Givi V47 Monokey

Topcase · Givi

Givi V47 Monokey (Topcase)

  • 10 kg maximale Zuladung laut Givi, mehr als das Dreifache der Monolock-Cases mit gleichem Volumen
  • 47 Liter fassen laut Givi zwei Integralhelme, die Gewichtsgrenze steht diesmal nicht im Weg
  • Monokey-Verriegelung: öffnen, schließen, abschließen und abnehmen mit einem Schlüssel und einer Hand
  • Adapterplatte und Träger sind separat zu kaufen, der Endpreis liegt deutlich über dem Casepreis
  • Kostet bei Amazon 212,30 €, das gleich große Givi B47 Blade 135,50 € (Amazon-Preise: Stand 18.10.2026, 17:37 MESZ · Details)

Amazon-Preis: Stand 18.10.2026, 17:37 MESZ, inkl. MwSt., ohne Gewähr · Details

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Rezension der trike-magazin.de-Redaktion · Veröffentlicht am 9. September 2026

Technische Daten

Produkttyp Topcase aus Kunststoff, abnehmbar
Volumen 47 Liter
Befestigungssystem Givi Monokey, Adapterplatte separat erhältlich
Maximale Zuladung 10 kg laut Givi (Systemgrenze Monokey)
Leergewicht 4,4 kg laut Produktangaben (9,72 lb)
Außenmaße 589 × 450 × 320 mm (L × B × H)
Helmkapazität laut Hersteller zwei Integralhelme
Material Kunststoff, Deckelblende in Carbon-Optik
Reflektoren rot
Verschluss Monokey-Riegelsystem, einhändig bedienbar
Schlüssel ein Schlüssel für Deckel und Trägerverriegelung
Trägerkompatibilität Givi, Five Stars und SW-Motech laut Händlerangabe
Adapterplatte fahrzeugspezifische oder universelle Monokey-Platte, separat
Variante dieser Listung V47NNA (Carbon-Optik-Blende, rote Reflektoren)
Weitere Varianten V47N, V47NN sowie V47NT / V47NNT Tech mit Aluminium-Blende
Aerodynamik schlanke Form laut Givi auf moderne Motorräder ausgelegt
Gesamtgewicht voll beladen 14,4 kg (Leergewicht plus maximale Zuladung)

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 10 kg Zuladung lösen das Kernproblem der Monolock-Klasse: Zwei Klapphelme, ein Wocheneinkauf oder Werkzeug passen jetzt auch beim Gewicht hinein
  • Die Monokey-Verriegelung greift zweifach, sie sichert den Deckel und die Verbindung zum Träger über denselben Schlüssel
  • Bedienung mit einer Hand, was mit Handschuhen und einem Helm im Arm den Unterschied macht
  • 47 Liter nehmen laut Givi zwei Integralhelme auf, die Volumenangabe steht ohne Gewichtsvorbehalt
  • Die Deckelblende in Carbon-Optik und rote Reflektoren gehören zur Serienausstattung, ein Lackierset entfällt
  • Kompatibel mit Trägern von Givi, Five Stars und SW-Motech laut Händlerangabe, das erweitert die Auswahl beim Aufbau

Das spricht dagegen

  • Adapterplatte und Träger fehlen im Lieferumfang, der Kaufpreis des Case beschreibt nur einen Teil der Rechnung
  • 4,4 kg Leergewicht liegen deutlich über einem Monolock-Case, voll beladen hängen 14,4 kg am Heck
  • Für Trike-Umbauten gibt es keine fahrzeugspezifischen Monokey-Träger, es bleibt der Weg über eine universelle Platte auf vorhandener Trägerfläche
  • Spürbarer Aufpreis gegenüber dem gleich großen B47 Blade, bevor Platte und Träger dazukommen
  • Givi weist zum V47 keine geprüfte Dichtigkeitszahl aus, wie sie beim B47 Blade mit über 20 Litern Niederschlag pro Minute genannt wird

Bewertung im Detail

Volumen & Stauraum 4,5
Zuladung & System 4,5
Montage & Zubehörkosten 3,0
Preis-Leistung 3,5

Gesamtwertung: 3,9 / 5

Wer die Rezension zum Givi B47 Blade gelesen hat, kennt den Widerspruch schon: 47 Liter Volumen für zwei Integralhelme, dazu 3 Kilogramm erlaubte Zuladung. Das Givi V47 fasst genauso viel und darf 10 Kilogramm tragen. Es kostet bei Amazon 212,30 € (Amazon-Preis: Stand 18.10.2026, 17:37 MESZ · Details) und verlangt dafür eine Umstellung, die über den Casepreis hinausgeht. Grundlage der Einordnung sind die Givi-Produktangaben zum V47, die Händlerdaten zu Maßen, Gewicht und Lieferumfang sowie der direkte Vergleich mit den Monolock-Cases derselben Größe.

