Caberg Duke Evo

Klapphelm · Caberg

Caberg Duke Evo (Klapphelm)

  • 1.550 Gramm laut Hersteller: der leichteste Klapphelm in dieser Übersicht, 90 Gramm unter dem Schuberth C5
  • P/J-Doppelhomologation nach ECE 22.06: geschlossen und offen geprüft und zugelassen
  • Pinlock 70 liegt bei, dazu die integrierte Sonnenblende mit Einhandbedienung
  • Doppelte Anti-Turbulenz-Nackenrolle und abnehmbarer Windabweiser gegen Zugluft von unten
  • ab 229,99 Euro: P/J nach aktueller Norm samt Antibeschlagscheibe zum Mittelklasse-Preis

Preise: Stand 03.09.2026, ohne Gewähr

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Rezension der trike-magazin.de-Redaktion · Veröffentlicht am 27. August 2026

Technische Daten

Helmtyp Klapphelm mit P/J-Doppelhomologation
Norm ECE-R 22.06
Außenschale Thermoplast (Polycarbonat laut Händlerangabe)
Innenschale EPS
Größen XS bis XL, fünf Größen (53 bis 62 cm Kopfumfang)
Gewicht 1.550 g ± 50 g in der kleinsten Größe (Herstellerangabe)
Visier klar, kratzfest, mit Pinlock-70-Aufnahme
Antibeschlag Pinlock 70, im Lieferumfang
Sonnenblende integriert (Double Visor Tech), kratzfest, Einhandbedienung
Belüftung Kinneinlass (verstellbar), Visierbelüftung, Oberkopfeinlass, Hinterkopfauslass
Verschluss Micrometric-Ratschenverschluss
Innenausstattung herausnehmbar und waschbar
Windschutz doppelte Anti-Turbulenz-Nackenrolle, abnehmbarer Windabweiser
Kommunikation vorbereitet, Caberg Pro Speak Evo als hauseigenes System
Artikelnummer Helm Express 106197 (Mono)
EAN (Beispiel Mono, matt schwarz) 8002391082506
Straßenpreis ab 229,99 € (Mono), Dekore Move und Rusty 230,99 €, Indy 279,99 €
Schwestermodelle Duke II ab 139,99 €, Duke X ab 204,99 €, Levo X ab 354,19 €

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 1.550 Gramm laut Hersteller: In dieser Preisklasse wiegen Klapphelme meist 1.700 Gramm und mehr, der Duke Evo unterbietet sogar Composite-Helme für den doppelten Preis
  • P/J-Doppelhomologation nach ECE 22.06, damit ist der offene Betrieb genauso geprüft wie der geschlossene
  • Pinlock 70 gehört zum Lieferumfang, die Antibeschlagscheibe muss nicht nachgekauft werden
  • Doppelte Nackenrolle und abnehmbarer Windabweiser halten die Zugluft von unten aus dem Helm, das zählt auf einem Fahrzeug ohne Verkleidung besonders
  • Die Sonnenblende lässt sich einhändig bedienen, auch mit Handschuhen an der Ampel

Das spricht dagegen

  • Der Größenbereich endet bei XL (62 cm): Wer XXL oder größer braucht, findet beim Duke Evo keine Passform
  • Thermoplastschale statt Faserverbund: Das kostet in der Preisklasse nichts, begrenzt aber die Möglichkeiten beim Schalenbau
  • Caberg weist keinen Geräuschpegel aus, ein belastbarer Vergleichswert zur Aeroakustik fehlt
  • Pinlock 70 statt Pinlock 120: die mittlere Antibeschlag-Stufe, in der Premiumklasse liegt die höchste bei
  • Die Kommunikationsanlage wird nachgerüstet, ab Werk verlegte Kabel oder eingebaute Lautsprecher gibt es hier nicht

Bewertung im Detail

Sicherheit & Zulassung 4,5
Bauform & Alltag 4,0
Ausstattung 4,5
Preis-Leistung 4,0

Gesamtwertung: 4,3 / 5

Der Duke Evo ist die aktuelle Ausbaustufe einer Klapphelm-Reihe, die Caberg seit 2012 baut. Interessant macht ihn eine einzelne Zahl: 1.550 Gramm laut Hersteller, und damit weniger als Helme, die das Doppelte kosten. Grundlage dieser Einordnung sind die Angaben von Caberg, die Händlerdaten von Helm Express und die Ausstattungsliste des Modells.

