Schuberth C5

Klapphelm · Schuberth

Schuberth C5 (Klapphelm)

  • P/J-Doppelhomologation nach ECE 22.06: der Helm ist geschlossen und offen zugelassen, beides geprüft
  • 85 dB(A) bei 100 km/h auf einem Naked Bike, von Schuberth ausgewiesen: der Wert, der ohne Verkleidung zählt
  • DFP-Glasfaserschale mit Carbonfasern, 1.640 Gramm in Größe 59, acht Größen auf zwei Außenschalen
  • SV6-Visier mit Memory-Funktion, Pinlock 120 liegt bei, Sonnenblende sitzt innen
  • Für das SC2-Kommunikationssystem vorverdrahtet, Lautsprecher und Antennen stecken ab Werk im Helm

Preise: Stand 03.09.2026, ohne Gewähr

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Rezension der trike-magazin.de-Redaktion · Veröffentlicht am 24. August 2026

Technische Daten

Helmtyp Klapphelm mit P/J-Doppelhomologation
Norm ECE-R 22.06
Außenschale DFP-Glasfaserschale mit Carbonfasern (Direct Fiber Processing)
Innenschale EPS in zwei Dichten
Schalengrößen 2
Größen 51 (XXS) bis 65 (3XL), acht Größen; 51 nur in Matt Black und Glossy White
Gewicht 1.640 g in Größe 59 (Herstellerangabe); 1.647 g in Größe M gewogen (Champion Helmets)
Visier SV6, klar, mit Memory-Funktion und umlaufender Abdichtung
Antibeschlag Pinlock 120 Maxvision, im Lieferumfang
Sonnenblende integriert, mit Rastpunkten
Belüftung Kinneinlass mit austauschbarem Staubfilter, Oberkopfbelüftung, Hinterkopfentlüftung über den Spoiler
Verschluss Micrometric-Ratschenverschluss
Innenausstattung herausnehmbar und waschbar, Polstergrößen einzeln wählbar
Kommunikation vorverdrahtet für SC2 und SC2 Standard, HD-Lautsprecher und Antennen ab Werk verbaut
Brillenträger geeignet (Herstellerangabe)
Geräuschpegel 85 dB(A) bei 100 km/h auf einem Naked Bike (Herstellerangabe)
Artikelnummer Schuberth 4159193360
EAN (Beispiel matt schwarz, 57) 4017765145989
Listenpreis Schuberth 799 € für alle Dekore
Straßenpreis ab 629 € in Unifarben, einzelne Dekore ab 529 € (Helm Express, Stand 24.08.2026)
Schwestermodelle C5 ANC 799 €, C5 Carbon 1.499 € (Listenpreise Schuberth)

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • P/J-Doppelhomologation: der aufgeklappte Zustand ist geprüft und zugelassen, das trifft auf dem Trike den Alltag
  • Erster Helm mit Zulassung nach der schärferen Norm ECE-R 22.06, die unter anderem Schrägaufprall und Rotation prüft
  • Schuberth beziffert die Aeroakustik mit 85 dB(A) bei 100 km/h und nennt die Messbedingung dazu, das machen die wenigsten Hersteller
  • Pinlock 120 Maxvision liegt bei, bei vielen Wettbewerbern kostet die Scheibe 35 bis 39 Euro extra
  • Lautsprecher und die drei Antennen für Mesh, Bluetooth und FM sind ab Werk verbaut, das SC2 wird nur eingeklickt
  • Innenausstattung ist in Einzelteilen und in mehreren Polsterstärken lieferbar, die Passform lässt sich nachjustieren
  • Ersatzteilversorgung bis zum Visierschieber für 4,90 Euro, der Helm bleibt über Jahre reparierbar

Das spricht dagegen

  • 799 Euro Listenpreis, damit spielt der C5 in der Spitzengruppe und verlangt den vollen Aufpreis auf die 300-Euro-Klasse
  • Das SC2-Set kostet 369 Euro zusätzlich, obwohl die Kommunikationsvorbereitung als Kernargument beworben wird
  • Reflektoren sind nicht serienmäßig, das Reflektoren-Set steht mit 10 Euro in der Zubehörliste
  • Acht Helmgrößen laufen auf nur zwei Außenschalen, sehr kleine und sehr große Köpfe tragen mehr Volumen als nötig
  • Die 85 dB(A) gelten für 100 km/h auf einem Naked Bike, ein Straßentest von Champion Helmets kam bei rund 120 km/h auf etwa 98 Dezibel
  • 1.640 Gramm sind für einen Klapphelm dieser Klasse üblich und trotzdem kein Leichtgewicht
  • Ein klares Ersatzvisier kostet 75 Euro, getönt 85 Euro, verspiegelt 115 Euro

