg hinten in dieser Übersicht
  • P/J-Doppelhomologation nach ECE 22.06: geschlossen und offen geprüft und zugelassen
  • Pinlock MaxVision liegt bei, dazu die integrierte Sonnenblende in zwei Höhen
  • EQRS-Notfallsystem: Rettungskräfte ziehen die Wangenpolster heraus, ohne den Helm zu bewegen
  • ab 278,91 Euro: Markenhelm mit Zwei-Schalen-Konstruktion und Stahlverschluss über 2.000 Newton

Preise: Stand 03.09.2026, ohne Gewähr

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Rezension der trike-magazin.de-Redaktion · Veröffentlicht am 27. August 2026

Technische Daten

Helmtyp Klapphelm mit P/J-Doppelhomologation
Norm ECE-R 22.06
Außenschale hochfester Thermoplast
Innenschale Multi-Density-EPS in drei Größen
Schalengrößen 2 Außenschalen
Größen XS bis XXL, sechs Größen
Gewicht rund 1.690 g (Herstellerangabe)
Visier Ultravision, 190° horizontales Sichtfeld, kratzfest, MaxVision-Aufnahme
Antibeschlag Pinlock 70 MaxVision, im Lieferumfang
Sonnenblende integriert, in zwei Höhen einstellbar, werkzeuglos abnehmbar, Schieber links
Belüftung verstellbarer Kinneinlass mit Mikroöffnung, Schaleneinlass, hinterer Auslass
Verschluss mikrometrischer Ratschenverschluss aus Stahl, Haltekraft über 2.000 Newton
Innenausstattung 2Dry, herausnehmbar und waschbar
Notfallsystem EQRS (Emergency Quick Release System)
Kommunikation für Sprechanlagen vorbereitet
Artikelnummer Helm Express 131078 (Mono)
EAN (Beispiel Mono, matt schwarz, S) 8051019615626
Straßenpreis ab 278,91 € (Mono), Dekore Ledro 314,01 € und Resia 314,91 €
Schwestermodelle Tourmodular ab 512,91 €, Sportmodular Carbon ab 719,90 €

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 190 Grad horizontales Sichtfeld: Beim Abbiegen und beim Schulterblick liefert das Ultravision-Visier mehr Überblick als ein Standardvisier
  • P/J-Doppelhomologation nach ECE 22.06, damit ist der offene Betrieb genauso geprüft wie der geschlossene
  • Zwei Außenschalen und drei EPS-Größen: Die Passform wird über sechs Helmgrößen feiner abgestuft als bei Einschalen-Konstruktionen
  • Pinlock MaxVision im Lieferumfang, die Antibeschlagscheibe muss nicht nachgekauft werden
  • EQRS: Die Wangenpolster lassen sich von Rettungskräften herausziehen, der Helm bleibt beim Abnehmen ruhig

Das spricht dagegen

  • Rund 1.690 Gramm: Das liegt 140 Gramm über dem Caberg Duke Evo und 90 Gramm über dem LS2 FF901 Advant X
  • Thermoplastschale statt Faserverbund: Das ist in dieser Preisklasse üblich, kostet aber Gewicht
  • AGV weist keinen Geräuschpegel aus, ein belastbarer Vergleichswert zur Aeroakustik fehlt
  • Pinlock 70 statt Pinlock 120: die mittlere Antibeschlag-Stufe
  • Die Kommunikationsanlage wird nachgerüstet, ab Werk verlegte Kabel oder eingebaute Lautsprecher gibt es hier nicht

Bewertung im Detail

Sicherheit & Zulassung 5,0
Bauform & Alltag 4,0
Ausstattung 4,5
Preis-Leistung 3,5

Gesamtwertung: 4,3 / 5

Der Streetmodular ist AGVs Klapphelm für den Alltag und der Nachfolger des Compact. Sein auffälligstes Merkmal sitzt im Sichtfeld: 190 Grad horizontal, und damit mehr Überblick, als die Preisklasse üblicherweise liefert. Grundlage dieser Einordnung sind die Angaben von AGV, die Händlerdaten von Helm Express und die Ausstattungsliste des Modells.