1.550 Gramm sind die eigentliche Nachricht

Klapphelme wiegen mehr als Integralhelme, das liegt in der Bauart: Scharniere, ein zweiter Verriegelungspunkt und die Führung des Kinnteils bringen Masse mit. Ein typischer Klapphelm nach ECE 22.06 liegt zwischen 1.600 und 1.800 Gramm. Der Duke Evo unterbietet das mit 1.550 Gramm laut Herstellerangabe für die kleinste Größe deutlich, und zwar mit einer Thermoplastschale, die weniger kostet als ein Faserverbund.

Auf dem Trike ist das mehr wert als auf dem Motorrad. Die aufrechte Sitzposition ohne Verkleidung führt dazu, dass der Fahrtwind ungebremst am Helm zieht, und die Nackenmuskulatur trägt bei jeder Kopfdrehung die volle Helmmasse mit. Über eine Tagestour hinweg summieren sich 150 Gramm Unterschied zu einem spürbaren Ermüdungsfaktor. Welche Fahrzeuge überhaupt unter die Helmpflicht fallen, klärt der Ratgeber zur Helmpflicht beim Trike.

P/J: die Zulassung für den offenen Betrieb

Ein Klapphelm hat zwei Betriebszustände, und beide müssen getrennt geprüft werden. P steht für die Prüfung als Integralhelm, J für die Prüfung als Jethelm. Der Duke Evo hat beide bestanden, das steht als “P/J” auf dem Prüfetikett im Helm.

Diese Angabe ist der Kern der Rechtslage. § 21a Abs. 2 StVO verlangt während der gesamten Fahrt einen geeigneten Schutzhelm, und geeignet ist ein Helm in dem Zustand, für den er geprüft wurde. Ein Klapphelm mit reiner P-Zulassung fährt offen also in einem Zustand ohne Genehmigung. Auf dem Trike, wo der Kinnbügel in der Ortschaft, an der Ampel und beim Halt an der Eisdiele aufgeht, ist die J-Prüfung damit die praxisnähere Hälfte der Zulassung.

Was ECE 22.06 gegenüber der Vorgängernorm ändert

Die Norm ECE-R 22.06 löst 22.05 ab und prüft deutlich schärfer. Neu sind der Schrägaufprall mit Bewertung der Rotationsbelastung des Kopfes, Prüfungen bei mehreren Aufprallgeschwindigkeiten und eine Prüfung der Sonnenblende. Genau der Schrägaufprall bildet die Sturzart ab, die beim Abflug aus einem Trike-Sitz typisch ist: Der Kopf trifft die Fahrbahn selten senkrecht, sondern schräg, und die dabei entstehende Drehbeschleunigung ist für das Gehirn gefährlicher als der reine Geradeaufprall.

Beim Helmkauf 2026 lohnt der Blick aufs Etikett trotzdem. Restbestände nach 22.05 tauchen im Handel weiterhin zu attraktiven Preisen auf, und viele davon sind gute Helme. Geprüft wurden sie aber nach der alten Fassung, und die Rotationsbelastung stand dort noch nicht im Prüfprogramm.

Double Visor Tech: Visier und Sonnenblende

Caberg nennt die Kombination aus klarem Visier und innenliegender Sonnenblende “Double Visor Tech”. Das Visier ist kratzfest beschichtet und nimmt die beiliegende Pinlock 70 auf, die Sonnenblende ist ebenfalls kratzfest behandelt und lässt sich über einen Schieber einhändig herunterziehen.

