Technische Daten
| Fahrzeugklasse | dreirädriges Kraftfahrzeug, EU-Klasse L5e (Feld J der Zulassungsbescheinigung) |
|---|---|
| Motor | Rotax 1330 ACE, Dreizylinder-Reihenmotor, flüssigkeitsgekühlt, 1.330 cm³ |
| Leistung | 85,8 kW (115 PS) bei 7.250 min⁻¹ |
| Drehmoment | 130,1 Nm bei 5.000 min⁻¹ |
| Getriebe | 6-Gang-Halbautomatik (SE6) mit Rückwärtsgang, ohne Kupplungshebel |
| Fahrmodi | Eco und Sport (F3-S); Eco (F3 Limited) |
| Trockengewicht | 408 kg (F3-S); 448 kg (F3 Limited) |
| Maße (L × B × H) | 2.642 × 1.497 × 1.099 mm (F3-S); 2.820 × 1.497 × 1.241 mm (F3 Limited) |
| Radstand | 1.709 mm |
| Sitzhöhe | 675 mm |
| Bodenfreiheit | 115 mm |
| Sitzplätze | 2 (Fahrer und Beifahrer) |
| Maximale Zuladung | 199 kg |
| Federung vorn | Doppelquerlenker mit Querstabilisator, SACHS Big-Bore, 129 mm Federweg; beim Limited mit einstellbarer Vorspannung |
| Federung hinten | Schwingarm, SACHS, 132 mm Federweg; beim Limited mit automatischer Niveauregulierung |
|---|---|
| Bremsen vorn | 2 × 270 mm Scheiben, Brembo Vierkolben-Festsättel |
| Bremse hinten | 270 mm Scheibe, Einkolben-Schwimmsattel, dazu elektrisch betätigte Feststellbremse |
| Bremsbetätigung | fußbetätigtes hydraulisches Dreirad-System, alle drei Räder gemeinsam |
| Reifen | XPS Roadster 165/55 R15 69H vorn, 225/50 R15 84H hinten |
| Tankinhalt | 27 l |
| Verbrauch (Herstellerangabe) | 6,3 l/100 km |
| CO₂-Emission | 155 g/km |
| Stauraum | 24,4 l (F3-S); 139,5 l (F3 Limited, mit Hartschalenkoffern und Topcase) |
| Infotainment | 10,25-Zoll-Touchscreen mit BRP Connect und Apple CarPlay; beim Limited zusätzlich Premium-Audiosystem mit sechs Lautsprechern |
| Assistenzsysteme | Stabilitätskontrolle (SCS), Traktionskontrolle (TCS), ABS, dynamische Servolenkung (DPS), Berganfahrassistent (HHC), Diebstahlschutz D.E.S.S. |
| Garantie | 2 Jahre beschränkte BRP-Garantie, dazu 2 Jahre Pannenservice über Allianz Assistance |
| Preise (UVP) | F3-S ab 26.399 €; F3 Limited ab 31.599 €; F3 Limited Special Series ab 33.599 € |
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Der Rotax 1330 ACE liefert 130,1 Nm bereits bei 5.000 Umdrehungen, das Trike zieht aus jeder Drehzahl sauber durch
- Die Halbautomatik schaltet per Wippe und rollt im Stand automatisch in den Leerlauf, Anfahren und Rangieren bleiben stressfrei
- Brembo-Vierkolbensättel und ein gemeinsames Bremspedal für alle drei Räder passen zur bewegten Masse
- 10,25-Zoll-Touchscreen mit Apple CarPlay ist Serie, Navigation und Telefon laufen ohne Nachrüstung
- Dynamische Servolenkung serienmäßig: die Lenkkräfte bleiben auch beim Rangieren im Rahmen
- 27 Liter Tank bei 6,3 l/100 km ergeben rechnerisch über 400 Kilometer Reichweite
Das spricht dagegen
- 26.399 Euro Einstiegspreis für den F3-S: der Sprung vom Ryker kostet mehr als das Doppelte
- 24,4 Liter Stauraum beim F3-S reichen für einen Tagesausflug, Gepäck für zwei Personen braucht den Limited oder Zubehör
- Der F3 Limited verliert den Sport-Fahrmodus, Can-Am führt ihn nur mit Eco-Modus
- 448 Kilogramm Trockengewicht beim Limited verlangen Respekt beim Rangieren von Hand
- 199 Kilogramm Zuladung sind bei zwei Personen mit Ausrüstung schnell erreicht
- Ein Basis-F3 ohne S-Ausstattung führt die deutsche Modellübersicht für 2026 nicht mehr
Der Spyder F3 ist die Baureihe, mit der Can-Am den Cruiser-Gedanken auf drei Räder überträgt: langer Radstand, tiefe Sitzposition, ein Dreizylinder mit 1.330 Kubikzentimetern. Zwischen dem Ryker und dem Tourer Spyder RT besetzt er die mittlere Stufe der Palette. Grundlage dieser Einordnung sind die Datenblätter von Can-Am, die deutsche Modellübersicht für 2026 und die Fahrerlaubnisregelung nach § 6 Abs. 3a FeV.