Gleiches Volumen, dreifache Zuladung

Zwei Cases mit identischem Fassungsvermögen unterscheiden sich um den Faktor 3,3 beim erlaubten Gewicht. Diese Zahl beschreibt den kompletten Unterschied zwischen den beiden Givi-Systemen.

BeladungGewichtB47 Blade (3 kg)V47 Monokey (10 kg)
Ein Klapphelm1,6 bis 1,8 kgpasstpasst
Zwei Klapphelme3,2 bis 3,6 kgzu schwerpasst
Helm plus Regenkombi und Handschuheca. 2,5 kgpasstpasst
Wocheneinkauf für zwei Personen4 bis 8 kgzu schwerpasst
Werkzeugrolle plus Ersatzteile5 bis 7 kgzu schwerpasst
Laptop, Aktentasche, Wechselkleidungca. 6 kgzu schwerpasst

Die Grenze von 3 Kilogramm trifft in der Praxis fast jeden, der mehr als Helm und Regenzeug transportiert. Ein Schuberth C5 wiegt allein rund 1,6 Kilogramm, zwei davon sprengen die Monolock-Grenze. Beim V47 bleibt danach noch Luft für Regenkombi, Handschuhe und Sturmhauben.

Der Grund für den Unterschied sitzt in der Verriegelung und in der Adapterplatte. Ausschlaggebend ist dabei weniger das ruhende Gewicht als die Kraft, die beim Überfahren einer Bordsteinkante auf die Schraubpunkte wirkt. Bei 10 Kilogramm Ladung und einer kräftigen Bodenwelle wirken kurzzeitig ein Vielfaches davon, und genau dafür ist das Monokey-System ausgelegt.

Der Preis steht nicht komplett im Kauf-Kasten

Die Händlerangabe zum V47 ist an dieser Stelle deutlich: Das Case benötigt eine fahrzeugspezifische oder universelle Monokey-Montageplatte, die separat zu kaufen ist. Beim B47 Blade liegt die Monolock-Platte im Karton, hier gehört sie zur Nachrechnung.

PostenB47 BladeV47 Monokey
Case135,50 €212,30 €
Adapterplatteim Lieferumfangseparat zu kaufen
Trägervorhandener Gepäckträger genügtfahrzeugspezifisch, 80 bis 200 € je Modell
Zuladung3 kg10 kg

Amazon-Preise: Stand 18.10.2026, 17:37 MESZ · Details

Wer bereits eine tragfähige Fläche am Heck hat, kommt mit Case und Platte aus. Wer bei null anfängt und ein Serienmotorrad fährt, landet schnell im dreistelligen Zusatzbereich. Diese Rechnung gehört vor den Kauf, damit die Zuladung nicht doppelt bezahlt wird.

4,4 Kilogramm, bevor etwas drin liegt

Das V47 wiegt laut Produktangaben 4,4 Kilogramm leer. Beim B47 Blade weist Givi das Eigengewicht in den Produktangaben gar nicht aus, in der Klasse liegen Monolock-Cases erfahrungsgemäß darunter. Für das V47 heißt die Rechnung: 4,4 Kilogramm Case plus 10 Kilogramm Ladung ergeben 14,4 Kilogramm am Heck.

Diese Zahl ist die wichtigere von beiden, denn sie muss der Träger aufnehmen. Die Zuladungsangabe des Cases beschreibt die Systemgrenze von Monokey. Was der Aufbau darunter erlaubt, gibt der Fahrzeug- oder Trägerhersteller vor, und dieser Wert liegt manchmal niedriger. Bei einem Trike-Umbau, dessen Heckplatte in Eigenregie entstand, kennt die Grenze niemand außer dem, der sie gebaut hat.

