Technische Daten
| Bauzeit | erste Generation 2020 bis 2025; überarbeitetes Modell 2026 seit Mai 2026 im Handel |
|---|---|
| Varianten | Tricity 300 und Tricity 300 Airbag (Modell 2026) |
| Fahrzeugklasse | dreirädriges Kraftfahrzeug (L5e), Vorderspur 470 mm laut ADAC-Fahrbericht |
| Motor | Blue-Core-Einzylinder, Viertakter, 292 cm³, vier Ventile, eine obenliegende Nockenwelle, flüssigkeitsgekühlt, Einspritzung |
| Bohrung × Hub | 70 × 75,9 mm, Verdichtung 10,9 : 1 |
| Leistung | 21 kW (28 PS) bei 7.250 min⁻¹; erste Generation 20,6 kW |
| Drehmoment | 29 Nm bei 5.750 min⁻¹ |
| Getriebe | CVT-Automatik mit Fliehkraftkupplung und Keilriemen, kein Kupplungshebel |
| Höchstgeschwindigkeit | 126 km/h (ADAC) |
| Verbrauch | 3,3 l/100 km, CO₂ 76 g/km; 3,7 l/100 km im ADAC-Fahrbericht |
| Tankinhalt | 13 Liter, davon 3 Liter Reserve |
| Abgasnorm | Euro 5+ (Modell 2026), Euro 5 (erste Generation) |
| Vorderradaufhängung | Leaning Multi Wheel mit Parallelogramm-Gestänge und doppelten Teleskopgabeln, Federweg 100 mm |
| Hinterradaufhängung | Triebsatzschwinge, Federweg 84 mm |
|---|---|
| Bremsen | drei Scheiben mit 267 mm, Unified Brake System (UBS), Parkbremse |
| Assistenzsysteme | Kurven-ABS mit Sechs-Achsen-IMU, Traktionskontrolle, Notbremssignal, Standing Assist System (Modell 2026) |
| Airbag | nur Tricity 300 Airbag: im Frontstaufach unter dem Lenker, löst bei Frontalaufprall aus |
| Reifen | vorn zweimal 120/70-14, hinten 140/70-14 (14-Zoll-Räder) |
| Maße | Länge 2.250 mm, Breite 815 mm, Höhe 1.470 mm, Radstand 1.595 mm, Bodenfreiheit 130 mm |
| Sitzhöhe | 795 mm |
| Gewicht | 240 kg fahrbereit, mit Airbag 242 kg; erste Generation 239 kg (ADAC) |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 411 kg (ADAC-Katalog, erste Generation) |
| Stauraum | 45 Liter unter der Sitzbank, Platz für zwei Helme |
| Cockpit | 4,2-Zoll-Farb-TFT und 2,8-Zoll-LCD, Garmin StreetCross über die App Yamaha MyRide, USB-C (5 V / 3 A), Smart Key |
| Farben | Milky White, Zen Green, Power Grey |
| Preise Modell 2026 | 9.999 € (Standard) und 10.799 € (Airbag) inklusive Nebenkosten laut Motorrad & Reisen; ein Yamaha-Händler nennt 9.199 € und 9.999 € |
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Umfangreiches Sicherheitspaket: Kurven-ABS mit IMU, Traktionskontrolle, Notbremssignal und optional ein Airbag
- Mit 240 kg rund 40 Kilogramm leichter als Metropolis SW und Piaggio MP3 530
- Sparsam: 3,3 l/100 km nach Werksangabe, rund 390 Kilometer Reichweite
- 45 Liter unter der Sitzbank reichen für zwei Helme
- Standing Assist und Parkbremse halten den Roller im Stand aufrecht
- Mit Klasse B ab 21 fahrbar, auch mit Schlüsselzahl 78
Das spricht dagegen
- Mit 21 kW und 126 km/h Spitze bleibt auf der Autobahn kaum Reserve
- Kein Rückwärtsgang, bei 240 kg wird mit Muskelkraft rangiert
- Der ADAC-Fahrbericht kritisiert einen im Verhältnis zur Sitzhöhe recht tiefen Lenker und die hohe Sitzposition
- Der Airbag wirkt nur bei Frontalaufprall und muss nach dem Auslösen beim Händler ersetzt werden
- Zubehör der ersten Generation wie Topcase-Halter passt nicht automatisch am neu gestalteten Modell 2026
Der Tricity 300 ist Yamahas großer Dreirad-Roller und seit 2020 die Alternative zu Piaggio MP3 und Peugeot Metropolis. Zum Modell 2026 hat Yamaha ihn gründlich überarbeitet: neue Front, neues Cockpit mit Navigation, Kurven-ABS mit Sechs-Achsen-IMU und erstmals eine Version mit Airbag. Grundlage dieser Einordnung sind die Modelldaten von 1000PS und ADAC, der Bericht von Motorrad & Reisen zum Modell 2026, der ADAC-Fahrbericht vom Februar 2026 und der Test der Airbag-Version auf motorradtest.de.
