Technische Daten
| Fahrzeugklasse | dreirädriges Kraftfahrzeug, EU-Klasse L5e (Feld J der Zulassungsbescheinigung) |
|---|---|
| Motor Ryker 600 | Rotax 600 ACE, Zweizylinder-Reihenmotor, flüssigkeitsgekühlt, 600 cm³ |
| Motor Ryker 900 | Rotax 900 ACE, Dreizylinder-Reihenmotor, flüssigkeitsgekühlt, 900 cm³ |
| Leistung 600 | 37,3 kW (50 PS) bei 7.300 min⁻¹ |
| Leistung 900 | 61,1 kW (82 PS) |
| Drehmoment | 49,7 Nm bei 6.000 min⁻¹ (600); 79,1 Nm bei 6.500 min⁻¹ (900) |
| Getriebe | stufenloses Automatikgetriebe (CVT) mit Rückwärtsgang, ohne Kupplungshebel |
| Fahrmodi | Eco und Sport (900er-Motor) |
| Trockengewicht | 270 kg (600); 280 kg (900) |
| Maße (L × B × H) | 2.352 × 1.522 × 1.063 mm |
| Radstand | 1.709 mm |
| Sitzhöhe | 599 mm (600); 597 mm (900) |
| Bodenfreiheit | 97 mm |
| Sitzplätze | 1 ab Werk; Soziusplatz über die MAX-Montagehalterung als Zubehör |
| Maximale Zuladung | 204 kg |
| Federung vorn | SACHS Coilover-Zweirohrstoßdämpfer, 136 mm Federweg |
|---|---|
| Federung hinten | SACHS Federbein mit Doppelrohrsystem und einstellbarer Vorspannung, 145 mm Federweg |
| Bremsen vorn | 2 × 270 mm Scheiben, Nissin Zweikolbensättel |
| Bremse hinten | 220 mm Scheibe, Einkolbensattel |
| Reifen | XPS Ride 145/60 R16 66T vorn, 205/45 R16 77T hinten |
| Tankinhalt | 20 l |
| Verbrauch (Herstellerangabe) | 5,4 l/100 km (600); 6,08 l/100 km (900) |
| CO₂-Emission | 127 g/km (600); 143 g/km (900) |
| Stauraum | 7 l Handschuhfach mit USB-Anschluss |
| Instrumente | 4,5-Zoll-Digitalanzeige mit Tacho, Drehzahlmesser, Kilometerzähler und Restreichweite |
| Assistenzsysteme | ABS, Traktionskontrolle (TCS), Stabilitätskontrolle (SCS), Berganfahrassistent (HHC), Diebstahlschutz D.E.S.S. |
| Garantie | 2 Jahre beschränkte BRP-Garantie, dazu 2 Jahre Pannenservice über Allianz Assistance |
| Preis Ryker | ab 11.099 € UVP |
| Preis Ryker Sport | ab 14.899 € UVP |
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- 11.099 Euro Einstiegspreis: kein anderes fabrikneue Motorrad-Trike mit Werksgarantie startet in Deutschland tiefer
- Das CVT-Getriebe arbeitet ohne Kupplungshebel und ohne Schaltfußhebel, der Umstieg vom Auto gelingt in wenigen Minuten
- ABS, Traktionskontrolle und Stabilitätskontrolle sind in beiden Motorvarianten Serie, hier spart Can-Am nicht
- 20 Liter Tank bei 5,4 l/100 km ergeben beim 600er rechnerisch rund 370 Kilometer Reichweite
- 597 Millimeter Sitzhöhe: Ein- und Aussteigen funktioniert im Sitzen, ohne das Bein über eine Sitzbank zu heben
- Die Karosseriepanels sind werkzeugarm tauschbar, Can-Am führt 18 Farbvarianten dafür
Das spricht dagegen
- Ab Werk fährt der Ryker allein: Soziussitz, Rückenlehne und Beifahrer-Fußrasten kosten über die MAX-Halterung extra
- 7 Liter Handschuhfach sind der gesamte Stauraum, jedes Gepäckstück braucht Zubehör oder einen Rucksack
- Ohne Scheibe und ohne Verkleidung trifft der Fahrtwind ungebremst, für Regen und kalte Tage fehlt jeder Schutz
- Can-Am weist für den Ryker keine Höchstgeschwindigkeit aus, ein belastbarer Herstellerwert fehlt damit
- 97 Millimeter Bodenfreiheit begrenzen die Einsatzbereiche, Feldwege und hohe Bordsteine bleiben heikel
- Der Ryker Sport kostet 14.899 Euro und liegt damit 3.800 Euro über dem Einstieg
Der Ryker ist der Versuch von Can-Am, ein Motorrad-Trike zum Preis eines gut ausgestatteten Motorrollers zu bauen. Mit 11.099 Euro UVP unterbietet er jedes andere fabrikneue Trike mit Werksgarantie in Deutschland deutlich. Grundlage dieser Einordnung sind die Datenblätter von Can-Am, die Modellübersicht des deutschen Herstellerauftritts und die Fahrerlaubnisregelung nach § 6 Abs. 3a FeV.