Monokey am Trike: die Trägerfrage

An einem Serienmotorrad ist der Weg klar. Givi entwickelt für jedes gängige Modell einen eigenen Träger, darauf kommt die Monokey-Platte, darauf das Case. Für Motorrad-Trikes gibt es diese Träger nicht, weil ein Rewaco oder ein Harley-Umbau nie in der Stückzahl gebaut wird, die einen eigenen Träger rechtfertigt.

Der praktikable Weg führt über eine universelle Monokey-Platte, die auf die vorhandene Trägerfläche geschraubt wird. Drei Punkte entscheiden dann darüber, ob das trägt:

Ein Vorteil kommt der Sache entgegen: Die Heckpartie eines Trikes ist breiter und tragfähiger als jedes Motorradheck. Wo am Zweirad ein schmaler Gepäckträger sitzt, steht am Trike oft eine durchgehende Platte zur Verfügung. Laut Händlerangabe ist das V47 zusätzlich mit Trägern von Five Stars und SW-Motech kompatibel, was die Auswahl beim Aufbau erweitert.

Warum das Fahrverhalten am Trike weniger empfindlich ist

An einem Motorrad verändert jedes Kilogramm hinter der Hinterachse die Balance. Die Front wird leichter, und bei hohem Tempo kann Pendeln entstehen. Aus diesem Grund begrenzen Zweirad-Hersteller die Hecklast eng.

Ein Trike mit zwei Hinterrädern verhält sich anders. Die Spur der Hinterachse stabilisiert das Fahrzeug, Lenkimpulse aus dem Heck laufen ins Leere. Was bleibt, ist die Statik der Verschraubung. Deshalb ist das V47 am Trike die technisch passendere Wahl als am Zweirad: Die Fläche ist da, die Tragfähigkeit ist da, und das Fahrverhalten quittiert die zusätzlichen Kilogramm gelassener.

Wer noch mehr transportieren möchte, verteilt die Last, statt ein Case auszureizen. Eine wasserdichte Hecktasche wie der SW-Motech Drybag 350 nimmt 35 Liter zusätzlich auf und verteilt das Gewicht über vier Gurte. Für größere Mengen kommt ein Anhänger hinter dem Trike in Betracht, der eigene Regeln mitbringt.

Die Verriegelung, die dem System den Namen gibt

Monokey beschreibt genau das, was der Name sagt: ein Schlüssel für alles. Der Deckel wird damit geöffnet und abgeschlossen, und derselbe Schlüssel löst die Verbindung zwischen Case und Träger. Das Case rastet beim Aufsetzen selbstständig ein und verriegelt sich sowohl geschlossen als auch am Träger.

Im Alltag zählt vor allem die einhändige Bedienung. Mit Handschuhen an den Händen, einem Helm im Arm und Regen von oben ist jeder Handgriff weniger ein echter Gewinn. Wer regelmäßig am Straßenrand hantiert, merkt diesen Unterschied schneller als jede Volumenangabe.

Sicherheitsseitig gilt für Kunststoff-Topcases dasselbe wie überall: Das Schloss hält Gelegenheitszugriffe ab. Ein Helm ist darin über Nacht schlechter aufgehoben als in der Wohnung, für den Einkauf während einer Kaffeepause reicht es aus.

Recht: Ladungssicherung und Kennzeichen

Zwei Vorschriften betreffen jedes Topcase unmittelbar. Nach § 22 Absatz 1 StVO muss Ladung so verstaut und gesichert sein, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutscht, umfällt, hin- und herrollt oder herabfällt. Bei 10 Kilogramm zulässiger Zuladung wiegt das schwerer als bei einem 3-Kilogramm-Case, weil mehr Masse auch mehr Bewegungsenergie bedeutet. Schwere Teile gehören nach unten und nah an die Adapterplatte, der restliche Raum wird ausgefüllt.

Die zweite Vorschrift betrifft die Sicht nach hinten. Nach § 12 Absatz 2 FZV darf ein Kennzeichenschild nicht verdeckt sein, und nach § 12 Absatz 8 FZV muss das hintere Kennzeichen in einem Winkelbereich von je 30 Grad beiderseits der Fahrzeuglängsachse aus mindestens 20 Metern lesbar bleiben. Ein Topcase sitzt über dem Kennzeichen und bleibt deshalb meist unkritisch. Verdeckt ein Ladungsträger das Kennzeichen doch teilweise oder vollständig, verlangt § 12 Absatz 10 FZV eine Wiederholung des Kennzeichens, wobei eine Abstempelung entfällt. Rechtsstand: 9. September 2026.

