Technische Daten
| Helmtyp | Touren-Klapphelm mit P/J-Doppelhomologation |
|---|---|
| Norm | ECE-R 22.06 |
| Außenschale | P.I.M. EVO (Premium Integrated Matrix Evo): Carbon-Aramid, Carbonfaser, Glasfaser, organisches Vlies, Leinenfaser |
| Innenschale | EPS, für Brillenträger ausgelegt |
| Schalengrößen | 4 |
| Größen | XS bis 2XL, sechs Größen |
| Gewicht | 1.740 g ± 50 g in Größe M (Herstellerangabe) |
| Visier | HJ-37, verzerrungsfrei, kratzfest, 99 % UV-Schutz, Pinlock-MaxVision-Aufnahme, Push-and-Release-Verriegelung |
| Antibeschlag | Pinlock 120 DKS465, im Lieferumfang |
| Sonnenblende | integriert, beschlaghemmend, in drei Tiefenpositionen einstellbar |
| Belüftung | 5 Lufteinlässe, 7 Luftauslässe |
|---|---|
| Verschluss | One-Touch-Mikroschnalle (Ratschenverschluss) |
| Innenausstattung | RPHA Perfect Fit, 3D-gefertigt, antibakteriell, Wangenpolster in allen Größen tauschbar, reflektierendes Material |
| Geräuschminderung | geräuscharme Innenausstattung mit Nackenpolstersystem |
| Kinnteil | in zwei Richtungen schwenkbar, in offener Stellung verriegelbar, verdeckter unterer Verschluss |
| Kommunikation | Smart HJC der zweiten Generation, Lautsprecheraussparungen ab Werk |
| Artikelnummer Helm Express | 119317 (Solid) |
| EAN (Beispiel Solid, matt schwarz, XXL) | 8804269390375 |
| UVP HJC | 549,90 € Unifarben, 629,90 € Dekore (laut Kradblatt 6/2023) |
| Straßenpreis | ab 466,65 € (Solid), Combust 499,90 €, Blat und Madal 535,42 € |
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Vier Schalengrößen für sechs Helmgrößen: Kleine Köpfe tragen eine kleine Schale statt dickerer Polster in einer Einheitsgröße
- P.I.M. EVO-Faserverbund mit Carbon-Aramid und Naturfasern statt Thermoplast, das ist in dieser Preisklasse noch keine Selbstverständlichkeit
- Das Kinnteil lässt sich in der offenen Stellung verriegeln, es klappert und schwingt beim offenen Fahren nicht
- Pinlock 120 DKS465 im Lieferumfang, also die höchste Antibeschlag-Stufe statt der mittleren
- HJC arbeitet die Geräuschdämmung ausdrücklich in die Innenausstattung ein, samt Nackenpolstersystem gegen Zugluft von unten
Das spricht dagegen
- Kradblatt maß in Größe M mit Sprechanlage und Pinlock 1.858 Gramm: Das ist der schwerste Helm dieser Übersicht
- Die Visiermechanik hielt im Kradblatt-Test dem Fahrtwind nicht stand, das Visier drückte ab rund 80 km/h auf einem unverkleideten Fahrzeug zu
- Die Oberkopfbelüftung leitet die Luft laut Kradblatt sehr direkt auf den Kopf, was bei kühlem Wetter unangenehm werden kann
- HJC weist keinen Geräuschpegel in Dezibel aus, die Dämmung ist beschrieben, aber nicht beziffert
- Der Größenbereich endet bei 2XL, sehr große Köpfe brauchen ein anderes Modell
Der RPHA 91 ist HJCs Touren-Klapphelm aus der zweiten Generation der RPHA-Serie. Er tritt gegen die Premiumklasse an, kostet aber deutlich weniger, und an einer Stelle schlägt er sie sogar: bei der Zahl der Schalengrößen. Grundlage dieser Einordnung sind die Angaben von HJC, die Händlerdaten von Helm Express und die Messwerte des Magazins Kradblatt aus Ausgabe 6/2023.
Vier Schalengrößen: die Zahl, die den Unterschied macht
Ein Helm besteht aus Außenschale, EPS-Dämpfung und Polstern. Passt der Kopf nicht zur Schale, gleichen die Hersteller mit dickeren Polstern aus. Der Helm sitzt dann fest, trägt aber mehr Volumen auf, wiegt mehr als nötig, und die Dämpfungsschicht liegt weiter vom Kopf entfernt, als sie sollte.