190 Grad Sichtfeld: der Kaufgrund, den man sofort merkt

Das Ultravision-Visier öffnet den Blick auf 190 Grad horizontal. Zum Einordnen: Das menschliche Auge deckt rund 180 Grad ab, ein enger geschnittenes Helmvisier beschneidet davon spürbar etwas. Der Streetmodular schneidet nichts weg, der Fahrer sieht bis über die eigene Schulterlinie hinaus, ohne den Kopf weiter zu drehen.

Auf einem Trike zahlt sich das anders aus als auf dem Motorrad. Ein dreirädriges Fahrzeug ist breiter, der Fahrer sitzt aufrecht und tiefer, und beim Spurwechsel liegt mehr Fahrzeug hinter dem eigenen Sichtfeld. Wer beim Schulterblick gegen den Helmrand blickt, dreht den Kopf weiter, verliert die Straße vor sich kurz aus dem Blick und schaukelt bei manchen Trikes den Lenker mit. Ein weiteres Visierfeld nimmt genau diesen Schritt heraus. Was beim Fahren mit Klasse B erlaubt ist, klärt der Ratgeber zum Trike mit Autoführerschein.

P/J: die Zulassung für den offenen Betrieb

Ein Klapphelm hat zwei Betriebszustände, und beide müssen getrennt geprüft werden. P steht für die Prüfung als Integralhelm, J für die Prüfung als Jethelm. Der Streetmodular hat beide bestanden, AGV führt das als “in zwei Konfigurationen zugelassen”.

Diese Angabe ist der Kern der Rechtslage. § 21a Abs. 2 StVO verlangt während der gesamten Fahrt einen geeigneten Schutzhelm, und geeignet ist ein Helm in dem Zustand, für den er geprüft wurde. Ein Klapphelm mit reiner P-Zulassung fährt offen also in einem Zustand ohne Genehmigung. Welche Fahrzeuge überhaupt unter die Helmpflicht fallen und wann ein angelegter Gurt sie aufhebt, klärt der Ratgeber zur Helmpflicht beim Trike.

Zwei Schalen, drei EPS-Größen: was das für die Passform heißt

AGV baut den Streetmodular auf zwei Außenschalen und drei Innenschalen aus Multi-Density-EPS, verteilt auf sechs Helmgrößen von XS bis XXL. Die zweite Zahl ist die interessantere. Viele Hersteller stufen nur die Außenschale ab und gleichen den Rest über dickere Wangen- und Kopfpolster aus. Damit sitzt der Helm zwar fest, die Dämpfungsschicht passt aber nicht zur Kopfgröße.

Multi-Density bedeutet zusätzlich, dass die EPS-Schicht aus Material verschiedener Dichten besteht. Weicheres Material fängt kleine Aufprallenergien ab, härteres bleibt für den schweren Schlag zuständig. Die Norm ECE-R 22.06 prüft seit ihrer Einführung mehrere Aufprallgeschwindigkeiten und zusätzlich den Schrägaufprall mit der dabei entstehenden Drehbeschleunigung, also die Sturzart, die beim Abflug aus einem Trike-Sitz typisch ist.

Der Verschluss: 2.000 Newton als Zahl mit Bedeutung

AGV gibt für den mikrometrischen Ratschenverschluss aus Stahl eine Haltekraft von über 2.000 Newton an. Das entspricht dem Zug einer Masse von gut 200 Kilogramm, und es ist eine der wenigen belastbaren Zahlen, die Helmhersteller in diesem Bereich überhaupt nennen.

Der Verschluss ist die Stelle, an der ein Helm bei einem Sturz vom Kopf gehen kann. Ein Doppel-D-Ring gilt als das Maß der Dinge und sitzt an Rennstreckenhelmen, ist aber mit Handschuhen umständlich. Eine Ratsche wird einmal auf Länge eingestellt und rastet danach mit einem Handgriff ein. Für ein Fahrzeug, bei dem der Helm an jeder Pause auf- und abgesetzt wird, ist das die praktischere Lösung, und AGV belegt mit der Newton-Angabe, dass die Bequemlichkeit hier nichts kostet.