Der Rotax 1330 ACE ist in allen Varianten derselbe
Bei der F3-Baureihe entfällt die Motorwahl. Alle Ausführungen fahren mit dem Rotax 1330 ACE, einem flüssigkeitsgekühlten Dreizylinder-Reihenmotor mit 1.330 Kubikzentimetern, 85,8 kW (115 PS) bei 7.250 Umdrehungen und 130,1 Nm bei 5.000 Umdrehungen.
Interessant ist dabei die Drehmomentkurve. 130 Nm bei 5.000 Umdrehungen an einem Fahrzeug mit 408 Kilogramm Trockengewicht ergeben einen Antritt, der ohne Drehzahlorgien auskommt. Der Motor ist auf durchgehenden Schub ausgelegt, was zu einem Fahrzeug passt, das Landstraße und Autobahn abdeckt. Derselbe Motor arbeitet auch im Spyder RT, dort allerdings an rund 464 Kilogramm.
Die Halbautomatik SE6: schalten mit dem Daumen
Der F3 fährt mit einem 6-Gang-Getriebe, das Can-Am als Halbautomatik ausführt. Einen Kupplungshebel gibt es nicht. Geschaltet wird über eine Wippe am linken Lenkerende, die Kupplung betätigt die Elektronik. Im Stand legt das Getriebe selbstständig den Leerlauf ein, und ein Rückwärtsgang steht für das Rangieren bereit.
Für Umsteiger aus dem Auto ist das die entscheidende Erleichterung, weil die klassische Kombination aus Handkupplung und Fußschaltung komplett entfällt. Gleichzeitig bleibt die Gangwahl beim Fahrer, was auf kurvigen Strecken und im Gefälle den Unterschied zu einem stufenlosen Getriebe ausmacht. Wie sich diese Bauart auf die Schlüsselzahl 78 im Führerschein auswirkt, klärt der Ratgeber zum Führerschein für den Can-Am Spyder.
Fahrwerk: Doppelquerlenker vorn, Brembo an allen drei Rädern
Vorn arbeitet eine Doppelquerlenker-Achse mit Querstabilisator und SACHS-Big-Bore-Dämpfern über 129 Millimeter Federweg, hinten ein Schwingarm mit SACHS-Dämpfer und 132 Millimeter Federweg. Der F3 Limited bekommt vorn eine einstellbare Vorspannung und hinten eine automatische Niveauregulierung, die das Fahrzeug bei Beladung und mit Beifahrer selbstständig auf Höhe hält.
Die Bremsanlage ist der stärkste Einzelposten am Fahrwerk. Vorn greifen Brembo-Vierkolben-Festsättel auf zwei 270-Millimeter-Scheiben, hinten ein Einkolben-Schwimmsattel auf eine ebenso große Scheibe. Betätigt wird alles über ein einziges Fußpedal, das die Kraft auf drei Räder verteilt. Ein Handbremshebel am Lenker existiert nicht, und genau daran gewöhnen sich Umsteiger vom Zweirad am längsten.
115 Millimeter Bodenfreiheit und ein langer Radstand
Mit 1.709 Millimetern Radstand liegt der F3 gleichauf mit dem Ryker, streckt sich in der Gesamtlänge aber auf 2.642 Millimeter beim F3-S und 2.820 Millimeter beim Limited. Die Sitzhöhe von 675 Millimetern liegt rund acht Zentimeter über dem Ryker, was der Cruiser-Sitzposition mit weit nach vorn gestellten Fußrasten geschuldet ist.