Zwei Motoren, ein Fahrzeugkonzept
Can-Am baut den Ryker mit zwei Rotax-Motoren, und die Entscheidung dazwischen ist die einzige echte technische Wahl beim Kauf. Der 600 ACE ist ein Zweizylinder mit 37,3 kW (50 PS) und 49,7 Nm bei 6.000 Umdrehungen. Der 900 ACE legt einen dritten Zylinder dazu und kommt auf 61,1 kW (82 PS) und 79,1 Nm bei 6.500 Umdrehungen.
Der Unterschied wirkt auf dem Papier größer, als er sich im Alltag anfühlt, weil beide Motoren am selben stufenlosen Getriebe hängen. Das CVT hält die Drehzahl im nutzbaren Bereich, unabhängig davon, wie viel Leistung darüber liegt. Der Dreizylinder zieht spürbar kräftiger aus dem Drehzahlkeller heraus und macht Überholvorgänge auf der Landstraße kürzer. Der Zweizylinder verbraucht dafür 0,7 Liter weniger und wiegt 10 Kilogramm weniger.
Das CVT-Getriebe nimmt die Motorrad-Hürde
Das stufenlose Getriebe ist der eigentliche Grund, warum viele Umsteiger bei diesem Fahrzeug landen. Es gibt keinen Kupplungshebel und keinen Schaltfußhebel. Rechts wird Gas gegeben, das Fußpedal bremst alle drei Räder gemeinsam, und für das Rangieren liegt ein Rückwärtsgang bereit. Wer aus dem Auto kommt und nie ein Motorrad geschaltet hat, muss dafür nichts lernen.
Diese Bauweise hat auch eine Führerscheinseite. Die Schlüsselzahl 78 beschränkt eine Fahrerlaubnis auf Fahrzeuge mit Automatikgetriebe, und ein CVT ist eindeutig eines. Welche Klasse überhaupt greift und warum bei Can-Am der 21. Geburtstag der entscheidende Termin ist, steht ausführlich im Ratgeber zum Führerschein für den Can-Am Spyder, der den Ryker mit abdeckt.
Was 204 Kilogramm Zuladung in der Praxis bedeuten
Can-Am gibt die maximale Zuladung mit 204 Kilogramm an. Diese Zahl deckt Fahrer, Beifahrer und Gepäck zusammen ab. Bei zwei erwachsenen Personen mit Ausrüstung ist der Rahmen damit gut gefüllt, und für Gepäck bleibt wenig übrig. Wer den Ryker regelmäßig zu zweit bewegen will, sollte diese Rechnung vor dem Kauf einmal ehrlich aufmachen.
Das Trockengewicht liegt bei 270 Kilogramm für den 600er und 280 Kilogramm für den 900er. Zusammen mit 20 Litern Kraftstoff und zwei Personen bewegt sich das Fahrzeug also in einer Gesamtmasse um 550 Kilogramm. Für die Bremsanlage aus zwei 270-Millimeter-Scheiben vorn und einer 220-Millimeter-Scheibe hinten ist das eine Ansage, und genau deshalb arbeitet das Bremspedal auf alle drei Räder.