EQRS: was Rettungskräfte am Helm brauchen

Der Streetmodular hat ein Emergency Quick Release System. Über rote Laschen an den Wangenpolstern ziehen Rettungskräfte die Polster aus dem Helm, bevor sie ihn abnehmen. Ohne die Polster wird der Innenraum weiter, und der Helm lässt sich mit deutlich weniger Bewegung vom Kopf ziehen.

Auf einem Trike ist dieses Detail wichtiger, als es klingt. Der Fahrer wird von keinem Gurt gehalten, ein Sturz endet also fast immer mit einem Abflug, und Kopf- und Halsverletzungen gehören zu den häufigsten Folgen. Jede Bewegung an der Halswirbelsäule beim Helmabnehmen ist ein Risiko, das EQRS reduziert. Bei den Helmen dieser Übersicht führen der Streetmodular und der LS2 FF901 Advant X das System, andere Modelle nennen es nicht.

Sonnenblende und Pinlock: die tägliche Ausstattung

Die Sonnenblende ist integriert, lässt sich über einen Schieber an der linken Helmkante bedienen und in zwei Höhen einstellen. Werkzeuglos abnehmbar ist sie ebenfalls, was das Reinigen erleichtert. Die zwei Höhen sind für Brillenträger relevant: Wer eine Sehbrille trägt, braucht die Blende oft ein Stück höher, damit sie nicht auf dem Brillengestell aufsetzt.

Dazu kommt die Pinlock 70 MaxVision im Lieferumfang. MaxVision bezeichnet den Zuschnitt bis an die Ränder des Sichtfelds, und dieser Zuschnitt ist beim Streetmodular besonders passend: Ein 190-Grad-Visier mit einer kleiner geschnittenen Antibeschlagscheibe würde am Rand wieder beschlagen und damit genau den Bereich verlieren, für den der Helm gebaut wurde.

Gewicht: der Punkt, an dem der Streetmodular Federn lässt

Rund 1.690 Gramm gibt AGV an. Das liegt 140 Gramm über dem Caberg Duke Evo und 90 Gramm über dem LS2 FF901 Advant X, der zusätzlich noch eine Drehmechanik mitschleppt. Die Thermoplastschale ist der Grund: Sie kostet weniger als ein Faserverbund und wiegt bei gleicher Festigkeit mehr.

Über eine kurze Ausfahrt fällt das nicht auf. Über eine Tagestour auf einem Fahrzeug ohne Verkleidung, wo der Fahrtwind ständig am Helm zieht und die Nackenmuskulatur die Masse bei jeder Kopfdrehung mitträgt, ist der Unterschied spürbar. Wer den Streetmodular wegen des Sichtfelds kauft, nimmt dieses Gewicht in Kauf; wer vor allem auf Leichtigkeit aus ist, findet in der gleichen Preisklasse leichtere Helme.

Belüftung ohne Verkleidung

Der Helm hat einen verstellbaren Kinneinlass mit zusätzlicher Mikroöffnung, einen Einlass in der Schale und einen Auslass am Hinterkopf. Die Mikroöffnung ist eine Zwischenstellung: leicht geöffnet für den Winter, damit das Visier frei bleibt, ohne dass kalte Luft direkt ins Gesicht zieht.

Auf dem Trike arbeitet jede Belüftung wirksamer als hinter einer hohen Tourenscheibe, weil die Luft ungebremst auf den Helm trifft. Das gilt in beide Richtungen: Im Sommer zieht mehr Luft durch, im Winter kühlt der Helm auch schneller aus. Ein Helm, dessen Einlässe sich fein dosieren lassen, ist auf diesem Fahrzeugtyp deshalb mehr wert als auf einem verkleideten Tourer.

Was der Streetmodular tatsächlich kostet

Bei Helm Express* steht die Mono-Ausführung bei 278,91 Euro, die Dekore liegen rund 35 Euro höher.