Die Bodenfreiheit von 115 Millimetern fällt 18 Millimeter großzügiger aus als beim Ryker. In der Praxis geht es dabei um Tiefgaragenrampen, Bordsteinkanten und die Schräge an der Tankstellenausfahrt. Für Schotterwege bleibt auch dieser Wert zu knapp.
Das Sicherheitspaket arbeitet gegen die Bauform
Ein dreirädriges Fahrzeug mit zwei Rädern vorn kippt in schnell gefahrenen Kurven eher, als dass es rutscht. Genau darauf zielt das Sicherheitspaket, das Can-Am beim F3 serienmäßig verbaut. Die Stabilitätskontrolle (SCS) greift ein, wenn die Fahrphysik am kurveninneren Rad die Bodenhaftung verliert, die Traktionskontrolle (TCS) regelt den Schlupf am angetriebenen Hinterrad, und das ABS verhindert das Blockieren an allen drei Rädern.
Der Berganfahrassistent (HHC) hält den Bremsdruck beim Anfahren am Berg für einen Moment, was bei über 400 Kilogramm Fahrzeugmasse ein spürbarer Komfortgewinn ist. Dazu kommt das elektronische Diebstahlschutzsystem D.E.S.S., das den Motorstart an einen codierten Schlüssel bindet. Diese Systeme lassen sich beim F3 nicht abwählen, sie gehören zur Serienausstattung jeder Variante.
Reifen in Sondergrößen: ein Kostenpunkt für später
Der F3 rollt vorn auf 165/55 R15 und hinten auf 225/50 R15, ab Werk mit XPS Roadster bereift. Beide Größen sind auf 15-Zoll-Felgen ausgelegt und im normalen Motorradreifenhandel unüblich, weil sie näher an Automobilgrößen liegen als an Motorradformaten.
Für die Unterhaltsrechnung heißt das: Die Auswahl an Ersatzreifen bleibt überschaubar, und der Preis pro Satz liegt über dem, was ein vergleichbar starkes Zweirad kostet, weil hier drei Reifen statt zwei getauscht werden. Wer ein gebrauchtes Fahrzeug übernimmt, sieht sich das Profil und das DOT-Datum deshalb genau an, bevor der Kaufpreis verhandelt ist.
F3-S oder F3 Limited: die eigentliche Kaufentscheidung
Die Motorwahl entfällt, die Ausstattungswahl entscheidet damit alles. Der F3-S ist die sportliche Auslegung: 408 Kilogramm trocken, Sport-Fahrmodus, LED-Scheinwerfer, Sport-Schalldämpfer, Geschwindigkeitsregelung und 24,4 Liter Stauraum. Preis: ab 26.399 Euro.
Der F3 Limited legt Hartschalen-Satteltaschen, ein Topcase, eine Beifahrer-Rückenlehne, Trittbretter, beheizte Griffe und ein Premium-Audiosystem mit sechs Lautsprechern obendrauf. Das Trockengewicht steigt auf 448 Kilogramm, der Stauraum auf 139,5 Liter, der Preis auf ab 31.599 Euro. Ein Detail überrascht dabei: Can-Am führt den Limited ausschließlich mit Eco-Modus, der Sport-Modus bleibt dem F3-S vorbehalten.
Die Rechnung ist damit klar umrissen. Rund 5.200 Euro Aufpreis kaufen 115 Liter zusätzlichen Stauraum, Wetterschutz und Komfort für den Beifahrer. Wer regelmäßig zu zweit mit Gepäck fährt, holt diesen Betrag über die Zubehörliste ohnehin nicht günstiger herein.
Der 10,25-Zoll-Touchscreen ist überall Serie
Can-Am stattet die gesamte F3-Reihe mit einem 10,25 Zoll großen Touchscreen aus, der BRP Connect und Apple CarPlay mitbringt. Navigation und Telefonie laufen darüber ohne zusätzliche Halterung am Lenker, was auf einem Fahrzeug ohne Verkleidungsfläche für Zubehörhalter ein echtes Argument ist.
Bedient wird das Display über Tasten am Lenker, damit die Eingabe mit Handschuhen funktioniert. Das Audiosystem des Limited spielt über sechs Lautsprecher, ergänzt um Radio, USB und Bluetooth. Beim F3-S bleibt es bei USB und Bluetooth ohne Lautsprecher, hier läuft der Ton über eine Gegensprechanlage im Helm.