HJC baut für die sechs Helmgrößen von XS bis 2XL vier Außenschalen. Das ist ein Aufwand, den nicht viele Hersteller treiben: Jede Schale braucht eine eigene Form, eigene Prüfmuster und eine eigene Zulassung nach ECE 22.06. Zum Vergleich in dieser Übersicht: Der LS2 FF901 Advant X deckt sieben Größen mit zwei Schalen ab, der AGV Streetmodular sechs Größen mit zwei Schalen. Wer eine kleine Helmgröße trägt, profitiert beim RPHA 91 am deutlichsten.
P.I.M. EVO: was in der Schale steckt
Die Außenschale heißt bei HJC Premium Integrated Matrix Evo und kombiniert Carbon-Aramid, Carbonfaser, Glasfaser, organisches Vlies und Leinenfaser. Jede Faser hat dabei eine Aufgabe: Aramid nimmt Zugkräfte auf und verhindert, dass die Schale durchreißt, Carbon liefert Steifigkeit bei geringer Masse, Glasfaser trägt die Grundfestigkeit, und die Naturfasern dämpfen Schwingungen im Verbund.
Gegenüber einer Thermoplastschale bringt dieser Aufbau bei gleicher Festigkeit weniger Masse mit. Genau das erklärt, warum der RPHA 91 trotz Sonnenblende, Kommunikationsvorbereitung und Touren-Innenausstattung nicht über 1.800 Gramm wächst. Die Norm ECE-R 22.06 prüft seit ihrer Einführung mehrere Aufprallgeschwindigkeiten und zusätzlich den Schrägaufprall mit der dabei entstehenden Drehbeschleunigung, also die Sturzart, die beim Abflug aus einem Trike-Sitz typisch ist.
P/J und ein Kinnteil, das offen einrastet
P steht für die Prüfung als Integralhelm, J für die Prüfung als Jethelm. Der RPHA 91 hat beide bestanden. § 21a Abs. 2 StVO verlangt während der gesamten Fahrt einen geeigneten Schutzhelm, und geeignet ist ein Helm in dem Zustand, für den er geprüft wurde. Ein Klapphelm mit reiner P-Zulassung fährt offen also ohne Genehmigung.
HJC bleibt bei der Zulassung aber nicht stehen und hat das offene Fahren konstruktiv mitgedacht. Das Kinnteil lässt sich in der offenen Stellung verriegeln, statt dort nur zu parken, und das untere Verschlusssystem wird beim Öffnen automatisch verdeckt. Beides zielt auf denselben Punkt: Ein Bügel, der über der Stirn im Fahrtwind steht, fängt Luft, schwingt und macht Geräusch. Auf einem Trike ohne Verkleidung kommt dieser Wind ungefiltert an, und der Bügel geht in der Ortschaft ständig auf. Welche Fahrzeuge überhaupt unter die Helmpflicht fallen, klärt der Ratgeber zur Helmpflicht beim Trike.
Was Kradblatt gemessen hat
Das Magazin Kradblatt hat den RPHA 91 in Ausgabe 6/2023 gewogen und gefahren. Die Waage zeigte in Größe M samt Smart HJC 21B und eingesetzter Pinlock 120 exakt 1.858 Gramm, das sind 122 Gramm mehr als beim Vorgänger RPHA 90 S. Die Redaktion lobte trotz des Gewichts die Balance des Helms auf dem Kopf, das Sichtfeld, die verzerrungsfreien Visiere und die selbstschließenden Arretierungsöffnungen beim offenen Fahren.
Zwei Kritikpunkte sind für Trike-Fahrer besonders relevant. Erstens die Visiermechanik: Ab rund 80 km/h drückte der Fahrtwind das Visier auf einem unverkleideten Fahrzeug zu. Genau dieser Fall ist auf einem Trike der Normalfall, weil dort keine Scheibe den Wind vom Helm nimmt. Zweitens die Oberkopfbelüftung, die die Luft sehr direkt auf den Kopf leitet und dabei ein Kältegefühl erzeugen kann. Bei Frühjahrs- und Herbsttouren im offenen Fahrzeug ist das ein Punkt, den man beim Kauf kennen sollte.