Dazu kommt die Zuladung des Fahrzeugs selbst. Die zulässige Gesamtmasse steht in den Fahrzeugpapieren, und Fahrer, Sozius und Gepäck zusammen müssen darunter bleiben. Bei einem Trike mit zwei Personen ist der Spielraum kleiner, als die breite Heckpartie vermuten lässt.

Wo das V47 gegen die Monolock-Klasse steht

ModellVolumenZuladungPlatte dabeiPreis
Givi E300N230 l3 kgjaab 66,13 €
SW-Motech Drybag 35035 lkeine AngabeGurte statt Platteab 80 €
Shad SH3939 l3 kgjaab 116,59 €
Givi B47 Blade47 l3 kgjaab 135,50 €
Givi V47 Monokey47 l10 kgnein212,30 €

Amazon-Preise: Stand 18.10.2026, 17:37 MESZ · Details

Die Tabelle zeigt, wo der Aufpreis hingeht. Zwischen 30 und 47 Litern bezahlt man bei Monolock ausschließlich Volumen, die Zuladung bleibt bei 3 Kilogramm konstant. Der Sprung auf das V47 kauft keine zusätzlichen Liter, er kauft 7 Kilogramm mehr Tragfähigkeit, dazu kommt die Platte.

Für wen sich das V47 rechnet

Es rechnet sich für Trike-Fahrer mit tragfähiger Heckfläche, die regelmäßig zu zweit unterwegs sind und zwei Helme wegschließen wollen. Es rechnet sich für alle, die das Fahrzeug für Einkäufe nutzen, weil ein Wocheneinkauf jede Monolock-Grenze reißt. Und es rechnet sich für Tourenfahrer, die Werkzeug und Ersatzteile dabeihaben.

Weniger passend ist es für Fahrer, die ausschließlich Helm und Regenzeug transportieren. Dafür genügen 3 Kilogramm, und das gleich große B47 Blade mit beiliegender Platte kostet spürbar weniger. Weniger passend ist es außerdem dort, wo keine tragfähige Fläche existiert, denn die Zusatzkosten für Platte und Träger können den Casepreis erreichen.

Alternativen im Vergleich

ModellVolumenZuladungLeergewichtPreisBewertung
Givi V47 Monokey47 l10 kg4,4 kg212,30 €3,9
Givi B47 Blade47 l3 kgkeine Angabeab 135,50 €4,0
Shad SH3939 l3 kgkeine Angabeab 116,59 €3,9
SW-Motech Drybag 35035 lkeine Angabe1,2 kgab 80 €4,0

Amazon-Preise: Stand 18.10.2026, 17:37 MESZ · Details

Fazit

Das Givi V47 löst genau das Problem, an dem die Monolock-Cases scheitern. 47 Liter bei 10 Kilogramm Zuladung heißt: zwei Klapphelme, ein Wocheneinkauf oder eine Werkzeugrolle, ohne dass die Systemgrenze im Weg steht. Die Monokey-Verriegelung arbeitet einhändig mit einem Schlüssel, und am breiten Heck eines Trikes ist die Baugröße von 589 Millimetern unkritisch.

Bezahlt wird das mit einer Rechnung, die über den Kauf-Kasten hinausgeht. Adapterplatte und Träger kommen dazu, das Leergewicht liegt bei 4,4 Kilogramm, und voll beladen hängen 14,4 Kilogramm über der Hinterachse, die der Aufbau tragen muss. Wer nur Helm und Regenzeug wegschließt, fährt mit dem günstigeren B47 Blade und beiliegender Platte besser. Wer die Tragfähigkeit wirklich braucht, findet das V47 bei Amazon*.

Häufige Fragen

Wie viel Zuladung verträgt das Givi V47?

10 Kilogramm laut Givi. Dieser Wert gilt für das Monokey-System und beschreibt, welche Last die Verriegelung und die Adapterplatte im Fahrbetrieb sicher aufnehmen. Damit liegt das V47 mehr als dreifach über den 3 Kilogramm der Monolock-Cases, die dasselbe Volumen bieten. Zwei Klapphelme mit zusammen rund 3,4 Kilogramm sind damit unkritisch, ebenso ein Wocheneinkauf.

Was ist der Unterschied zwischen Givi Monokey und Monolock?