Verbrauch, Tank und Tagesreichweite
Can-Am nennt 6,3 l/100 km für alle F3-Varianten. Mit dem 27-Liter-Tank ergibt das rechnerisch rund 428 Kilometer. Selbst mit einem realistischen Aufschlag für Sport-Modus, Beifahrer und Autobahn bleibt eine Tagesetappe von 300 Kilometern ohne Zwischenstopp machbar.
Damit liegt der F3 in einer anderen Liga als der Ryker, dessen 20-Liter-Tank rechnerisch bei 370 Kilometern endet. Für den Tourenbetrieb ist dieser Unterschied wichtiger, als die reinen Literzahlen vermuten lassen, weil die Planung einer Route mit Tankstopps auf offener Strecke immer den Fahrer zuerst betrifft.
Was auf dem F3 an Ausrüstung dazugehört
Ohne Verkleidung und ohne Dach trifft der Fahrtwind bei 115 PS ungefiltert. Ein Helm mit P/J-Doppelzulassung nach ECE 22.06 erlaubt es, im Ort und an der Ampel offen zu fahren, ohne den geprüften Zustand zu verlassen. Welche Bauformen das leisten und was sie kosten, zeigen unsere Einordnungen zum Schuberth C5 und zum LS2 FF901 Advant X.
Rechtlich gehört außerdem die Helmfrage geklärt, bevor das Fahrzeug in der Garage steht. Welche dreirädrigen Fahrzeuge unter § 21a Abs. 2 StVO fallen und wann ein angelegter Gurt die Pflicht aufhebt, steht im Ratgeber zur Helmpflicht beim Trike.
F3 im Vergleich mit Ryker und RT
| Modell | Leistung | Trockengewicht | Stauraum | Tank | Preis ab | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Can-Am Ryker | 37,3 / 61,1 kW | 270 / 280 kg | 7 l | 20 l | 11.099 € | 4,1 / 5 |
| Can-Am Spyder F3 | 85,8 kW | 408 kg (F3-S) | 24,4 l | 27 l | 26.399 € | 4,3 / 5 |
| Can-Am Spyder RT | 85,8 kW | 464 kg | 177 l | 26,5 l | 34.299 € | 4,5 / 5 |
Motorisch sind F3 und RT identisch. Der Unterschied liegt in Karosserie, Federung und Gepäck: Der RT bringt eine selbstregelnde Luftfederung hinten, 755 Millimeter Sitzhöhe und 177 Liter Stauraum mit und kostet rund 8.000 Euro mehr als der F3-S.
Fazit: der F3 ist der vielseitigste Spyder
Der Can-Am Spyder F3 sitzt an der richtigen Stelle der Baureihe. Er bringt den vollen 1330er-Dreizylinder samt Brembo-Bremsanlage, dynamischer Servolenkung und 10,25-Zoll-Display mit, ohne die Tourer-Karosserie des RT und dessen Gewicht mitzuschleppen. Für Fahrer, die einen kräftigen Cruiser mit zwei vollwertigen Sitzplätzen suchen und die Reichweite über 400 Kilometer schätzen, ist das die stimmigste Kombination im Programm.
Die Preisfrage entscheidet der Einsatzzweck. Der F3-S ab 26.399 Euro passt für Ausfahrten zu zweit mit leichtem Gepäck. Wer regelmäßig mit Koffern unterwegs ist, kalkuliert direkt den F3 Limited ab 31.599 Euro und nimmt den fehlenden Sport-Modus in Kauf. Wer den Einstieg in die Klasse L5e günstiger sucht, findet ihn beim Can-Am Ryker für weniger als die Hälfte. Vor dem Kauf gehört in jedem Fall die Beitragsfrage geklärt, dazu liefert unser Ratgeber zur Trike-Versicherung die Grundlagen.
Häufige Fragen
Was kostet ein Can-Am Spyder F3?
Can-Am führt den F3-S ab 26.399 Euro UVP, den F3 Limited ab 31.599 Euro und die Limited Special Series ab 33.599 Euro, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Fracht, Zulassung und Zubehör kommen hinzu. Ein Basis-F3 unterhalb des F3-S steht 2026 nicht mehr in der deutschen Modellübersicht.