Die beiliegende Pinlock-Scheibe ist der Punkt, an dem der Duke Evo Preisklassen überspringt. Die Ziffer 70 bezeichnet die mittlere Antibeschlag-Stufe, die Premiumklasse liefert 120. Für den Alltag reicht die 70er, und sie ist da: Bei vielen Wettbewerbern in dieser Preislage steht die Antibeschlagscheibe in der Zubehörliste und kostet 20 bis 30 Euro extra. Für das Trike ist sie wichtiger als auf dem Motorrad, weil das Stop-and-go mit geschlossenem Visier den Helm sonst genau dann beschlägt, wenn der Verkehr wieder anrollt.

Nackenrolle und Windabweiser gegen die Zugluft von unten

Der Duke Evo hat eine doppelte Anti-Turbulenz-Nackenrolle und einen abnehmbaren Windabweiser vor dem Kinn. Beide Teile arbeiten an derselben Stelle: dem Spalt zwischen Helmunterkante und Hals. Dort dringt Luft ein, verwirbelt im Helm und erzeugt einen großen Teil dessen, was der Fahrer als Windgeräusch wahrnimmt.

Auf einem Trike gibt es keine Verkleidung, die diesen Bereich abschirmt, und die aufrechte Sitzposition schickt den Wind frontal von unten an den Helm. Die Nackenrolle ist deshalb kein Komfortdetail am Rande, sie arbeitet auf diesem Fahrzeugtyp härter als hinter einer hohen Tourenscheibe. Der Windabweiser lässt sich für warme Tage abnehmen, dann kommt gewollt Luft von unten nach.

Fünf Größen: der Punkt, an dem gespart wird

Der Duke Evo läuft in fünf Größen von XS bis XL, das entspricht 53 bis 62 Zentimeter Kopfumfang. Wer mehr misst, bekommt diesen Helm nicht in Passform. Der LS2 FF901 Advant X reicht bis 3XL, der MT Atom 2 SV bis XXL, der HJC RPHA 91 bis 2XL.

Wie viele Außenschalen Caberg für diese fünf Größen verwendet, weist der Hersteller nicht aus. Die Zahl ist ein Qualitätsmerkmal: Wer drei Schalen baut, bekommt in den kleinen Größen einen kompakteren Helm, wer nur eine baut, trägt am unteren Ende des Spektrums mehr Volumen als nötig. Ohne Herstellerangabe bleibt dieser Punkt offen, und da der Duke Evo ohnehin nur einen mittleren Größenbereich abdeckt, fällt er weniger ins Gewicht als bei Helmen mit sieben Größen.

Kommunikation: vorbereitet, nicht vorverdrahtet

Der Duke Evo ist für Sprechanlagen vorbereitet, Caberg bietet das hauseigene Pro Speak Evo an. Fremdanlagen von Cardo oder Sena passen ebenso, die Lautsprecher finden in den Ohrtaschen Platz, die Kabel verlegt man selbst unter dem Innenfutter.

Das ist der sichtbare Unterschied zur Premiumklasse. Der Schuberth C5 hat Antennen und Lautsprecher ab Werk in der Schale, dort wird nur das Modul eingeklickt. Beim Duke Evo sitzt das Gerät außen am Helm. Für die Verständigung mit dem Beifahrer auf der Trike-Sitzbank funktioniert beides, und in dieser Preisklasse ist die nachgerüstete Lösung der Normalfall.

Was der Duke Evo tatsächlich kostet

Bei Helm Express* steht die Mono-Ausführung bei 229,99 Euro, die Dekorvarianten liegen leicht darüber.

PostenPreis
Duke Evo Mono (Straßenpreis)229,99 €
Dekore Move und Rusty230,99 €
Dekor Indy279,99 €
Pinlock 70im Lieferumfang
Windabweiserim Lieferumfang
Sprechanlage Caberg Pro Speak EvoZubehör, je nach Ausführung

Ein fahrbereiter Helm kostet damit 229,99 Euro, weil Pinlock und Windabweiser bereits enthalten sind. Die Dekore kosten praktisch keinen Aufpreis, nur das aufwendigere Indy liegt 50 Euro höher.