Die Zuladung und die Art der Befestigung. Monolock arbeitet mit einer Universalplatte, die auf einen vorhandenen Gepäckträger geschraubt wird, und endet bei 3 Kilogramm. Monokey verlangt eine eigene Adapterplatte auf einem meist fahrzeugspezifischen Träger und erlaubt 10 Kilogramm. Beim gleichen Volumen von 47 Litern kostet das V47 spürbar mehr als das B47 Blade, dazu kommen Platte und Träger.

Ist eine Adapterplatte beim Givi V47 dabei?

Nein. Die Händlerangabe nennt ausdrücklich eine fahrzeugspezifische oder universelle Monokey-Montageplatte, die separat zu kaufen ist. Das ist der wesentliche Unterschied zum B47 Blade, bei dem die Monolock-Platte im Karton liegt. Wer den Endpreis kalkuliert, rechnet die Platte und je nach Fahrzeug einen Träger dazu.

Passt das Givi V47 auf ein Trike?

Wenn eine ausreichend große, ebene und tragfähige Fläche am Heck vorhanden ist, ja. Für Trike-Umbauten gibt es keine fahrzeugspezifischen Monokey-Träger, weil Givi diese für Serienmotorräder entwickelt. Es bleibt der Weg über eine universelle Monokey-Platte, die auf den vorhandenen Gepäckträger geschraubt wird. Deren Schraubpunkte und die Trägerfläche müssen die 14,4 Kilogramm aus Leergewicht und voller Zuladung aufnehmen.

Wie viel wiegt das Givi V47 leer?

4,4 Kilogramm laut den Produktangaben zu dieser Listung (9,72 Pfund). Das ist deutlich mehr als bei einem Monolock-Case und erklärt sich aus der stärkeren Verriegelung und der stabileren Schale, die 10 Kilogramm Zuladung tragen müssen. Voll beladen hängen damit 14,4 Kilogramm über der Hinterachse.

Passen zwei Helme in das Givi V47?

Givi gibt zwei Integralhelme an. Anders als bei den Monolock-Cases steht diese Angabe hier ohne Gewichtsvorbehalt, denn zwei Klapphelme mit je 1,6 bis 1,8 Kilogramm bleiben mit rund 3,4 Kilogramm weit unter der 10-Kilogramm-Grenze. Bei montierter Sprechanlage und ausgefahrener Sonnenblende wird es im Volumen enger als die nackte Schale vermuten lässt.

Welche Varianten des Givi V47 gibt es?

Givi führt die Reihe in mehreren Ausführungen. Die hier gelistete V47NNA trägt eine Deckelblende in Carbon-Optik und rote Reflektoren. Daneben stehen V47N und V47NN sowie die Tech-Ausführungen V47NT und V47NNT mit Aluminium-Blende. Volumen, Maße, Zuladung und Befestigung sind über alle Varianten gleich, es unterscheiden sich Blende und Farbgebung.

Was kostet das Givi V47 insgesamt?

Das Case selbst kostet bei Amazon 212,30 €. Dazu kommt eine Monokey-Adapterplatte und, sofern noch keine Trägerfläche vorhanden ist, ein Träger. Für Serienmotorräder liegen fahrzeugspezifische Träger je nach Modell zwischen 80 und 200 Euro. Wer bereits einen passenden Aufbau hat, kommt mit Case und Platte aus. (Amazon-Preis: Stand 18.10.2026, 17:37 MESZ · Details)

Ist das Givi V47 wasserdicht?

Givi beschreibt das Case als wasserabweisend, weist zum V47 aber keine geprüfte Niederschlagszahl aus, wie sie beim B47 Blade mit über 20 Litern pro Minute genannt wird. Der Deckel schließt umlaufend auf einer Dichtung. Für Papiere und Elektronik lohnt eine zusätzliche Tüte, weil beim Öffnen im Regen Wasser vom Deckel nach innen läuft.

Wie sichere ich Gepäck im Topcase richtig?

Nach § 22 Absatz 1 StVO muss Ladung so verstaut und gesichert sein, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung weder verrutscht noch umfällt oder herabfällt. Im Case heißt das: schwere Teile nach unten und nah an die Adapterplatte, den restlichen Raum ausfüllen. Beim V47 ist das wichtiger als bei kleinen Cases, weil 10 Kilogramm auch entsprechend viel Bewegungsenergie mitbringen. Rechtsstand: 9. September 2026.

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