Höchstgeschwindigkeit: was belegt ist und was fehlt
Die Frage nach der Endgeschwindigkeit gehört zu den häufigsten rund um den Ryker, und die ehrliche Antwort beginnt mit einer Lücke: Can-Am weist im Datenblatt keine Höchstgeschwindigkeit aus. Weder die deutsche Modellseite noch die technischen Daten nennen einen Wert.
Belegbar sind zwei andere Zahlen. Die Serienbereifung XPS Ride trägt den Geschwindigkeitsindex T, der bis 190 km/h freigegeben ist. Das ist die konstruktive Obergrenze der Bereifung und steht unabhängig davon, was das Fahrzeug tatsächlich leistet. Und Can-Am führt für den 900er einen Lernschlüssel im Zubehör, der das Trike elektronisch auf 90 km/h begrenzt, gedacht für Einweisungen und Verleih. Zwischen diesen beiden Marken regelt die Elektronik den Schub weich ab, statt hart abzuriegeln. Wer eine belastbare Zahl braucht, bekommt sie beim Vertragshändler aus den Fahrzeugpapieren.
Fahrwerk: SACHS-Dämpfer und 97 Millimeter Bodenfreiheit
Vorn arbeiten zwei SACHS-Coilover-Zweirohrstoßdämpfer mit 136 Millimeter Federweg an einer Doppelquerlenker-Achse, hinten ein SACHS-Federbein mit einstellbarer Vorspannung und 145 Millimeter Federweg. Die einstellbare Vorspannung ist der wichtigere Wert von beiden, denn sie fängt den Unterschied zwischen Alleinfahrt und Zweipersonenbetrieb auf.
Die Bodenfreiheit von 97 Millimetern setzt die Grenze des Konzepts. Damit fährt der Ryker Straße, Landstraße und gepflegte Wirtschaftswege. Hohe Bordsteine, tiefe Schlaglöcher und Schotterpisten bleiben ein Risiko für die Unterseite. Für gröberes Geläuf hat Can-Am die Rally-Ausführung mit eigenem Fahrwerk und grobstolligeren Reifen im Programm geführt; die deutsche Modellübersicht listet für 2026 den Ryker und den Ryker Sport.
Der Ryker ist ab Werk ein Einsitzer
Dieser Punkt überrascht regelmäßig, weil die Werbebilder anderes vermuten lassen: In der Grundausstattung hat der Ryker genau einen Sitzplatz. Der Soziusplatz entsteht erst über die MAX-Montagehalterung, an die Can-Am Beifahrersitz, Rückenlehne und Fußrasten hängt. Der Ryker Sport bringt diese Halterung ab Werk mit, die Standardversion nicht.
Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer zu zweit fahren will, kalkuliert entweder direkt den Sport ein oder rechnet Halterung, Sitz und Rasten auf den Basispreis. Die Preisdifferenz zwischen beiden Wegen fällt beim Händler unterschiedlich aus, die Größenordnung von rund 3.800 Euro zwischen Basis und Sport gibt die Richtung vor.
Stauraum: sieben Liter sind die ganze Wahrheit
Der Ryker hat ein Handschuhfach mit 7 Litern Volumen und USB-Anschluss. Mehr Stauraum gibt es ab Werk nicht. Zum Vergleich: Der Can-Am Spyder RT kommt mit 177 Litern, der Spyder F3 in der Limited-Ausführung auf 139,5 Liter.
In der Praxis passt in die 7 Liter eine Regenjacke, Papiere und ein Schloss. Alles darüber hinaus wandert in einen Rucksack oder auf einen Zubehörträger. Für den Wochenendausflug funktioniert das, für eine Tour mit Übernachtung wird es eng. Wer regelmäßig mehr transportieren will, findet in unserem Ratgeber zum Trike mit Anhänger die rechtliche Seite dieser Lösung.