Das Modell 2026: was Yamaha geändert hat
Die erste Generation kam 2020 auf den Markt und lief bis 2025. Das Modell 2026 ist laut Motorrad & Reisen seit Mai 2026 im Handel. Optisch fällt die neue Front im City-SUV-Stil auf, mit dreifachen LED-Positionsleuchten und einem waagerechten LED-Rücklicht. Technisch sind die Neuerungen größer, als die Motordaten vermuten lassen:
| Merkmal | Erste Generation (2020 bis 2025) | Modell 2026 |
|---|---|---|
| Leistung | 20,6 kW | 21 kW (28 PS) |
| Abgasnorm | Euro 5 | Euro 5+ |
| ABS | ABS | Kurven-ABS mit Sechs-Achsen-IMU |
| Cockpit mit Navigation | nein | 4,2-Zoll-TFT plus 2,8-Zoll-LCD, Garmin StreetCross |
| Airbag | nein | als Tricity 300 Airbag |
| Gewicht | 239 kg (ADAC) | 240 kg, mit Airbag 242 kg |
Traktionskontrolle und Standing Assist hatte laut ADAC-Katalog schon die erste Generation. Wer einen gebrauchten Tricity 300 sucht, bekommt also das Grundkonzept, verzichtet aber auf Kurven-ABS, Navigation und Airbag.
Leaning Multi Wheel: zwei Vorderräder, die sich neigen
Yamaha nennt das Prinzip Leaning Multi Wheel, dieselbe Technik steckt im Motorrad Niken. Ein Parallelogramm-Gestänge hält die beiden Vorderräder parallel, jedes Rad wird von einer doppelten Teleskopgabel geführt. Die Vorderräder neigen sich mit dem Roller in die Kurve, vorn stehen zwei Aufstandsflächen auf der Straße. motorradtest.de schreibt, nach ein paar Kilometern denke man gar nicht mehr darüber nach, und hebt das Vertrauen auf nasser Fahrbahn und schlechten Straßen hervor. Der ADAC beschreibt das Handling als relativ einfach und das Kurvenverhalten als stabil.
Die Vorderspur von 470 Millimetern liegt laut ADAC-Fahrbericht knapp über der Grenze von 460 Millimetern. Damit gilt der Tricity 300 als dreirädriges Kraftfahrzeug, der kleine Tricity 125 mit 380 Millimetern dagegen als Kraftrad. Wie knapp das ausgeht, zeigt der Ratgeber zum Motorrad mit drei Rädern vorne. Die Technik dahinter erklärt der Ratgeber zum Dreirad mit Neigetechnik.
Motor: 21 kW für die Stadt und die Landstraße
Der Blue-Core-Einzylinder mit 292 cm³, vier Ventilen und Flüssigkeitskühlung leistet im Modell 2026 21 kW (28 PS) bei 7.250 Umdrehungen und 29 Nm bei 5.750 Umdrehungen. Die Kraft geht über eine CVT-Automatik mit Fliehkraftkupplung ans Hinterrad. Der ADAC nennt 126 km/h Höchstgeschwindigkeit.
240 Kilogramm geteilt durch 21 kW ergibt rund 11,4 Kilogramm je Kilowatt, beim Peugeot Metropolis SW sind es rund 10,8. Der Tricity 300 ist damit der gemütlichste der großen Dreirad-Roller. motorradtest.de beschreibt eine sanfte Beschleunigung ohne Aggressivität, passend für die Stadt, für sportliches Fahren eher unauffällig. Für Pendelstrecken und Landstraßen reicht das gut. Auf der Autobahn ist bei 126 km/h wenig Luft, was Dreiräder dort beachten müssen, steht im Ratgeber Trike auf der Autobahn.