Bewertung im Detail

Sicherheit & Zulassung 5,0
Aeroakustik & Komfort 4,5
Ausstattung 4,5
Preis-Leistung 3,5

Gesamtwertung: 4,4 / 5

Der C5 ist der erste Motorradhelm mit einer Zulassung nach der verschärften Norm ECE-R 22.06, und er trägt zusätzlich die P/J-Doppelhomologation. Für Trike-Fahrer ist diese zweite Zulassung interessanter als jedes Marketingversprechen, denn auf dem Trike wird der Kinnbügel häufiger geöffnet als auf dem Motorrad. Diese Einordnung stützt sich auf die Angaben von Schuberth, die Händlerdaten von Helm Express und veröffentlichte Messungen Dritter.

Die P/J-Zulassung wiegt auf dem Trike schwerer

Ein Klapphelm hat zwei Betriebszustände, und geprüft werden müssen beide getrennt. P bedeutet die Prüfung als Integralhelm mit geschlossenem Kinnbügel, J die Prüfung als Jethelm. Der C5 hat beide bestanden. Ein Klapphelm mit reiner P-Zulassung ist offen gefahren ein Helm in einem Zustand, für den es keine Genehmigung gibt.

Auf dem Trike passiert genau das ständig. Die aufrechte Sitzposition, das niedrige Tempo in der Ortschaft und die vielen Fahrten mit Beifahrer führen dazu, dass der Bügel an jeder Ampel hochgeht. § 21a Abs. 2 StVO verlangt während der ganzen Fahrt einen geeigneten Schutzhelm, und geeignet ist ein Helm in dem Zustand, in dem er geprüft wurde. Welche Trikes überhaupt unter die Helmpflicht fallen und wann ein angelegter Gurt sie aufhebt, klärt der Ratgeber zur Helmpflicht beim Trike.

DFP-Schale: Robotertechnik statt Mattenlaminat

Die Außenschale entsteht im Direct Fiber Processing. Ein Roboter schneidet Glasfaserstränge in kurze Stücke und bläst sie in die Form, dazu kommen Carbonfasern an den Stellen, die Last aufnehmen. Der Vorteil gegenüber von Hand eingelegten Fasermatten liegt in der gleichmäßigen Verteilung: weniger Überlappungen, weniger Harznester und damit weniger Material, das nur Gewicht bringt.

Die Innenschale nutzt EPS in zwei Dichten. Weicheres Material fängt kleine Aufprallenergien ab, härteres bleibt für den schweren Schlag zuständig. Die Norm ECE-R 22.06 prüft seit 2020 zusätzlich den Schrägaufprall und die Rotationsbelastung des Kopfes, also genau die Sturzart, die bei einem Abflug aus dem Sitz typisch ist. Der C5 war der erste Helm, der diese Prüfung bestanden hat, und das ist der Kern seiner Sicherheitsargumentation.

85 dB(A): eine ehrliche Zahl mit klarer Grenze

Schuberth beziffert die Aeroakustik mit 85 dB(A) bei 100 km/h auf einem Naked Bike. Die Angabe der Messbedingung ist wichtiger als der Wert selbst, denn ohne Fahrzeugtyp und Tempo ist eine Dezibelzahl bei Helmen wertlos. Ein Straßentest von Champion Helmets kam bei rund 120 km/h auf etwa 98 Dezibel, und dieser Unterschied ist erklärbar: 20 km/h mehr, ein anderes Fahrzeug und eine andere Sitzposition verschieben den Pegel deutlich.

Für das Trike ist der Naked-Bike-Wert die passendere Referenz, weil beide Fahrzeuge dem Fahrer den Wind ungefiltert entgegenschicken. Ein Trike mit hoher Windschutzscheibe verhält sich dagegen wie ein Tourer: Die Scheibe erzeugt oberhalb ihrer Kante eine Verwirbelung, die den Helm bei ungünstiger Höhe lauter macht als gar keine Scheibe. Gehörschutz gehört bei jeder Bauform in die Tasche, ab 85 Dezibel Dauerbelastung beginnt der Bereich, in dem Lärm das Gehör schädigt.