Der Duke Evo im Umfeld der Preisklasse

ModellStraßenpreis abZulassungGewichtPinlock
Schuberth C5629 €ECE 22.06, P/J1.640 gim Lieferumfang
HJC RPHA 91466,65 €ECE 22.06, P/J1.740 gPinlock 120
LS2 FF901 Advant X398,90 €ECE 22.06, P/J1.600 gPinlock 120XLT
AGV Streetmodular278,91 €ECE 22.06, P/J1.690 gPinlock 70
Caberg Duke Evo229,99 €ECE 22.06, P/J1.550 gPinlock 70
MT Atom 2 SV135,96 €ECE 22.06, P/J1.700 gohne

Straßenpreise Helm Express, Stand 30. August 2026. Die Tabelle zeigt die Einordnung des Duke Evo: Er ist der leichteste Helm dieser Runde, und zwar mit Abstand, bei gleichzeitig zweitniedrigstem Preis. Wofür der Aufpreis der teureren Modelle steht, sind Faserverbundschalen, die höhere Pinlock-Stufe, mehr Schalengrößen und ausgewiesene Geräuschwerte.

Für wen der Duke Evo passt

Der Duke Evo passt für Trike-Fahrer, die einen leichten Helm mit vollständiger Grundausstattung wollen und beim Markenprestige nichts brauchen. Wer viel in der Ortschaft unterwegs ist, das Kinnteil oft öffnet und Wert auf einen Helm legt, der nach Stunden nicht im Nacken zieht, bekommt hier eines der besten Gewichts-Preis-Verhältnisse am Markt.

Wer über 62 Zentimeter Kopfumfang misst, scheidet aus, hier hilft nur ein anderes Modell. Wer eine ausgewiesene Aeroakustik, vorverlegte Kommunikation oder eine Faserverbundschale braucht, landet in der Preisklasse ab 400 Euro. Was das Fahren mit Klasse B auf dem Trike erlaubt, steht im Ratgeber zum Trike mit Autoführerschein.

Fazit

Der Caberg Duke Evo ist der pragmatische Klapphelm dieser Runde. Für 229,99 Euro liefert er die P/J-Doppelzulassung nach ECE 22.06, eine beiliegende Pinlock-Scheibe, eine Sonnenblende mit Einhandbedienung und mit 1.550 Gramm laut Hersteller das niedrigste Gewicht im Vergleich. Auf einem Fahrzeug ohne Verkleidung, wo der Helm den ganzen Fahrtwind abbekommt, ist genau dieses Gewicht das Argument.

Zwei Punkte gehören in die Rechnung: Der Größenbereich endet bei 62 Zentimeter, und Caberg nennt keinen Geräuschwert. Wer eine gemessene Aeroakustik und vorverdrahtete Kommunikation will, zahlt beim Schuberth C5 rund 400 Euro mehr. Wer noch günstiger einsteigen will und mit 1.700 Gramm leben kann, findet im MT Atom 2 SV die Antwort. Die laufenden Kosten rund ums Fahrzeug sortiert der Überblick zur Trike-Versicherung.

Häufige Fragen

Ist der Caberg Duke Evo auf dem Trike zugelassen?

Ja. § 21a Abs. 2 StVO verlangt auf offenen dreirädrigen Kraftfahrzeugen mit mehr als 20 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit einen geeigneten Schutzhelm und schreibt keine Bauform vor. Geeignet sind Helme mit Genehmigung nach ECE-Regelung Nr. 22, der Duke Evo trägt die aktuelle Fassung 22.06. Über die P/J-Homologation deckt er zusätzlich den geöffneten Zustand ab.

Was wiegt der Caberg Duke Evo?

Caberg gibt 1.550 Gramm mit einer Toleranz von 50 Gramm für die kleinste Größe an. Zum Vergleich: Der Schuberth C5 wiegt 1.640 Gramm, der LS2 FF901 Advant X 1.600 Gramm, der HJC RPHA 91 rund 1.740 Gramm. Für einen Klapphelm mit Sonnenblende und Thermoplastschale ist das ein auffällig niedriger Wert.