Sicherheit: Kurven-ABS, UBS und Standing Assist
Gebremst wird mit drei Scheiben von je 267 Millimetern. Das Unified Brake System verteilt die Bremskraft auf Vorder- und Hinterräder, das neue Kurven-ABS nutzt eine Sechs-Achsen-IMU und verhindert laut Yamaha blockierende Räder auch in Schräglage. Dazu kommen die Traktionskontrolle und ein Notbremssignal, das bei einer Vollbremsung automatisch die Warnblinker einschaltet.
Im Stand hilft das Standing Assist System. Laut ADAC wird es unter 10 km/h per Taste aktiviert, blockiert die Neigung der Vorderradaufhängung und hält den Roller aufrecht. An der Ampel bleiben die Füße auf dem Trittbrett. Dazu kommt eine Parkbremse. Einen Rückwärtsgang gibt es nicht, bei 240 Kilogramm ist das Rangieren aber leichter als bei den schwereren Konkurrenten. Welche Dreirad-Roller rückwärts fahren können, zeigt der Ratgeber zum Dreirad-Roller mit Rückwärtsgang.
Tricity 300 Airbag: was der Airbag leistet
Mit dem Tricity 300 Airbag bringt Yamaha laut Motorrad & Reisen das erste Airbag-System der Firmengeschichte. Er sitzt im vorderen Staufach unter dem Lenker und löst bei Frontalkollisionen aus. Nach einer Auslösung muss die Einheit beim Händler ersetzt werden. Das Mehrgewicht beträgt 2 Kilogramm, der Aufpreis rund 800 Euro.
Der Airbag ergänzt die Schutzkleidung. Laut Motorrad & Reisen löst er bei Frontalkollisionen aus, für Stürze und seitliche Unfälle bleiben Helm, Jacke und Protektoren entscheidend. Die Helmpflicht nach § 21a Abs. 2 StVO gilt für den Tricity 300 wie für jedes offene Dreirad, mit oder ohne Airbag. Einzelheiten stehen im Ratgeber zur Helmpflicht beim Trike.
Cockpit, Navigation und Smart Key
Das neue Cockpit teilt die Informationen auf zwei Anzeigen auf: links ein 2,8-Zoll-LCD mit den Fahrdaten, rechts ein 4,2-Zoll-Farb-TFT für Konnektivität und Navigation. Über die App Yamaha MyRide läuft Garmin StreetCross mit kostenloser Echtzeit-Navigation und Verkehrsinformationen, dazu Musik, Anrufe und Nachrichten vom Smartphone. Ein USB-C-Anschluss mit 5 Volt und 3 Ampere lädt das Telefon. Gestartet wird schlüssellos per Smart Key, eine Sitzheizung ist laut Motorrad & Reisen verfügbar.
Wer telefonieren oder Navigationsansagen hören will, braucht dafür eine Sprechanlage im Helm. Ein kompaktes Einsteigermodell ist das Cardo Spirit HD, für Gruppenfahrten das Cardo Packtalk Edge.
Stauraum und Topcase
Unter der Sitzbank liegen laut Motorrad & Reisen 45 Liter, genug für zwei Helme. Das bestätigt auch der Bericht von motorradtest.de. Für den Wocheneinkauf oder die Tour zu zweit reicht das nur knapp, dann hilft ein Topcase.
Für die erste Generation bietet Shad den fahrzeugspezifischen Halter Top Master Y0TR30ST an, die Händler führen ihn für die Baujahre ab 2020. Es gibt ihn bei Amazon, dazu kommt ein Shad-Koffer wie das Shad SH39 mit 39 Litern, dessen Adapterplatte dem Koffer beiliegt. Ob der Halter auch am neu gestalteten Modell 2026 passt, weist Shad in den uns vorliegenden Angaben nicht aus. Vor dem Kauf beim Händler nachfragen.