Verbrauch, Tank und die realistische Tagesetappe
Can-Am nennt 5,4 l/100 km für den 600er und 6,08 l/100 km für den 900er. Mit dem 20-Liter-Tank ergibt das rechnerisch 370 Kilometer beim Zweizylinder und rund 330 Kilometer beim Dreizylinder. Diese Werte stammen aus dem Prüfzyklus, im Sport-Modus und mit Beifahrer liegt der reale Verbrauch darüber.
Praktisch heißt das: Eine Tagestour über 250 bis 300 Kilometer läuft ohne Tankstopp durch. Damit ist der Ryker für Ausfahrten souverän ausgelegt, und der Tankstopp fällt ohnehin meist mit der Pause zusammen, weil ohne Verkleidung und ohne Wetterschutz die Fahrerkondition eher die Etappenlänge bestimmt als der Tankinhalt.
Was der Ryker bewusst weglässt
Es gibt keine Scheibe in der Basisausstattung, keine Verkleidung, keine Sitzheizung und kein Infotainment über die 4,5-Zoll-Digitalanzeige hinaus. Der Fahrtwind trifft den Oberkörper ungebremst, und bei kühlem Wetter entscheidet die Kleidung über die Reichweite des Fahrers. Genau deshalb lohnt sich hier ein Blick auf die Ausrüstung: Ein Helm mit P/J-Doppelzulassung erlaubt es, an der Ampel und im Ort offen zu fahren, ohne die Genehmigung zu verlassen. Unsere Einordnung zum LS2 FF901 Advant X zeigt, was diese Bauform kostet.
Diese Weglassliste ist die Rechnung, die den Einstiegspreis überhaupt möglich macht. Wer Wetterschutz, Gepäck und Komfort im Serienumfang sucht, ist bei den größeren Baureihen richtig.
Ryker, Spyder F3 oder Spyder RT
| Modell | Motor | Leistung | Stauraum | Sitzplätze | Preis ab | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Can-Am Ryker | Rotax 600/900 ACE | 37,3 / 61,1 kW | 7 l | 1 (Sozius als Zubehör) | 11.099 € | 4,1 / 5 |
| Can-Am Spyder F3 | Rotax 1330 ACE | 85,8 kW | 24,4 l (F3-S) | 2 | 26.399 € | 4,3 / 5 |
| Can-Am Spyder RT | Rotax 1330 ACE | 85,8 kW | 177 l | 2 | 34.299 € | 4,5 / 5 |
Der Sprung vom Ryker zum F3 kostet mehr als das Doppelte und bringt einen 1.330er-Dreizylinder, zwei vollwertige Sitzplätze und ein 10,25-Zoll-Display mit Apple CarPlay. Wer den Ryker als Einstieg begreift, sollte diese Differenz kennen, bevor die Zubehörliste den Basispreis nach oben schiebt.
Fazit: der ehrlichste Einstieg in die Klasse L5e
Der Can-Am Ryker macht genau eine Sache herausragend gut: Er senkt die Eintrittsschwelle in ein dreirädriges Kraftfahrzeug auf ein Niveau, das sonst kein Werksfahrzeug erreicht. 11.099 Euro, kein Kupplungshebel, eine Sitzhöhe unter 60 Zentimetern und ABS samt Stabilitätskontrolle serienmäßig ergeben ein Fahrzeug, das nach zehn Minuten vertraut wirkt.
Die Grenzen liegen dort, wo der Preis herkommt. Ein Sitzplatz ab Werk, sieben Liter Stauraum und kein Wetterschutz definieren den Ryker als Fahrzeug für Ausfahrten bei gutem Wetter. Wer das will, bekommt hier das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Klasse. Wer zu zweit auf Tour gehen und Gepäck mitnehmen möchte, rechnet die Zubehörliste durch und vergleicht das Ergebnis mit dem Spyder F3. Vor dem Kauf gehört außerdem die Versicherungsfrage geklärt, dazu liefert unser Ratgeber zur Trike-Versicherung die Grundlagen.
Häufige Fragen
Was kostet ein Can-Am Ryker?
Can-Am führt den Ryker ab 11.099 Euro UVP inklusive Mehrwertsteuer, den Ryker Sport ab 14.899 Euro. Fracht, Zulassung und Zubehör kommen dazu. Wer einen Soziusplatz und Gepäck braucht, rechnet die MAX-Halterung samt Sitz und Träger ein, damit verschiebt sich der Gesamtpreis spürbar nach oben.