Visier, Pinlock und Sonnenblende

Das SV6-Visier hat eine Memory-Funktion: Wird der Kinnbügel geöffnet, fährt das Visier mit, und beim Schließen kehrt es in die vorher gewählte Stellung zurück. Wer im Stadtverkehr oft öffnet, spart sich damit ständiges Nachjustieren. Die umlaufende Abdichtung ist die zweite Zutat für den Geräuschwert, weil Undichtigkeiten an der Visierkante mehr Lärm erzeugen als die Helmform.

Die Pinlock-120-Maxvision-Scheibe liegt bei. Das klingt nach einem Detail, ist aber ein Posten von 35 bis 39 Euro, den viele Wettbewerber dem Käufer überlassen. Die Sonnenblende sitzt innen und rastet in mehreren Stufen, sie lässt sich also auch halb heruntergezogen fahren. Für Trike-Fahrer mit Sehbrille ist das der praktikablere Weg, weil eine Sonnenbrille unter dem Helm an den Wangenpolstern scheuert.

Belüftung mit austauschbarem Staubfilter

Der Kinneinlass hat einen Filter, der sich wechseln lässt und mit 12,90 Euro in der Ersatzteilliste steht. Auf dem Trike ist das mehr wert als auf dem Motorrad: Ohne Verkleidung zieht der Fahrtwind Staub, Pollen und Insektenreste ungebremst an den Helm, und der Filter fängt einen Teil davon ab. Dazu kommen die Oberkopfbelüftung und ein Luftauslass am Hinterkopf, der im Spoiler sitzt und den Unterdruck hinter dem Helm nutzt.

SC2: vorverdrahtet heißt vorbereitet

Schuberth bewirbt den C5 mit dem Plug-and-play-Kommunikationssystem, und die Vorbereitung ist tatsächlich vollständig: HD-Lautsprecher sitzen in den Ohrtaschen, die Antennen für Mesh, Bluetooth und UKW sind in die Schale eingelegt, und für das Mikrofon gibt es eine Buchse. Eingesetzt wird nur das Modul. Diese Lösung ist sauberer als jede aufgeklebte Fremdanlage, weil nichts die Aerodynamik stört und keine Kabel im Helm wandern.

Der Preis dafür steht in der Zubehörliste. Das SC2 Set kostet 369 Euro, die abgespeckte Variante SC2 Standard 259 Euro, eine Fernbedienung für den Lenker weitere 99 Euro. Wer die Sprechanlage von Anfang an will, rechnet sie also zum Helmpreis dazu. Auf langen Touren mit Beifahrer auf der Trike-Sitzbank ist die Gegensprechanlage der Unterschied zwischen Zurufen und Unterhalten, das rechtfertigt den Posten für viele.

Was der C5 tatsächlich kostet

Der Listenpreis von Schuberth liegt bei 799 Euro für jedes Dekor. Im Handel sieht die Lage anders aus: Bei Helm Express* kostet die Unifarbe 629 Euro, einzelne Dekore stehen im Abverkauf ab 529 Euro. Damit liegt der Straßenpreis rund 170 Euro unter der Liste.

PostenPreis
C5 in Unifarbe (Straßenpreis)629 €
Pinlock 120im Lieferumfang
SC2 Standard Set259 €
SC2 Set369 €
Reflektoren-Set10 €
Ersatzvisier klar / getönt75 € / 85 €
Innenausstattung komplett139,90 €

Ein einsatzbereiter Helm mit Sprechanlage und Reflektoren landet damit bei rund 1.000 Euro. Das ist der ehrliche Preis, der in Testberichten selten steht. Ohne Sprechanlage bleibt es bei 639 Euro inklusive Reflektoren, und der Helm ist damit vollständig.

Ersatzteile: der stille Vorteil

Schuberth führt praktisch jedes Bauteil einzeln, vom Visierschieber für 4,90 Euro über die Lüftungshaube für 19,90 Euro bis zum Wangenpolster für 59,90 Euro. Ein Helm, dessen Innenausstattung nach vier Jahren durchgesessen ist, wird damit für 139,90 Euro wieder neuwertig. Bei Marken ohne Ersatzteilprogramm endet die Nutzungsdauer dort, wo das Polster aufgibt.

Dieser Punkt schlägt sich auch im Wiederverkauf nieder. Ein gepflegter Schuberth mit frischem Innenfutter und intaktem Visier hält seinen Wert besser als ein Helm, für den es nichts mehr gibt. Die übliche Empfehlung, einen Helm nach fünf bis sieben Jahren zu tauschen, bleibt davon unberührt, weil das Material altert.