PostenPreis
Streetmodular Mono (Straßenpreis)278,91 €
Dekor Ledro314,01 €
Dekor Resia314,91 €
Pinlock 70 MaxVisionim Lieferumfang
SprechanlageZubehör, je nach Ausführung

Ein fahrbereiter Helm kostet damit 278,91 Euro, weil die Antibeschlagscheibe bereits enthalten ist. Der Aufpreis für die Dekore ist mit rund 35 Euro moderat und ändert an der Ausstattung nichts.

Der Streetmodular im Umfeld der Preisklasse

ModellStraßenpreis abZulassungGewichtSchale
Schuberth C5629 €ECE 22.06, P/J1.640 gGlasfaser-Verbund
HJC RPHA 91466,65 €ECE 22.06, P/J1.740 gP.I.M. EVO Faserverbund
LS2 FF901 Advant X398,90 €ECE 22.06, P/J1.600 gHPFC Glasfaser-Verbund
AGV Streetmodular278,91 €ECE 22.06, P/J1.690 gThermoplast
Caberg Duke Evo229,99 €ECE 22.06, P/J1.550 gThermoplast
MT Atom 2 SV135,96 €ECE 22.06, P/J1.700 gHIRP

Straßenpreise Helm Express, Stand 30. August 2026. Die Tabelle zeigt, wo der Streetmodular steht: Er ist der teuerste Thermoplast-Helm der Runde, liefert dafür das weiteste Sichtfeld, den dokumentierten Stahlverschluss und das EQRS-Notfallsystem. Ab 399 Euro beginnen die Faserverbundschalen, die bei mehr Ausstattung weniger wiegen.

Für wen der Streetmodular passt

Der Streetmodular passt für Trike-Fahrer, die viel im Verkehr unterwegs sind: Stadt, Landstraße, Kreisverkehre, Spurwechsel. Genau dort spielt das 190-Grad-Visier seine Stärke aus, und genau dort wird der Kinnbügel oft geöffnet, was die P/J-Zulassung zur Pflichtangabe macht. Wer Wert auf ein dokumentiertes Notfallsystem legt, findet hier eines.

Wer lange Etappen am Stück fährt und dabei jedes Gramm merkt, sollte den Caberg Duke Evo oder einen Helm mit Faserverbundschale vergleichen. Wer eine ausgewiesene Aeroakustik oder vorverlegte Kommunikation braucht, landet in der Preisklasse ab 500 Euro.

Fazit

Der AGV Streetmodular ist der Klapphelm für Trike-Fahrer, die viel sehen wollen. Das Ultravision-Visier mit 190 Grad, die feine Abstufung über zwei Schalen und drei EPS-Größen, der mit über 2.000 Newton dokumentierte Stahlverschluss und das EQRS-Notfallsystem ergeben zusammen ein Sicherheitspaket, das in dieser Preisklasse ungewöhnlich vollständig ist. Die P/J-Zulassung nach ECE 22.06 macht den offenen Betrieb rechtssicher, die beiliegende Pinlock-Scheibe den Helm fahrbereit.

Ein Punkt gehört in die Rechnung: Mit rund 1.690 Gramm ist der Streetmodular kein Leichtgewicht, und AGV nennt keinen Geräuschwert. Wer beides anders gewichtet, findet im Caberg Duke Evo den leichteren Helm für weniger Geld und im HJC RPHA 91 die Faserverbund-Alternative mit vier Schalengrößen. Die laufenden Kosten rund ums Fahrzeug sortiert der Überblick zur Trike-Versicherung.

Häufige Fragen

Ist der AGV Streetmodular auf dem Trike zugelassen?

Ja. § 21a Abs. 2 StVO verlangt auf offenen dreirädrigen Kraftfahrzeugen mit mehr als 20 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit einen geeigneten Schutzhelm und schreibt keine Bauform vor. Geeignet sind Helme mit Genehmigung nach ECE-Regelung Nr. 22, der Streetmodular trägt die aktuelle Fassung 22.06. Über die P/J-Homologation deckt er zusätzlich den geöffneten Zustand ab.

Was bedeutet das 190-Grad-Sichtfeld des Ultravision-Visiers?