Die Ausstattung, die den Preis trägt
Der Lieferumfang enthält die Pinlock 120 DKS465, also die höchste Antibeschlag-Stufe. Das Visier HJ-37 ist verzerrungsfrei geschliffen, kratzfest beschichtet, filtert 99 Prozent der UV-Strahlung und wird über ein Push-and-Release-System verriegelt. Die Sonnenblende lässt sich in drei Tiefenpositionen einstellen und ist beschlaghemmend behandelt.
Die drei Positionen der Sonnenblende sind der Punkt, an dem HJC über die Konkurrenz hinausgeht. Sonnenblenden fahren normalerweise auf eine feste Endposition, die je nach Gesichtsform zu tief oder zu hoch sitzt. Für Brillenträger ist die Einstellbarkeit entscheidend, weil eine zu tief laufende Blende auf dem Brillengestell aufsetzt. Auf dem Trike mit seiner aufrechten Sitzposition, wo der Blick flacher auf die Straße fällt als in Rennhaltung, ist die passende Höhe zusätzlich eine Frage der Blendfreiheit.
Belüftung und Innenausstattung
Fünf Lufteinlässe und sieben Luftauslässe sorgen für den Durchzug von vorne nach hinten. Die Innenausstattung heißt RPHA Perfect Fit, ist 3D-gefertigt, antibakteriell behandelt, komplett waschbar, und die Wangenpolster gibt es in allen Größen zum Tauschen. Reflektierendes Material im Futter ergänzt die Sichtbarkeit.
Für die Geräuschdämmung hat HJC das Nackenpolstersystem eingebaut. Es sitzt am Spalt zwischen Helmunterkante und Hals, wo Luft in den Helm eindringt, verwirbelt und einen großen Teil der wahrgenommenen Windgeräusche erzeugt. Auf einem Fahrzeug ohne Verkleidung trifft dieser Luftstrom direkt von vorne unten auf den Helm, das Nackenpolster arbeitet dort also härter als hinter einer hohen Tourenscheibe. Einen Dezibelwert nennt HJC allerdings nicht, anders als Schuberth beim C5.
Kommunikation: Smart HJC ab Werk vorgesehen
Der RPHA 91 ist für die Smart-HJC-Systeme der zweiten Generation ausgelegt, die Lautsprecheraussparungen sitzen bereits im Helm. Kradblatt nannte die Integration gegenüber dem Vorgänger verbessert und die Preise der Systeme: 219,90 Euro für das Smart HJC 21B, 349,90 Euro für das Smart HJC 50B.
Damit liegt der RPHA 91 zwischen den Welten. Der Schuberth C5 hat Antennen und Lautsprecher vollständig ab Werk in der Schale, dort wird nur das Modul eingeklickt. Beim RPHA 91 sind die Aussparungen da, der Rest wird montiert. Günstiger als die Hausmarke fahren Trike-Fahrer meist mit Systemen von Cardo oder Sena, die sich ebenfalls einbauen lassen und für die Verständigung mit dem Beifahrer auf der Sitzbank genauso funktionieren.
Was der RPHA 91 tatsächlich kostet
HJC führt die Unifarben laut Kradblatt mit 549,90 Euro UVP, die Dekore mit 629,90 Euro. Bei Helm Express* steht die Solid-Ausführung bei 466,65 Euro.
| Posten | Preis |
|---|---|
| RPHA 91 Solid (Straßenpreis) | 466,65 € |
| Dekor Combust | 499,90 € |
| Dekore Blat und Madal | 535,42 € |
| Pinlock 120 DKS465 | im Lieferumfang |
| Smart HJC 21B | 219,90 € (laut Kradblatt) |
| Smart HJC 50B | 349,90 € (laut Kradblatt) |
Ein fahrbereiter Helm kostet damit 466,65 Euro, weil die Antibeschlagscheibe der höchsten Stufe bereits enthalten ist. Wer die Hausmarke als Sprechanlage nimmt, kommt auf rund 687 Euro und liegt damit über dem Preis eines Schuberth C5 ohne Kommunikation.