Was ist der Unterschied zwischen Spyder F3-S und F3 Limited?
Der F3-S ist die sportliche Ausführung mit Sport-Fahrmodus, 24,4 Litern Stauraum und 408 Kilogramm Trockengewicht. Der F3 Limited bringt Hartschalenkoffer, Topcase, Beifahrer-Rückenlehne, Trittbretter, beheizte Griffe und ein Sechs-Lautsprecher-Audiosystem mit, wiegt 448 Kilogramm und bietet 139,5 Liter Stauraum. Der Preisunterschied beträgt rund 5.200 Euro.
Welchen Führerschein brauche ich für den Can-Am Spyder F3?
In Deutschland genügt die Fahrerlaubnis der Klasse B. Nach § 6 Abs. 3a FeV berechtigt sie im Inland zum Führen dreirädriger Kraftfahrzeuge, bei mehr als 15 kW Motorleistung allerdings erst ab 21 Jahren. Der F3 leistet 85,8 kW und liegt weit darüber, die Altersgrenze gilt also in jedem Fall. Die Berechtigung endet an der deutschen Grenze.
Hat der Can-Am Spyder F3 eine Kupplung?
Einen Kupplungshebel gibt es nicht. Der F3 fährt mit der 6-Gang-Halbautomatik SE6, bei der über eine Wippe am linken Lenkerende hoch- und heruntergeschaltet wird. Die Kupplung betätigt die Elektronik, im Stand legt das Getriebe selbstständig den Leerlauf ein. Ein Rückwärtsgang gehört dazu.
Wie viel verbraucht der Can-Am Spyder F3?
Can-Am nennt 6,3 l/100 km und 155 g/km CO₂ für alle F3-Varianten. Bei 27 Litern Tankinhalt ergibt das rechnerisch rund 428 Kilometer Reichweite. Im Sport-Modus und mit Beifahrer liegt der reale Verbrauch darüber, für eine Tagesetappe von 300 Kilometern bleibt trotzdem Reserve.
Wie viel Gepäck passt auf den Spyder F3?
Der F3-S bietet 24,4 Liter im Frontstaufach, der F3 Limited kommt mit Hartschalenkoffern und Topcase auf 139,5 Liter. Die maximale Zuladung liegt bei 199 Kilogramm und umfasst Fahrer, Beifahrer und Gepäck zusammen. Bei zwei erwachsenen Personen mit Ausrüstung bleibt für Gepäck entsprechend wenig Spielraum.
Ist auf dem Can-Am Spyder F3 ein Helm Pflicht?
Ja. Der F3 ist ein offenes dreirädriges Kraftfahrzeug mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h und fällt damit unter § 21a Abs. 2 StVO. Sicherheitsgurte hat er nicht, die Gurt-Ausnahme greift also nicht. Die Helmpflicht gilt für Fahrer und Beifahrer gleichermaßen.
Was leistet die dynamische Servolenkung beim F3?
Die DPS unterstützt die Lenkbewegung elektronisch und passt den Grad der Unterstützung an die Geschwindigkeit an. Bei niedrigem Tempo und beim Rangieren fällt sie kräftig aus, mit steigender Geschwindigkeit nimmt sie ab, damit die Rückmeldung erhalten bleibt. Bei über 400 Kilogramm Fahrzeugmasse ist das ein Komfortmerkmal mit spürbarer Wirkung.
Was ist die Limited Special Series?
Die Limited Special Series baut auf dem F3 Limited auf und ergänzt Lenker mit kurzer Griffdistanz, eine verstellbare Fahrer-Rückenlehne, einen Komfortsitz, einen Topcase-Träger, eine Rückfahrkamera und Felgen in RIDGE Carbon Black. Can-Am ruft dafür ab 33.599 Euro auf, rund 2.000 Euro über dem Limited.
Kann der Spyder F3 einen Anhänger ziehen?
Can-Am weist auf der deutschen Modellseite keine Anhängelast für den F3 aus. Ob und mit welcher Stützlast ein Anhänger zulässig ist, steht verbindlich in den Fahrzeugpapieren des konkreten Fahrzeugs. Die fahrerlaubnisrechtliche Seite dieser Frage behandelt unser Ratgeber zum Trike mit Anhänger.