Der Wert bezeichnet den horizontalen Öffnungswinkel des Sichtfelds. 190 Grad heißt, dass der Blick über die Schulterlinie hinausreicht, ohne dass der Kopf weiter gedreht werden muss. Auf einem dreirädrigen Fahrzeug mit seiner Breite ist das beim Spurwechsel und beim Einfahren in den fließenden Verkehr ein praktischer Vorteil, weil der tote Winkel früher abgedeckt wird.

Was wiegt der AGV Streetmodular?

AGV gibt rund 1.690 Gramm an. Zum Vergleich: Der Caberg Duke Evo wiegt 1.550 Gramm, der LS2 FF901 Advant X 1.600 Gramm, der Schuberth C5 1.640 Gramm, der HJC RPHA 91 rund 1.740 Gramm. Der Streetmodular liegt damit im Mittelfeld der Klapphelme nach ECE 22.06.

Was ist EQRS beim AGV Streetmodular?

EQRS steht für Emergency Quick Release System. Rettungskräfte ziehen dabei über rote Laschen die Wangenpolster aus dem Helm, bevor sie ihn abnehmen. Ohne die Polster lässt sich der Helm mit deutlich weniger Bewegung vom Kopf ziehen, was die Halswirbelsäule schont. Bei einem Sturz vom Trike, wo der Fahrer nicht durch einen Gurt gehalten wird, ist das ein relevantes Sicherheitsdetail.

Ist beim Streetmodular eine Pinlock-Scheibe dabei?

Ja, AGV legt eine Pinlock 70 MaxVision bei. Die Ziffer 70 steht für die mittlere Stufe der Antibeschlag-Skala, MaxVision für den Zuschnitt bis an die Ränder des Sichtfelds. Damit bleibt der 190-Grad-Blick des Ultravision-Visiers auch mit eingesetzter Scheibe erhalten.

Wie unterscheiden sich Streetmodular und Tourmodular?

Beide sind Klapphelme von AGV mit P/J nach ECE 22.06. Der Streetmodular ist die Alltagsvariante mit Thermoplastschale ab rund 279 Euro. Der Tourmodular ist der Tourenhelm der Baureihe mit Carbon-Glasfaser-Schale, ab rund 513 Euro. Der Streetmodular tritt als Nachfolger des AGV Compact an, der Tourmodular richtet sich an Vielfahrer mit langen Etappen.

Welche Sprechanlage passt in den AGV Streetmodular?

Der Helm ist für die Montage einer Sprechanlage vorbereitet, die Lautsprecher finden in den Ohrtaschen Platz. Systeme von Cardo und Sena lassen sich montieren, die Verkabelung verlegt man dabei selbst unter dem Innenfutter. Ein ab Werk vorverdrahtetes System wie beim Schuberth C5 hat der Streetmodular nicht.

Wie viele Schalengrößen hat der AGV Streetmodular?

AGV baut zwei Außenschalen und drei Innenschalen aus Multi-Density-EPS für die sechs Helmgrößen von XS bis XXL. Die abgestuften EPS-Größen sind dabei der wichtigere Wert: Sie sorgen dafür, dass die Dämpfungsschicht zur Kopfgröße passt, statt in kleinen Größen nur mit dickeren Polstern aufgefüttert zu werden.

Wie laut ist der AGV Streetmodular?

AGV weist für den Streetmodular keinen Dezibelwert aus, ein belastbarer Vergleichswert fehlt deshalb. Zur Einordnung: Ein Klapphelm liegt bei 100 km/h auf einem Fahrzeug ohne Verkleidung meist zwischen 85 und 95 dB(A). Ab 85 Dezibel Dauerbelastung beginnt der Bereich, in dem Lärm das Gehör schädigt, Gehörschutz gehört deshalb auf jede längere Tour.

Was kostet der AGV Streetmodular aktuell?

Bei Helm Express steht die Mono-Ausführung bei 278,91 Euro, die Dekore Ledro und Resia liegen bei 314,01 beziehungsweise 314,91 Euro. Damit liegt der Streetmodular rund 350 Euro unter dem Schuberth C5 und rund 120 Euro unter dem LS2 FF901 Advant X, bei identischer Norm und identischer Doppelzulassung.

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