Der RPHA 91 im Umfeld der Preisklasse
| Modell | Straßenpreis ab | Schalengrößen | Gewicht | Pinlock |
|---|---|---|---|---|
| Schuberth C5 | 629 € | 2 | 1.640 g | im Lieferumfang |
| HJC RPHA 91 | 466,65 € | 4 | 1.740 g | Pinlock 120 |
| LS2 FF901 Advant X | 398,90 € | 2 | 1.600 g | Pinlock 120XLT |
| AGV Streetmodular | 278,91 € | 2 | 1.690 g | Pinlock 70 |
| Caberg Duke Evo | 229,99 € | k. A. | 1.550 g | Pinlock 70 |
| MT Atom 2 SV | 135,96 € | 2 | 1.700 g | ohne |
Straßenpreise Helm Express, Stand 30. August 2026. Die Tabelle zeigt die Einordnung: Der RPHA 91 liefert die feinste Größenabstufung der Runde und die höchste Pinlock-Stufe, wiegt dafür mehr als die günstigeren Helme. Der Schuberth C5 kostet rund 160 Euro mehr, wiegt 100 Gramm weniger und weist als einziger einen Geräuschwert aus.
Für wen der RPHA 91 passt
Der RPHA 91 passt für Trike-Fahrer, die lange Etappen fahren und dabei auf Passform Wert legen. Vier Schalengrößen sind das stärkste Argument, und sie wirken sich genau dort aus, wo billigere Helme scheitern: bei kleinen und mittleren Kopfgrößen, die sonst eine zu große Schale mit dicken Polstern bekommen. Wer viel offen fährt, bekommt zusätzlich das verriegelbare Kinnteil.
Wer den Helm auf einem Trike ohne Windschild bewegt und dabei häufig über 80 km/h unterwegs ist, sollte die Kradblatt-Beobachtung zur Visiermechanik im Blick behalten. Wer den leichtesten Helm sucht, findet ihn im Caberg Duke Evo; wer ausgewiesene Aeroakustik und vorverdrahtete Kommunikation braucht, im Schuberth C5. Was das Fahren mit Klasse B auf dem Trike erlaubt, steht im Ratgeber zum Trike mit Autoführerschein.
Fazit
Der HJC RPHA 91 ist der Klapphelm für Trike-Fahrer, denen die Passform wichtiger ist als das letzte Gramm. Vier Schalengrößen für sechs Helmgrößen liefert in dieser Preisklasse sonst niemand, die P.I.M. EVO-Faserverbundschale trägt die Sicherheitsreserven, und die Pinlock 120 im Lieferumfang macht ihn ab Werk fahrbereit. Die P/J-Zulassung nach ECE 22.06 samt verriegelbarem Kinnteil macht den offenen Betrieb rechtssicher und praktisch benutzbar.
Zwei Punkte gehören in die Rechnung: Kradblatt maß 1.858 Gramm in Größe M mit Sprechanlage und Pinlock, und dieselbe Redaktion beobachtete, dass der Fahrtwind das Visier auf einem unverkleideten Fahrzeug ab rund 80 km/h zudrückt. Wer beides vermeiden will, zahlt beim Schuberth C5 130 Euro mehr für weniger Gewicht und einen ausgewiesenen Geräuschwert. Wer den offenen Betrieb zum Regelfall macht, findet im LS2 FF901 Advant X die Bauform mit dem 180-Grad-Kinnteil. Die laufenden Kosten rund ums Fahrzeug sortiert der Überblick zur Trike-Versicherung.
Häufige Fragen
Ist der HJC RPHA 91 auf dem Trike zugelassen?
Ja. § 21a Abs. 2 StVO verlangt auf offenen dreirädrigen Kraftfahrzeugen mit mehr als 20 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit einen geeigneten Schutzhelm und schreibt keine Bauform vor. Geeignet sind Helme mit Genehmigung nach ECE-Regelung Nr. 22, der RPHA 91 trägt die aktuelle Fassung 22.06. Über die P/J-Homologation deckt er zusätzlich den geöffneten Zustand ab.
Was wiegt der HJC RPHA 91?
HJC gibt 1.740 Gramm mit einer Toleranz von 50 Gramm für Größe M an. Das Magazin Kradblatt wog in Ausgabe 6/2023 einen RPHA 91 in Größe M samt Smart HJC 21B und eingesetzter Pinlock 120 und kam auf 1.858 Gramm. Zum Vergleich: Der Schuberth C5 wiegt 1.640 Gramm, der Caberg Duke Evo 1.550 Gramm.