Für wen der C5 passt

Der C5 lohnt sich für Trike-Fahrer, die viel unterwegs sind, mit dem Beifahrer sprechen wollen und den Kinnbügel regelmäßig öffnen. Er lohnt sich außerdem für Brillenträger, weil Klapphelm, Sonnenblende und weiche Polsterkanäle zusammen die bequemste Kombination ergeben, die es in dieser Bauform gibt.

Wer sein Trike zehnmal im Jahr für eine Sonntagsrunde bewegt, findet in der 300-Euro-Klasse Helme, die dieselbe Norm erfüllen. Die Zulassung nach ECE-R 22.06 ist Pflicht für jeden neu in Verkehr gebrachten Helm und taugt deshalb nicht als Premiummerkmal. Was der C5 zusätzlich liefert, sind Aeroakustik, Verarbeitung, Ersatzteilversorgung und die vollständige Kommunikationsvorbereitung.

Der C5 im Umfeld der Preisklasse

ModellBauartStraßenpreis abBesonderheit
Schuberth C5Klapphelm629 €P/J, ECE 22.06, SC2 vorverdrahtet
Schuberth C5 ANCKlapphelm799 € (Liste)zusätzlich aktive Geräuschunterdrückung
Schuberth C5 CarbonKlapphelm1.349 €Carbonschale, sonst identische Ausstattung
HJC RPHA 91Klapphelm466,65 €P/J, vier Schalengrößen, Pinlock 120 liegt bei
LS2 FF901 Advant XÜber-Klapphelm398,90 €Kinnteil dreht 180° in den Nacken, Pinlock liegt bei
AGV StreetmodularKlapphelm278,91 €P/J, 190° Sichtfeld, EQRS-Notfallsystem
Caberg Duke EvoKlapphelm229,99 €P/J, 1.550 g laut Hersteller, Pinlock 70 liegt bei
MT Atom 2 SVKlapphelm135,96 €P/J und ECE 22.06 zum Einstiegspreis

Straßenpreise Helm Express, Stand 30. August 2026. Der Abstand zur Konkurrenz beträgt je nach Modell rund 160 bis 493 Euro, und dieser Abstand kauft Aeroakustik, Ersatzteilversorgung und die Kommunikationslösung ohne Fremdanbau. Wer die Sprechanlage ohnehin nachrüsten würde, setzt die 369 Euro fürs SC2 in beide Rechnungen ein, sonst verschiebt sich der Vergleich zugunsten der günstigeren Helme stärker, als es der Sache entspricht.

Fazit

Der Schuberth C5 ist der technisch sauberste Klapphelm für Trike-Fahrer, die viel und gern lange fahren. Die P/J-Doppelzulassung passt zu einer Fahrzeuggattung, auf der der Kinnbügel oft offen ist, die ausgewiesene Aeroakustik passt zum ungefilterten Fahrtwind, und die Kommunikationsvorbereitung nimmt der Beifahrer-Unterhaltung die Bastelei. Bei 629 Euro Straßenpreis ist er sein Geld wert, solange der Helm auch benutzt wird.

Wer wenig fährt oder ohne Sprechanlage auskommt, bekommt schon deutlich darunter Klapphelme, die dieselbe Norm und dieselbe Doppelzulassung tragen: Der LS2 FF901 Advant X dreht sein Kinnteil zusätzlich komplett in den Nacken, der MT Atom 2 SV liefert P/J nach ECE 22.06 für rund 136 Euro. Der Aufpreis zum C5 zahlt sich über Stunden im Sattel aus. Wie die Helmpflicht auf deinem Fahrzeug konkret aussieht, klärt der Ratgeber zur Helmpflicht; was das Fahren mit Klasse B erlaubt, steht unter Trike mit Autoführerschein, und die laufenden Kosten sortiert der Überblick zur Trike-Versicherung.

Häufige Fragen

Ist der Schuberth C5 auf dem Trike zugelassen?

Ja. § 21a Abs. 2 StVO verlangt auf offenen dreirädrigen Kraftfahrzeugen über 20 km/h einen geeigneten Schutzhelm und nennt keine Bauform. Als geeignet gelten Helme mit Genehmigung nach ECE-Regelung Nr. 22, der C5 trägt eine Zulassung nach der aktuellen Fassung 22.06. Zusätzlich ist er über die P/J-Homologation auch im aufgeklappten Zustand zugelassen.