Welchen Führerschein brauche ich für den Can-Am Ryker?
In Deutschland genügt die Fahrerlaubnis der Klasse B. Nach § 6 Abs. 3a FeV berechtigt sie im Inland zum Führen dreirädriger Kraftfahrzeuge, allerdings erst ab 21 Jahren, sobald das Fahrzeug mehr als 15 kW leistet. Der Ryker liegt mit 37,3 kW schon in der kleinsten Ausführung darüber, die Altersgrenze gilt also immer.
Wie schnell fährt der Can-Am Ryker?
Can-Am weist im Datenblatt keine Höchstgeschwindigkeit aus. Belegt sind die Serienreifen mit Geschwindigkeitsindex T, der bis 190 km/h freigegeben ist, und der optionale Lernschlüssel für den 900er, der das Fahrzeug elektronisch auf 90 km/h begrenzt. Praktisch endet der Vortrieb deutlich vor der Reifenfreigabe, weil die Elektronik den Schub weich abregelt.
Was ist der Unterschied zwischen Ryker 600 und Ryker 900?
Der 600er nutzt einen Zweizylinder mit 37,3 kW (50 PS) und 49,7 Nm, der 900er einen Dreizylinder mit 61,1 kW (82 PS) und 79,1 Nm. Dazu kommen beim 900er der Sport-Fahrmodus und 10 Kilogramm Mehrgewicht. Beim Verbrauch trennen die beiden rund 0,7 l/100 km laut Herstellerangabe.
Was unterscheidet den Ryker Sport vom Standard-Ryker?
Der Ryker Sport kommt ausschließlich mit dem 900er-Motor und bringt die MAX-Montagehalterung mit, über die Soziussitz und Gepäckträger angebaut werden. Dafür ruft Can-Am ab 14.899 Euro auf. Wer ohnehin den 900er will und zu zweit fahren möchte, landet über die Zubehörliste schnell in derselben Preisregion.
Kann man auf dem Can-Am Ryker zu zweit fahren?
Nur mit der MAX-Montagehalterung. Der Ryker verlässt das Werk als Einsitzer, erst der Zubehörsitz samt Beifahrer-Fußrasten macht ihn zum Zweisitzer. Die maximale Zuladung von 204 Kilogramm ist dabei die verbindliche Grenze für Fahrer, Beifahrer und Gepäck zusammen.
Wie viel verbraucht der Can-Am Ryker?
Can-Am nennt 5,4 l/100 km für den 600er und 6,08 l/100 km für den 900er. Bei 20 Litern Tankinhalt entspricht das rechnerisch rund 370 Kilometern beim 600er und etwa 330 Kilometern beim 900er. Wer den Sport-Modus nutzt, plant den Tankstopp früher ein.
Muss ich auf dem Can-Am Ryker einen Helm tragen?
Ja. Der Ryker ist ein offenes dreirädriges Kraftfahrzeug mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h und fällt damit unter § 21a Abs. 2 StVO. Sicherheitsgurte hat er nicht, die Ausnahme für Fahrzeuge mit Gurt greift also nicht. Die Helmpflicht gilt für Fahrer und Beifahrer.
Hat der Can-Am Ryker eine Kupplung?
Einen Kupplungshebel gibt es nicht. Der Ryker fährt mit einem stufenlosen CVT-Getriebe, das die Übersetzung selbst regelt und einen Rückwärtsgang mitbringt. Gebremst wird ausschließlich über ein Fußpedal, das alle drei Räder gemeinsam verzögert.
Wie lange gilt die Garantie auf den Can-Am Ryker?
BRP gewährt zwei Jahre beschränkte Herstellergarantie und legt zwei Jahre Pannenservice über Allianz Assistance dazu. Verlängerungen bietet der Hersteller über das B.E.S.T.-Programm beim Vertragshändler an, die Konditionen unterscheiden sich je nach Laufzeit und Fahrzeug.