Verbrauch, Tank und Reichweite
| Verbrauch | Grundlage | Reichweite mit 13 Litern |
|---|---|---|
| 3,3 l/100 km | Werksangabe (1000PS, ADAC-Katalog) | rund 390 km |
| 3,7 l/100 km | ADAC-Fahrbericht | rund 350 km |
Von den 13 Litern sind laut Motorrad & Reisen 3 Liter Reserve. Bei 40 Kilometern Pendelstrecke am Tag reicht eine Tankfüllung rechnerisch rund neun Arbeitstage.
Klasse B ab 21, auch mit Schlüsselzahl 78
Der Tricity 300 ist als dreirädriges Kraftfahrzeug der Klasse L5e genehmigt. Nach § 6 Abs. 3a FeV darfst du ihn in Deutschland mit der Klasse B fahren, wegen der Leistung über 15 kW ab 21 Jahren und nur im Inland. Die CVT-Automatik ohne Kupplungshebel erlaubt ihn auch mit der Schlüsselzahl 78. Die Klasse A2 reicht dagegen nicht, weil sie Dreiräder nur bis 15 kW erfasst. Rechtsstand September 2026. Alle Varianten von Tricity 125 bis 300 ordnet der Ratgeber zum Yamaha-Tricity-Führerschein ein.
Ergonomie: was der ADAC anmerkt
Der ADAC-Fahrbericht vom Februar 2026, noch mit den Daten der ersten Generation (239 Kilogramm, 9.099 Euro zuzüglich Nebenkosten), nennt zwei ergonomische Kompromisse: Der Lenker sitzt im Verhältnis zur Sitzhöhe recht tief, und die hohe Sitzposition fordert kleinere Fahrer. Mit 795 Millimetern liegt die Sitzbank 15 Millimeter über der des Peugeot Metropolis. Weil das Standing Assist den Roller an der Ampel hält, spielt die Sitzhöhe vor allem beim Rangieren und beim Abstellen eine Rolle. Eine Probefahrt mit den eigenen Schuhen klärt das schnell.
Tricity 300 im Vergleich
| Modell | Leistung | Spitze | Gewicht | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Yamaha Tricity 300 (2026) | 21 kW | 126 km/h | 240 kg fahrbereit | ab 9.999 € inkl. Nebenkosten | 4,0 / 5 |
| Peugeot Metropolis 400 (SW) | 26 kW | 135 km/h | 280 kg fahrbereit | 10.755 € | 3,9 / 5 |
| Piaggio MP3 530 hpe Exclusive | 32,5 kW | 145 km/h | 280 kg fahrbereit | ab 13.499 € | 4,0 / 5 |
| Piaggio MP3 300 hpe | 19 kW | 120 km/h | 225 kg leer | 7.299 € (2024) | 3,8 / 5 |
Unter den aktuellen Modellen dieser Tabelle ist der Tricity 300 der leichteste und sparsamste, mit Kurven-ABS und optionalem Airbag hat er zudem ein besonders umfangreiches Sicherheitspaket. Der Metropolis fährt schneller und bietet als SW mehr Stauraum, die MP3 530 hat deutlich mehr Leistung und einen Rückwärtsgang, kostet aber auch deutlich mehr.
Fazit: der Sicherheits-Pendler unter den Dreirad-Rollern
Der Yamaha Tricity 300 Modell 2026 setzt die Prioritäten klar: Kurven-ABS mit IMU, Traktionskontrolle, Notbremssignal, Standing Assist und auf Wunsch ein Airbag. Dazu kommen 240 Kilogramm, 3,3 Liter Verbrauch, 45 Liter Staufach und Garmin-Navigation im Cockpit. Für den täglichen Weg zur Arbeit mit dem Autoführerschein ab 21, auch mit Schlüsselzahl 78, ist er eines der rundesten Pakete seiner Klasse.
Die Grenzen liegen bei Leistung und Tempo. 21 kW und 126 km/h reichen für Stadt und Landstraße, auf der Autobahn bleibt wenig Reserve. Wer oft Autobahn fährt, schaut nach dem Peugeot Metropolis oder der Piaggio MP3 530. Wer gebraucht kauft, bekommt mit der ersten Generation ab 2020 das Grundkonzept mit Standing Assist und Traktionskontrolle, verzichtet aber auf Kurven-ABS, Navigation und Airbag.
Häufige Fragen
Was ist neu am Yamaha Tricity 300 Modell 2026?