Was ist die P.I.M. EVO-Schale beim RPHA 91?
P.I.M. EVO steht für Premium Integrated Matrix Evo. Die Schale kombiniert Carbon-Aramid, Carbonfaser, Glasfaser, organisches Vlies und Leinenfaser. Aramid nimmt Zugkräfte auf und verhindert das Durchreißen, Carbon bringt Steifigkeit, Glasfaser trägt die Grundfestigkeit, die Naturfasern dämpfen Schwingungen. Das Ergebnis ist eine Schale, die bei gleicher Festigkeit weniger wiegt als Thermoplast.
Wie viele Schalengrößen hat der HJC RPHA 91?
HJC baut vier Außenschalen für die sechs Helmgrößen von XS bis 2XL. Das ist der beste Wert in dieser Übersicht: Der LS2 FF901 Advant X kommt mit zwei Schalen für sieben Größen aus, der AGV Streetmodular mit zwei für sechs. Mehr Schalen bedeuten, dass kleine Köpfe einen kompakteren Helm bekommen statt einer großen Schale mit dickeren Polstern.
Ist beim RPHA 91 eine Pinlock-Scheibe dabei?
Ja, HJC legt die Pinlock 120 DKS465 bei. Die Ziffer 120 steht für die höchste Antibeschlag-Stufe der Pinlock-Skala. Viele Wettbewerber in dieser Preisklasse liefern die 70er-Stufe oder gar keine Scheibe, als Ersatzteil kostet eine 120er-Scheibe je nach Modell 30 bis 40 Euro.
Kann man den RPHA 91 mit offenem Kinnteil fahren?
Ja, und HJC hat das ausdrücklich gebaut: Das Kinnteil lässt sich in der offenen Stellung verriegeln, damit es nicht schwingt, und das untere Verschlusssystem wird dabei automatisch verdeckt, um Windgeräusche und Luftwiderstand zu reduzieren. Rechtlich deckt die P/J-Homologation den offenen Betrieb ab. Auf dem Trike, wo der Bügel in der Ortschaft und an jeder Pause aufgeht, ist beides zusammen der praxisnahe Fall.
Welche Sprechanlage passt in den HJC RPHA 91?
Der RPHA 91 ist für die Smart-HJC-Systeme der zweiten Generation ausgelegt, dazu gehören das Smart HJC 21B und das Smart HJC 50B. Die Lautsprecheraussparungen sitzen ab Werk im Helm. Fremdanlagen von Cardo oder Sena lassen sich ebenfalls montieren, dann verlegt man die Kabel selbst unter dem Innenfutter.
Wie laut ist der HJC RPHA 91?
HJC nennt keinen Dezibelwert, ein belastbarer Vergleichswert fehlt deshalb. Der Hersteller beschreibt die Dämmung über die 3D-gefertigte Innenausstattung und das Nackenpolstersystem, das die Zugluft von unten aus dem Helm hält. Kradblatt bezeichnete die Geräuschentwicklung in Ausgabe 6/2023 als für Klapphelme typisch erhöht. Ab 85 Dezibel Dauerbelastung schädigt Lärm das Gehör, Gehörschutz gehört deshalb auf jede längere Tour.
Was kostet der HJC RPHA 91 aktuell?
HJC führt die Unifarben laut Kradblatt mit 549,90 Euro UVP, die Dekore mit 629,90 Euro. Bei Helm Express steht die Solid-Ausführung bei 466,65 Euro, das Dekor Combust bei 499,90 Euro, die Dekore Blat und Madal bei 535,42 Euro. Der Straßenpreis liegt damit rund 83 Euro unter der UVP.
Wie unterscheiden sich HJC RPHA 91 und Schuberth C5?
Beide sind Touren-Klapphelme mit P/J nach ECE 22.06 und Faserverbundschale. Der RPHA 91 hat vier Schalengrößen, Pinlock 120 im Lieferumfang und kostet ab 466,65 Euro. Der Schuberth C5 wiegt mit 1.640 Gramm rund 100 Gramm weniger, weist mit 85 dB(A) bei 100 km/h einen Geräuschwert aus, ist ab Werk für das SC2-System vorverdrahtet und kostet ab 629 Euro.