Was bedeutet die P/J-Doppelhomologation beim C5?

P steht für die Prüfung als Integralhelm mit Kinnbügel, J für die Prüfung als Jethelm ohne Kinnschutz. Der C5 hat beide Prüfungen bestanden und darf deshalb geschlossen und offen gefahren werden. Ein Klapphelm mit reiner P-Zulassung ist im hochgeklappten Zustand ungeprüft, das Hochklappen an der Ampel bewegt ihn dann in einen Zustand ohne Zulassung.

Wie laut ist der Schuberth C5?

Schuberth gibt 85 dB(A) bei 100 km/h auf einem Naked Bike an, gemessen im hauseigenen Windkanal. Das ist ein guter Wert für einen Klapphelm und ersetzt trotzdem keinen Gehörschutz: Ein Straßentest von Champion Helmets kam bei rund 120 km/h auf etwa 98 Dezibel. Der Unterschied liegt an Tempo, Fahrzeug und Sitzposition, weil die Verwirbelung an Schulter und Scheibe den Pegel stärker bestimmt als der Helm selbst.

Was wiegt der Schuberth C5?

Schuberth nennt 1.640 Gramm für Größe 59. Champion Helmets wog ein Exemplar in Größe M mit 1.647 Gramm. Beide Werte liegen im üblichen Bereich für Klapphelme mit Sonnenblende und Kommunikationsvorbereitung. Ein vergleichbarer Integralhelm wiegt rund 300 Gramm weniger, dafür fehlt ihm der aufklappbare Kinnbügel.

Ist beim Schuberth C5 ein Pinlock dabei?

Ja, die Pinlock-120-Maxvision-Scheibe gehört zum Lieferumfang und ist bereits auf das SV6-Visier abgestimmt. Als Ersatzteil führt Schuberth sie für 35 bis 39 Euro. Bei vielen Wettbewerbern in dieser Preisklasse liegt die Antibeschlagscheibe nicht bei, dieser Posten gehört in jeden Preisvergleich.

Welche Sprechanlage passt in den Schuberth C5?

Der C5 ist für das SC2 und das SC2 Standard vorverdrahtet, beide entstehen aus der Zusammenarbeit mit Sena. Lautsprecher und die Antennen für Mesh, Bluetooth und FM sitzen ab Werk im Helm, eingesetzt wird nur das Modul. Das SC2 Set kostet 369 Euro, das SC2 Standard Set 259 Euro, dazu kommt bei Bedarf eine Fernbedienung für 99 Euro.

Was kostet der Schuberth C5 aktuell?

Schuberth führt den C5 mit 799 Euro Listenpreis für alle Dekore. Im Handel liegt er darunter: Bei Helm Express kostet die Unifarbe 629 Euro, einzelne Dekorvarianten stehen im Abverkauf ab 529 Euro. Die Carbon-Version kostet 1.499 Euro Liste, das C5 ANC mit aktiver Geräuschunterdrückung ebenfalls 799 Euro.

Passt der Schuberth C5 für Brillenträger?

Schuberth führt den C5 als brillentauglich, die Wangenpolster haben dafür ausgesparte Kanäle. Klapphelme sind für Brillenträger ohnehin die bequemere Bauform, weil sich der Kinnbügel zum Aufsetzen öffnen lässt und die Brille nicht durch den engen Helmeingang muss. Auf dem Trike kommt dazu, dass sich die integrierte Sonnenblende über der Sehbrille nutzen lässt.

Wie viele Schalengrößen hat der C5?

Zwei Außenschalen decken die acht Helmgrößen von 51 bis 65 ab. Hersteller mit drei Schalengrößen bauen die kleinen Größen kompakter. In der Praxis heißt das: Wer 53 oder 65 trägt, bekommt eine Schale, die für den Nachbarbereich mit ausgelegt ist, und trägt etwas mehr Volumen auf dem Kopf als nötig.

Lohnt sich der Aufpreis zum C5 Carbon?

Der C5 Carbon kostet 1.499 Euro Liste, also rund 700 Euro mehr, und bringt vor allem Gewichtsersparnis durch die Carbonschale. Ausstattung, Visier, Sonnenblende und Kommunikationsvorbereitung sind identisch. Für Vielfahrer mit langen Etappen kann das Gewicht den Aufpreis wert sein, für den Wochenendbetrieb auf dem Trike bleibt der normale C5 die vernünftigere Wahl.

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