Laut Motorrad & Reisen bekam der Tricity 300 zum Modell 2026 eine neue Front im City-SUV-Stil mit dreifachen LED-Positionsleuchten, ein Cockpit aus 4,2-Zoll-TFT und 2,8-Zoll-LCD mit Garmin-Navigation, Kurven-ABS mit Sechs-Achsen-IMU und ein Notbremssignal. Der Motor erfüllt jetzt Euro 5+. Neu ist außerdem die Version Tricity 300 Airbag. Im Handel ist das Modell seit Mai 2026.
Was kostet der Yamaha Tricity 300 2026?
Motorrad & Reisen nennt 9.999 Euro für den Tricity 300 und 10.799 Euro für den Tricity 300 Airbag, jeweils inklusive Nebenkosten. Ein Yamaha-Händler führt 9.199 Euro und 9.999 Euro, der Unterschied von 800 Euro entspricht etwa Überführung und Zulassungsvorbereitung. Der Airbag kostet damit rund 800 Euro Aufpreis.
Wie schnell fährt der Yamaha Tricity 300?
Der ADAC-Motorradkatalog nennt 126 km/h. Damit ist der Tricity 300 autobahntauglich, bei zügigem Verkehr bleibt aber wenig Reserve. Sein Revier sind Stadt, Pendelstrecke und Landstraße.
Wie viel PS hat der Tricity 300?
Das Modell 2026 leistet 21 kW (28 PS) bei 7.250 Umdrehungen und 29 Nm bei 5.750 Umdrehungen. Die erste Generation von 2020 bis 2025 wird mit 20,6 kW geführt. Beide liegen über 15 kW, deshalb gilt für die Klasse B das Mindestalter 21.
Wie schwer ist der Yamaha Tricity 300?
Das Modell 2026 wiegt 240 Kilogramm fahrbereit, die Airbag-Version 242 Kilogramm. Für die erste Generation nennt der ADAC 239 Kilogramm und ein zulässiges Gesamtgewicht von 411 Kilogramm. Damit ist der Tricity 300 rund 40 Kilogramm leichter als Peugeot Metropolis SW und Piaggio MP3 530.
Wie funktioniert der Airbag im Tricity 300?
Laut Motorrad & Reisen sitzt der Airbag im vorderen Staufach unter dem Lenker und löst bei Frontalkollisionen aus. Es ist das erste Airbag-System in der Geschichte von Yamaha. Nach einer Auslösung muss die Einheit beim Händler ersetzt werden. Die Airbag-Version wiegt 2 Kilogramm mehr, die Helmpflicht gilt trotzdem.
Welchen Führerschein brauche ich für den Tricity 300?
In Deutschland genügt die Klasse B ab 21 Jahren. Mit 470 Millimetern Vorderspur ist der Tricity 300 ein dreirädriges Kraftfahrzeug (L5e), für das § 6 Abs. 3a FeV die Klasse B im Inland öffnet. Wegen der CVT-Automatik ohne Kupplungshebel ist er auch mit Schlüsselzahl 78 erlaubt. Die Klasse A2 reicht nicht, sie erfasst Dreiräder nur bis 15 kW. Rechtsstand September 2026.
Wie viel passt unter die Sitzbank des Tricity 300?
Motorrad & Reisen nennt für das Modell 2026 ein Staufach mit 45 Litern, in das zwei Helme passen. Auch motorradtest.de beschreibt im Bericht zur Airbag-Version Platz für zwei Helme. Wer mehr Gepäck mitnimmt, montiert ein Topcase auf einen fahrzeugspezifischen Halter.
Hat der Yamaha Tricity 300 einen Rückwärtsgang?
Nein. Der Tricity 300 fährt mit CVT-Automatik ohne Rückwärtsgang. Dafür hat er das Standing Assist System: Unter 10 km/h blockiert es auf Knopfdruck die Neigung der Vorderräder, der Roller bleibt an der Ampel aufrecht stehen. Rückwärts bewegt wird er mit Muskelkraft.
In welchen Farben gibt es den Tricity 300 2026?
Das Modell 2026 gibt es laut Motorrad & Reisen in drei Farben: Milky White, Zen Green und Power Grey. Die Farbe ändert nichts an Ausstattung oder Preis, soweit die Quellen das ausweisen.