Ist beim Duke Evo eine Pinlock-Scheibe dabei?

Ja, Caberg legt die Pinlock 70 bei. Die Ziffer 70 steht für die mittlere Stufe der Antibeschlag-Skala, die Premiumklasse nutzt 120. Für den Alltag reicht die 70er-Scheibe aus, als Ersatzteil kostet sie je nach Modell 20 bis 30 Euro. Dieser Posten entfällt beim Duke Evo also.

Welche Größen gibt es beim Caberg Duke Evo?

Der Duke Evo läuft in fünf Größen von XS bis XL, das entspricht 53 bis 62 Zentimeter Kopfumfang. Bei XL ist Schluss, XXL und größer führt Caberg für dieses Modell nicht. Wer mehr als 62 Zentimeter misst, findet beim LS2 FF901 Advant X (bis 3XL) oder beim MT Atom 2 SV eine Alternative mit größerem Spektrum.

Wie unterscheiden sich Duke Evo, Duke II und Duke X?

Alle drei sind Klapphelme aus derselben Baureihe mit P/J. Der Duke II ist die Einstiegsvariante ab rund 140 Euro, der Duke X liegt bei etwa 205 Euro, der Duke Evo bei 230 Euro. Der Evo ist die aktuelle Ausbaustufe der Reihe mit Pinlock 70 im Lieferumfang, doppelter Nackenrolle und dem Double-Visor-Tech-System für die Sonnenblende.

Was bedeutet die P/J-Zulassung beim Klapphelm?

P steht für die Prüfung als Integralhelm mit geschlossenem Kinnbügel, J für die Prüfung als Jethelm. Ein Helm mit beiden Kennzeichnungen ist in beiden Zuständen geprüft und darf offen gefahren werden. Trägt ein Klapphelm nur P, ist der offene Betrieb nicht abgedeckt. Auf dem Prüfetikett im Helm steht die Kennung als "P/J".

Welche Sprechanlage passt in den Caberg Duke Evo?

Caberg bietet das hauseigene Pro Speak Evo an, das für die Helme der Marke ausgelegt ist. Fremdanlagen von Cardo oder Sena lassen sich ebenso montieren, die Lautsprecher finden in den Ohrtaschen Platz. Die Verkabelung verlegt man dabei selbst unter dem Innenfutter, vorverlegte Kabel wie beim Schuberth C5 hat der Duke Evo nicht.

Wie laut ist der Caberg Duke Evo?

Caberg weist für den Duke Evo keinen Dezibelwert aus, ein belastbarer Vergleichswert fehlt deshalb. Die doppelte Anti-Turbulenz-Nackenrolle und der Windabweiser zielen genau auf diesen Punkt, weil ein großer Teil der Windgeräusche von unten in den Helm gelangt. Ab 85 Dezibel Dauerbelastung beginnt der Bereich, in dem Lärm das Gehör schädigt, Gehörschutz gehört deshalb auf jede längere Tour.

Was kostet der Caberg Duke Evo aktuell?

Bei Helm Express steht die Mono-Ausführung bei 229,99 Euro, die Dekore Move und Rusty liegen bei 230,99 Euro, das Dekor Indy bei 279,99 Euro. Damit liegt der Duke Evo rund 400 Euro unter dem Schuberth C5 und rund 170 Euro unter dem LS2 FF901 Advant X, bei identischer Norm und identischer Doppelzulassung.

Passt der Duke Evo für Brillenträger?

Die integrierte Sonnenblende ist für Brillenträger der wichtigste Punkt, weil sie die Sonnenbrille ersetzt, die unter dem Helm ohnehin an den Bügeln scheuert. Beim Aufsetzen schiebt sich der Brillenbügel an den Wangenpolstern vorbei, wie bei jedem Klapphelm mit hochgeklapptem Kinnteil. Eine ausgewiesene Brillenträgertauglichkeit mit Aussparungen in den Wangenpolstern nennt Caberg für den Duke Evo nicht.

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